Psychotherapie

Psychische Erkrankungen treffen Frauen und Männer, Junge und Alte, Berufstätige und Arbeitslose. Sie sind etwas Alltägliches. Die Gründe sind sehr vielschichtig. 

  • Sie sind leicht reizbar?
  • Sie leiden unter starken Befürchtungen und Ängsten?
  • Sie fühlen sich niedergeschlagen und traurig?
  • Sie ziehen sich von sozialen Kontakten zurück?
  • Sie schaffen es nicht mehr, die alltäglichen Anforderungen zu bewältigen?

Die Anzeichen für eine psychische Erkrankung sind sehr unterschiedlich. Helfen Ratgeber, Gespräche mit Verwandten und Freunden oder die Unterstützung durch Beratungsstellen nicht mehr weiter, steht die ambulante Psychotherapie zur Verfügung. Eine Psychotherapie ist hilfreich, wenn Sie dauerhaft an psychischen Symptomen leiden und diese nicht aus eigener Kraft überwinden können. Unterstützung finden Sie bei Fachärzten und psychologischen Psychotherapeuten.

Ihre Barmer-Vorteile für Psychotherapie

  • Ob Kind oder Erwachsener: Für eine notwendige psychotherapeutische Behandlung übernimmt die Barmer die Kosten, sofern der gewählte Psychotherapeut oder psychotherapeutisch tätige Arzt eine Kassenzulassung hat.
  • Die Therapie ist für Barmer Versicherte kostenfrei.
  • Ihre Barmer stellt sicher, dass die Behandlung qualitätsgesichert nach wissenschaftlichem Standard im Rahmen anerkannter Therapieverfahren erfolgt.
  • Jeder Therapie geht eine Probebehandlung – in der Regel sind das bis zu 5 sog. probatorische Sitzungen - voraus, um sicherzustellen, dass die „Chemie stimmt“ zwischen Patient und Therapeut.

Unsere Leistung Psychotherapie in Anspruch nehmen

  • Der Therapeut leitet die notwendige Therapie ein und legt den Behandlungsumfang sowie die Behandlungshäufigkeit fest.
  • Unter Umständen kann ein schriftliches Gutachterverfahren notwendig sein.
  • Grundsätzlich hat jeder Versicherte der Barmer Anspruch auf die Leistung Psychotherapie, vorausgesetzt es liegt eine seelische Krankheit vor. Darunter wird die krankhafte Störung der Wahrnehmung, des Verhaltens, der Erlebnisverarbeitung, der sozialen Beziehungen und der Körperfunktionen verstanden.

Wissenswertes zu anerkannten psychotherapeutischen Therapieverfahren

Bei der Verhaltenstherapie steht das gegenwärtige Erleben und Verhalten des Patienten im Mittelpunkt der Behandlung. Es geht darum herauszufinden, welche Erfahrungen und Situationen dieses Verhalten maßgeblich beeinflussen. Störende Verhaltensweisen, wie zum Beispiel Essstörungen oder krankhafte Ängste sollen durch alternative Verhaltensweisen abgelöst werden.

Durchführung der Behandlung

In der Regel wird im Sitzen mit einer Behandlungshäufigkeit von 1 bis 2 Sitzungen pro Woche gearbeitet.

Die analytische Psychotherapie ist zeitlich aufwendiger. Sie führt die Patienten zurück in ihre Kindheit, in die Träume und ins Unterbewusste. So werden unterbewusste Blockaden und traumatische Erlebnisse herausgearbeitet. Ziel ist der veränderte Umgang mit den aktualisierten Konflikten, Affekten und strukturellen Aspekten im Hier und Jetzt.

Durchführung der Behandlung

Die Behandlung erfolgt üblich im Liegen mit einer Häufigkeit von 2 bis 3 Sitzungen wöchentlich.

Das Vorgehen entspricht der analytischen Psychotherapie. Die Therapie ist jedoch kürzer.

Durchführung der Behandlung

In der Regel wird im Sitzen mit einer Behandlungshäufigkeit von 1 bis 2 Stunden in der Woche gearbeitet.

Alle anerkannten Therapieverfahren können regelmäßig als Einzel- oder Gruppentherapie erbracht werden. Man unterscheidet zwischen Kurzzeittherapien (maximal 25 Sitzungen, lediglich in der analytischen Therapie ist keine Kurzzeittherapie möglich) und Langzeittherapien (die Anzahl der maximalen Sitzungen richtet sich nach dem Therapieverfahren). Für Maßnahmen, die nur Erziehungs-, Ehe-, Lebens- oder Sexualberatung zum Ziel haben, gibt es keine Kostenübernahme.

Webcode dieser Seite: a000086 Autor: Barmer Erstellt am: 03.06.2014 Letzte Aktualisierung am: 09.01.2017
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