Ernährung und Sport

Ist der Kalorienbedarf von Leistungs- und Freizeitsportlern unterschiedlich?

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Vier Inlineskater üben auf einer einsamen Straße.

Autor

  • Dr. Gunda Backes, Diplom-Ökotrophologin

Qualitätssicherung

  • Micaela Schmidt (Diplom-Ökotrophologin, Barmer),
  • Claudia Tobis (Barmer)

Auch Freizeitsportler nehmen intensiv an Langstreckenläufen oder Ausdauerevents teil. Trotzdem ist ihr Kalorienbedarf niedriger als bei Leistungssportlern.

Als "sportlich aktiv" schätzen sich laut Nationaler Verzehrsstudie II 59,5% der Frauen und 58,8% der Männer ein. Die steigenden Anmeldezahlen bei Stadtläufen, Radrennen, Halbmarathons oder Triathlons zeigen, dass Freizeitsportler heutzutage oft sehr intensiv trainieren. Insbesondere für die "ambitionierten Freizeitsportler" spielt daher auch die richtige Ernährung eine entscheidende Rolle. In Sportlerkreisen kursieren jedoch häufig unterschiedliche Ansichten zu einer optimalen Sporternährung.

Kalorienverbrauch bei Breiten- oder Freizeitsportlern

Freizeit- oder Breitensportler treiben maximal eine Stunde Sport pro Tag und verbrauchen dabei höchstens 1.000 Kalorien.

Leistungssportler brauchen mehr Energie

Leistungssport unterscheidet sich vom Breitensport in der Regel durch den Fokus auf den sportlichen Erfolg - z.B. auf die Teilnahme an Wettkämpfen - und deutlich höherem Zeitaufwand für das Training. Als Leistungssportler werden Personen definiert, die im Durchschnitt 1 bis 3 Stunden pro Tag trainieren und entsprechend 1.000 bis 3.000 Kalorien pro Tag durch körperliche Betätigung verbrauchen.

Die Übergänge zwischen Freizeit- und Leistungssport sind fließend, sodass von Person zu Person große Unterschiede im Energieverbrauch auftreten. Einflussgrößen sind z.B. Geschlecht, Tätigkeit, Statur oder Alter. Die optimale Ernährung im Sport ist darüber hinaus auch vom Trainingsumfang des Einzelnen abhängig.

Quellenangaben

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Redaktionelle Grundsätze
Webcode: s000757 Letzte Aktualisierung: 03.05.2019
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