Ein Frau hält ein Tablet in der Hand, auf dem ein Arzt zu sehen ist.
Ärztlicher Rat per Videosprechstunde

Flexible und sichere Behandlung: Videosprechstunde ab sofort Teil der Teledoktor-App

Mit der Videosprechstunde in der Barmer Teledoktor-App haben Sie die Möglichkeit, sich als Patient schnell und unkompliziert per Videotelefonie ärztlich behandeln zu lassen. Hierbei kommunizieren Sie als Patient oder Patientin ausschließlich digital mit einem Arzt bzw. einer Ärztin. Sollte vor oder während der Videosprechstunde festgestellt werden, dass ein persönlicher Arztkontakt notwendig ist, unterstützt Sie der Barmer Teledoktor bei der Arztsuche und Terminvereinbarung.

Nutzen Sie die Vorteile der Videosprechstunde:

  • Arztterminvereinbarung 24/7: Die medizinischen Experten des Teledoktors sind rund um die Uhr für Sie da.
  • Zeitliche und örtliche Flexibilität: Lassen Sie sich werktags in den Zeiten von 8 bis 18 Uhr bequem von zu Hause oder unterwegs behandeln – lange Anfahrtswege entfallen.
  • Keine zusätzlichen Kosten: Die Kosten der Fernbehandlung in der Videosprechstunde werden wie bei einer Behandlung in der Praxis von der BARMER übernommen. 
  • Schutz vor Ansteckung im Wartezimmer: Sie erhalten eine sichere, qualifizierte, kontaktlose Behandlung.
  • Ausstellung von Rezepten und Krankschreibungen möglich: Bei Bedarf erhalten Sie eine Krankschreibung oder ein Rezept. Die Krankschreibung erhalten Sie aktuell postalisch, das Rezept postalisch oder digital.

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So nutzen Sie die Barmer Videosprechstunde

  • Laden Sie sich die kostenfreie Teledoktor-App runter. 
  • Über die Chat-Funktion in der App bei akuten Alltagsbeschwerden (z.B. Kopfschmerzen, Erkältungssymptome) Kontakt zum Teledoktor-Team aufnehmen. 
  • Beim Teledoktor fragt eine medizinische Fachkraft zunächst Ihre Symptome und die Symptomstärke ab. Damit wird sichergestellt, dass Sie als Patient genau die richtige ärztliche Versorgung zum richtigen Zeitpunkt erhalten. 
  • Bei Symptomen, die für eine Fernbehandlung nicht geeignet sind, wird Ihnen der für Sie passende Ansprechpartner (Hausarzt, ärztlicher Bereitschaftsdienst oder Notarzt) unter Berücksichtigung des für Sie richtigen Behandlungszeitpunkts genannt.
  • Sollte eine Fernbehandlung für Sie als Patient in Frage kommen, vereinbaren Sie über die medizinische Fachkraft des Teledoktors einen Termin für die ärztliche Video-Behandlung. 
  • Zum vereinbarten Zeitpunkt loggen Sie sich in der Teledoktor-App und besprechen Ihr Anliegen mit Ihrem Online-Arzt.

Informationen für Nicht-Barmer-Versicherte
Die ärztliche Videosprechstunde bei der Barmer können nur Barmer-Versicherte nutzen. Neben diesem Service bieten wir auch eine große Auswahl an Online-Kursen und BARMER-Apps an. So unterstützen wir Sie dabei, fit zu bleiben und Beschwerden vorzubeugen. Das klingt interessant? Dann informieren Sie sich über unsere Leistungen. Wir freuen uns, wenn wir Sie als neues Mitglied begrüßen dürfen. 

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Häufige Fragen und Antworten zum Thema Videosprechstunde und ärztliche Fernbehandlung

„Ärztliche Fernbehandlung“ beschreibt eine ärztliche Behandlung in der Telemedizin, die zwischen Arzt und Patient mit dem Kommunikationsmedium Videotelefonie stattfindet. Die "Video-Sprechstunde" ist einer ärztlichen Behandlung in der Praxis gleichwertig, wird also fachlichen Standards gerecht. Wie der Arzt vor Ort, stellt der behandelnde Arzt in der ärztlichen Fernbehandlung beim Patienten Diagnosen, berät und gibt Therapieempfehlungen. Der Hauptunterschied besteht darin, dass der Kontakt zwischen Arzt und Patient nicht persönlich ist, sondern per Kommunikationsmedium Videotelefonie stattfindet. 

Nein, das wird im Einzelfall entschieden. Nur bei Alltagsbeschwerden die keine Versorgung und einen persönlichen Arzt-Patienten-Kontakt vor Ort benötigen, kommt eine ärztliche Behandlung per Videotelefonie in Frage, zum Beispiel bei Husten, Schnupfen, Halsschmerzen mit mäßigem Fieber oder Kopfschmerzen. 

Bei möglicherweise lebensbedrohlichen Beschwerden, die ohne Verzögerung vor Ort von einem Arzt versorgt werden müssen (z.B. Bewusstseinseintrübung nach Sturz auf den Kopf) oder Symptomen, die voraussichtlich eine differenzierte ärztliche Diagnostik benötigen (z. B. Wiederholt auftretende, nicht traumatische verursachte, starke Schmerzen und Bewegungseinschränkung im Bereich der Schulter), ist das Angebot einer Fernbehandlung nicht möglich.

Sollten Sie in der Praxis bereits bekannt sein, kann der Arzt eine Krankschreibung gemäß geltender Richtlinien ausstellen. In naher Zukunft soll es die Möglichkeit geben, dass eine Krankschreibung auch bei in der Arztpraxis unbekannten Patienten und Patientinnen gesetzlich erlaubt werden.

Ja, der Arzt bzw. die Ärztin können gemäß den jeweils geltenden gesetzlichen Anforderungen und rechtlichen Rahmenbedingungen auch ohne persönlichen Kontakt ein Rezept ausstellen.

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