04.03.2026 - Die Anzahl der Frauen mit gesicherten Endometriose-Diagnosen hat sich in den vergangenen 20 Jahren in Deutschland mehr als verdoppelt. Gab es im Jahr 2005 erst rund 230.000 Betroffene, waren es im Jahr 2024 bereits rund 510.000. Das geht aus dem aktuellen Arztreport der Barmer hervor, der heute in Berlin vorgestellt wurde. Bei der Endometriose handelt es sich um eine chronische, meist schmerzhafte Erkrankung, bei der Gewebe, welches der Gebärmutterschleimhaut ähnelt, außerhalb der Gebärmutterhöhle wächst. Laut Arztreport sank das Durchschnittsalter der erstmals von einer Diagnose betroffenen Frauen im Zeitraum von 2015 bis 2024 um 3,8 Jahre auf 37,4 Jahre.