• Die Risiken von Polypharmazie reduzieren
    Was versteht man unter Polypharmazie?
    Wenn Menschen fünf oder mehr Arzneimittel dauerhaft einnehmen spricht man von Polypharmazie. Die Gefahr, dass sich Wirkstoffe gegenseitig beeinflussen ist hoch. 
  • Wechselwirkungen: diese Einflüsse spielen eine Rolle
    Wenn Medikamente sich gegenseitig beeinflussen
    Bei Wechselwirkungen von Medikamenten spielen Alter, Gesundheitszustand des Patienten oder der Patientin sowie die Menge der verordneten Mittel eine Rolle. Aber auch die Anzahl der behandelnden Ärzte nimmt darauf Einfluss. 
  • Das Risiko von Nebenwirkungen bei Arzneimitteln verringern
    Nebenwirkungen bei Arzneimitteln: das sollten Sie wissen
    Neben den gewünschten Wirkungen haben Arzneimittel auch Nebenwirkungen. Wichtig ist es, den Beipackzettel zu lesen, die Einnahmehinweise zu beachten und bei Fragen oder Beschwerden mit Ihrem behandelnden Arzt oder Ihrer Ärztin sprechen. 
  • Medikamentenmanagement: den Überblick behalten
    So gelingt der Überblick über die eigene Medikation
    Innovative Projekte sollen Patientinnen und Patienten besser vor Neben- und Wechselwirkungen schützen. Nur, wenn Patienten und Ärzte den Überblick über die eingenommenen Arzneimittel haben, ist Therapiesicherheit gewährleistet.

Sicherer Umgang mit Medikamenten

Medikamente sollen Krankheiten lindern oder heilen - und gleichzeitig sicher sein. Doch im Hinblick auf Neben- und Wechselwirkungen können Arzneimittel für Patientinnen und Patienten auch Risiken bedeuten. Dabei ist es für alle Beteiligten gleichermaßen wichtig wie schwierig, den notwendigen Überblick zu behalten. Mit innovativen Projekten leistet die Barmer einen wichtigen Beitrag, um Ihre Arzneimitteltherapie sicherer zu machen. 

Arzneimittelreport 2022: Gefahren der Polypharmazie digital reduzieren

Zwei Ausgaben des BARMER Arzneimittelreports-2022 liegen übereinander auf einem Stapel.

Wie die Digitalisierung die Arzneimitteltherapie effizienter und sicherer macht, beschreibt der Arzneimittelreport 2022 der Barmer. Die Komplexität der Arzneimitteltherapie in Deutschland erfordert digitale Dokumentation. Das dargestellte Konzept basiert dabei auf drei Innovationsfondsprojekten.

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Sicherheit in der Arzneimitteltherapie

Nebenwirkungen, Zuzahlung, Verordnung: Wissenswertes zum Thema Medikamente und Arzneimittel

Welche Arzneimittel zahlt die Krankenkasse?

Die Krankenkasse zahlt ein Arzneimittel, wenn die Wirkung und Sicherheit geprüft wurde und es daraufhin als Arzneimittel zugelassen wurde.  

Beipackzettel - Was Sie darüber wissen sollten

Wechselwirkungen, Nebenwirkungen und Anwendungsgebiete – Arzneimittel mit ihrem Beipackzettel werden oft nicht beachtet. Mit dieser Übersicht helfen wir Ihnen dabei. 

Hausapotheke – das gehört rein, so werden Medikamente aufbewahrt

Nachttischschublade, Schuhkarton, Küchenschrank – die Lagerorte von Hausapotheken sind so abenteuerlich wie ihre Inhalte. Wir haben zusammengestellt, was der heimische Medizinschrank außer Fieberthermometer und Verbandszeug an Medikamenten beinhalten sollte. 

Zehn Tipps für einen gesunden Umgang mit Medikamenten

Bei Medikamenten gibt es einige Grundregeln zu beachten, damit die Arzneien wirklich beim Gesundwerden helfen. Denn bei Medikamenten gilt: Es gibt keine Wirkung ohne Nebenwirkung. 

Arzneimittel-Rabattverträge – hochwertige Medikamente mit Rabatt

Ziel der Barmer ist es, Ihnen eine hochwertige Arzneimittelversorgung zu bezahlbaren Preisen zu bieten. Hierfür schließen wir seit Jahren mit vielen Arzneimittelherstellern Rabattverträge über Arzneimittel ab (Originale und Generika). 

Arzneimittelreport 2021: Medikamente schon vor einer Schwangerschaft auf Risiken prüfen

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Drei von zehn Frauen im gebärfähigen Alter nehmen laut Barmer Arzneimittelreport 2021 mindestens ein Arzneimittel ein. Einige Medikamente können in den ersten Wochen einer Schwangerschaft potenziell kindsschädigende Wirkungen entfalten - wenn die Schwangerschaft häufig noch nicht bekannt ist. Die einzig sichere Methode medikamentenbedingte schwere Fehlbildungen zu vermeiden ist daher, verordnete Arzneimittel vor einer Schwangerschaft auf für das Kind schädliche Wirkungen zu überprüfen und die Medikation abzusetzen oder umzustellen. 

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Medikamente in der Schwangerschaft

Medikamente und Beratung zu Arzneimitteln: Die Leistungen der Barmer

  • Medikamentendatenbank Stiftung Warentest: Die Stiftung Warentest hat über 9.000 Medikamente – ob selbst gekauft oder ärztlich verordnet – für Sie getestet. Als BARMER-Mitglied können Sie kostenlos auf die Datenbank zugreifen.
  • Rabattverträge: Die BARMER verfolgt das Ziel, Ihnen eine hochwertige Arzneimittelversorgung zu bezahlbaren Preisen zu bieten. Hierfür schließen wir seit langem mit vielen Arzneimittelherstellern Rabattverträge über Arzneimittel (Originale und Generika) ab.
  • Teledoktor: Sie haben Fragen zu Ihrer Gesundheit, Medikamenten oder Therapien? Die medizinischen Experten der BARMER stehen Ihnen rund um die Uhr Rede und Antwort.
  • Übernahme der Kosten für Kinder und Jugendliche: Die BARMER übernimmt die Kosten für nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel bei allen Kindern bis zum vollendeten 12. Lebensjahr und bei Jugendlichen mit Entwicklungsstörungen bis zum vollendeten 18. Lebensjahr. Diese Leistung umfasst auch Arzneimittel der alternativen Therapierichtung. 
  • Übernahme von Mitteln zur Empfängnisverhütung: Um einer unerwünschten Schwangerschaft vorzubeugen, zahlt die BARMER die Kosten für die ärztliche Beratung und Untersuchung zur Empfängnisverhütung sowie empfängnisverhütende Mittel für Versicherte bis zum vollendeten 22. Lebensjahr.

Medikamente im Test

Die Stiftung Warentest hat über 9.000 Medikamente zur Behandlung von 132 Krankheiten getestet. Darunter freiverkäufliche und ärztlich verordnete Präparate.

Außerdem gibt es Preisvergleiche einzelner Medikamente mit gleicher Zusammensetzung. Die Informationen sind verständlich aufgebaut.

Zur Medikamenten-Datenbank

Als Barmer-Mitglied können Sie die Datenbank kostenlos nutzen. Melden Sie sich einfach mit Ihren Versichertendaten an.

Eine Person tippt mit dem Finger auf dem Tablet.

Wechselwirkungen, Anwendung, Risiken: Was Sie über Medikamente wissen sollten

Fragen und Antworten zum Thema Medikamente und Arzneimittel

Medikamente sind Arzneimittel. Sie helfen Ihnen, gesund zu werden. Sie lindern Beschwerden, unterstützen den Körper bei der Heilung und können Krankheiten verhüten. Arzneimittel erhalten Sie in der Apotheke auf Verordnung Ihres Arztes oder weil Sie sie selbst zur Behandlung Ihrer Beschwerden kaufen. Medikamente bestehen immer aus mindestens einem Arzneistoff und Hilfsstoffen. Weiterlesen

So unterschiedlich die Krankheiten sind, die mit Medikamenten behandelt werden, so unterschiedlich sind auch die Arten, wie Medikamente angewendet werden. Medikamente können geschluckt, eingerieben, gespritzt oder inhaliert werden. Der Apotheker spricht von unterschiedlichen Anwendungsarten. Damit das Medikament wie gewünscht angewendet werden kann, muss es in eine entsprechende Form gebracht werden. Weiterlesen

Rezeptpflichtige Medikamente dürfen ausschließlich Ärzte verschreiben. Weder Psychologen noch Heilpraktikern oder Angehörigen anderer Gesundheitsberufe ist das Ausstellen von Rezepten erlaubt. Aber auch längst nicht jeder Arzt darf alles rezeptieren. Weiterlesen

In Deutschland ist die Entsorgung von Medikamenten und Arzneimitteln nicht einheitlich geregelt. Meist gehören sie in den Hausmüll. Der Umwelt zuliebe sollten Sie Arzneimittel jedenfalls nie über Toilette, Spüle oder Waschbecken entsorgen. Weiterlesen

Arzneimittel sind recht empfindlich. Durch Feuchtigkeit, Hitze oder Frost, Licht und Verunreinigungen können sie ihre Wirkung verlieren und am Ende sogar der Gesundheit schaden. Lagern Sie Medikamente richtig, damit sie bis zum Verfallsdatum wirksam sind. Weiterlesen

In manchen Situationen ist schnelle Hilfe notwendig. Dann brauchen Sie eine gut bestückte Hausapotheke zur Hand. Oft finden sich in dem Medikamenten-Sammelsurium allerdings nur abgelaufene und unbrauchbare Mittel. Weiterlesen

An der Reiseapotheke scheiden sich die Geister: Manche kommen ohne aus, die anderen schleppen die halbe Apotheke in den Urlaub mit. Immerhin: Eine gut ausgestattete Reiseapotheke hat schon so manchen Urlaub gerettet. Außer Medikamenten für den eigenen Bedarf sollten Sie Mittel für Notfallsituationen einpacken. Welche das sind, hängt von Reiseland, Reisedauer und der Art des Reisens ab. Weiterlesen

Neu eingeführte Arzneimittel und alle stark wirksamen Arzneimittel sind verschreibungspflichtig (rezeptpflichtig). Welche Wirkstoffe der Verschreibungspflicht unterliegen, bestimmt die Arzneimittelverschreibungsverordnung. Weiterlesen

Bei Arzneimitteln wird unterschieden zwischen Originalpräparaten und Generika. Originalpräparate sind Medikamente, die zum ersten Mal mit einem neuen Arzneistoff oder in einer besonderen Anwendungsform von forschenden Pharmaunternehmen auf den Markt gebracht werden. Bei Generika handelt es sich um Nachahmerprodukte, die nach Ablauf des Patentschutzes auf den Markt kommen und in Wirkstoff, Wirkstärke und Darreichungsform dem Original entsprechen. Weiterlesen

Geschluckte Medizin wandert vom Magen in den Darm. Über die Schleimhaut kommen die Wirkstoffe ins Blut und werden zum jeweiligen Bestimmungsort weitergeleitet, wo sie zum Einsatz kommen. Weil Nahrungsmittel im Körper den gleichen Weg wie Arzneimittel nehmen, können sie die Wirkung von parallel eingenommenen Arzneimitteln verändern.

Informieren Sie sich daher vor der ersten Einnahme über die Einnahmezeit und Dosierung Ihrer Medikamente. Befolgen Sie unbedingt die Anleitung auf dem Beipackzettel und fragen Sie in allen Zweifelsfällen Ihren Arzt oder Apotheker. Weiterlesen

Medikamente gelangen auf ganz unterschiedlichen Wegen in unseren Körper. Wir schlucken sie, bekommen sie gespritzt, tropfen sie uns ins Auge. Je nachdem, welcher Weg gewählt wird, umgehen die Wirkstoffe dabei den Magen-Darm-Trakt – oder eben nicht. Weiterlesen

Bevor ein Fertigarzneimittel in Deutschland verkauft werden darf, muss der Hersteller für das Medikament ein Zulassungsverfahren durchführen. Streng geprüft wird die Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit. Im Arzneimittelgesetz wird im Detail geregelt, welche Schritte und Voraussetzungen erfüllt sein müssen. Weiterlesen

Die Krankenkasse zahlt ein Arzneimittel, wenn die Wirkung und Sicherheit geprüft wurde und es daraufhin als Arzneimittel zugelassen wurde. Eine weitere Voraussetzung für die Kostenübernahme ist, dass der Gemeinsame Bundesausschusses (G-BA) das Medikament in seinen Leistungskatalog aufgenommen hat. Aber selbst dann kann der G-BA einer Krankenkasse unter bestimmten Voraussetzungen noch untersagen, die Kosten für das Medikament zu übernehmen. Weiterlesen

Die Barmer hat das Ziel, ihren Versicherten eine hochwertige Arzneimittelversorgung zu bezahlbaren Preisen zu bieten. Hierfür schließen wir seit langem mit vielen Arzneimittelherstellern Rabattverträge über Arzneimittel (Originale und Generika) ab. Die in diese Verträge aufgenommenen Arzneimittel werden Rabattarzneimittel genannt. Weiterlesen

Der Medikationsplan soll Sie dabei unterstützen, Ihre Medikamente korrekt einzunehmen und damit die Sicherheit der Arzneimitteltherapie erhöhen. Außer dem Wirkstoff selbst dokumentiert die Liste übersichtlich den Handelsnamen und die verordnete Stärke. Zu jedem aufgeführten Arzneimittel finden Sie außerdem genaue Angaben, wann, wie und zu welchem Zweck Sie es nehmen sollen. Damit verfügen Sie über alle notwendigen Informationen, um Ihre Medikamente regelmäßig und motiviert einzunehmen. Weiterlesen

Arzneimittel haben Nebenwirkungen. Der Körper reagiert nicht (nur) wie erhofft oder gedacht auf ein Mittel; das Medikament löst auch Wirkungen aus, die es nicht soll. Die Gründe, warum Arzneimittel Nebenwirkungen haben, sind zahlreich. Weiterlesen

Schmerzmittel, Blutdrucksenker, Antibiotikum – 14 Medikamente schluckt der durchschnittliche Kassenpatient im Jahr. Acht davon verschreibt der Arzt, sechs Präparate kauft der Patient sich im Alleingang dazu. Der Mix ist mitunter gefährlich. Dabei kann die Wirkung eines Medikamentes verstärkt oder abgeschwächt, verlängert oder verkürzt werden. Weiterlesen

Bei der Einnahme von drei und mehr Medikamenten steigt das Risiko für Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Arzneistoffen stark an. Mit zunehmenden Alter werden die Patienten anfälliger für Erkrankungen und müssen mehr Medikamente einnehmen. Je älter die Patienten sind und je mehr Medikamente sie einnehmen, desto größer ist die Gefahr, dass Arzneien sich gegenseitig beeinträchtigen. Weiterlesen

Bei einer echten Arzneimittelallergie spielt das körpereigene Immunsystem eine Rolle. Zusätzlich gibt es zahlreiche Reaktionen auf Medikamente, die einer Allergie ähneln können. Diese gilt es zu unterscheiden – durch eine sichere Diagnose. Weiterlesen

Das sofortige Absetzen von Medikamenten kann  gravierende gesundheitliche Probleme zur Folge haben. Viele Wirkstoffe verursachen bei plötzlichem Absetzen überschießende körperliche Reaktionen oder Entzugserscheinungen. Halten Sie daher immer erst Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Weiterlesen

Egal, wie viele Medikamente Sie einnehmen: Achten Sie darauf, zu welcher Tageszeit Sie welche Tabletten schlucken sollen und ob die Einnahme vor, während oder nach der Mahlzeit erfolgen sollte. Einige Nahrungsmittel, beispielsweise Grapefruit, beeinflussen die Wirkung von Arzneimitteln ebenso wie pflanzliche Wirkstoffe, beispielsweise Johanniskraut. Weiterlesen

Neu eingeführte Arzneimittel und alle stark wirksamen Arzneimittel sind verschreibungspflichtig (rezeptpflichtig). Welche Wirkstoffe der Verschreibungspflicht unterliegen, bestimmt die Arzneimittelverschreibungsverordnung. Weiterlesen


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