Schwangerschaft

Schwangerschaftsmythen: Wahr oder falsch?

Lesedauer unter 2 Minuten
Schwangere Frau liest etwas Lustiges im Internet

Autor

Barmer Internetredaktion

Qualitätssicherung

  • Dr. med. Anne Licht (Ärztin im Fachgebiet für Gynäkologie und Geburtshilfe)
  • Daniela Beerens (Gesundheitsinformation, Barmer)
Inhaltsverzeichnis

Die Entstehung und Entwicklung eines neuen Lebens ist wirklich ein kleines Wunder. Vielleicht ranken sich deswegen so viele Geschichten, Mythen und Thesen rund um das Thema Schwangerschaft. Wie steht es mit Ihrem Wissen – kennen Sie sich aus? Wir haben fünf Schwangerschaftsmythen unter die Lupe genommen.

Schwangere müssen für zwei essen

Illustration einer Käsestulle


Klingt eigentlich logisch, ist aber trotzdem ein Mythos. Im Verlauf der Schwangerschaft steigt der Energiebedarf um rund 250 kcal pro Tag, was ungefähr einer Käsestulle entspricht. Das Baby braucht vor allem viele Vitamine und Mineralstoffe. Deswegen ist eine ausgewogene und gesunde Ernährung während der Schwangerschaft besonders wichtig. 


Schwangere werden vergesslich

Illustration Vergessliche Schwangere


Haustür offen gelassen, Zähneputzen vergessen, Fernseher angelassen? Tatsächlich können Schwangere, je näher die Geburt kommt, ganz schön zerstreut werden.  Das liegt hauptsächlich daran, dass sie sich ganz auf das Baby und die Geburt konzentrieren. Da wird alles andere zur Nebensache. Stresshormone verstärken den Effekt noch. Aber keine Sorge, das geht vorbei. 


Auch bei Männern können während der Schwangerschaft die Hormone verrücktspielen

Illustration Werdender Papa nimmt zu


Tatsächlich kann eine Schwangerschaft die Produktion weiblicher Hormone beim Mann ankurbeln. Während der Hormonspiegel für das Sexualhormon Östrogen steigt, sinkt der Testosteronwert. Mögliche positive Auswirkung: ein entspannter, fürsorglicher Vater. Möglicher Haken: Mancher Mann entwickelt mit Heißhunger oder Übelkeit ähnliche Symptome wie die schwangere Frau. Dafür gibt es sogar einen Namen: Couvade-Syndrom.

Jedes Kind kostet einen Zahn

Illustration Baby und Zahn


Dieser Mythos hat zumindest einen wahren Kern. Denn durch die Hormonumstellung während der Schwangerschaft wird das Zahnfleisch stärker durchblutet. Es ist dadurch weicher, empfindlicher und somit auch anfälliger für Bakterien und damit für eine Zahnfleischentzündung. Heute lassen sich solche Entzündungen gut behandeln und durch gründliche Mundhygiene, gesunde Ernährung und regelmäßigen Zahnarztbesuch auch sehr gut vorbeugen. 

Das zukünftige Geschlecht des Babys lässt sich beeinflussen

Illustration Cowboystiefel und Schnuller


Ob mit Stiefeln im Bett, einer bestimmten Umgebungstemperatur oder einer besonderen Ernährung: Die Chance auf Junge oder Mädchen bleibt bei 50:50. Es ranken sich viele Mythen zu diesem Thema und es gibt auch einige wissenschaftliche Studien. Eine verlässliche Methode, um das zukünftige Geschlecht vor der Befruchtung zu beeinflussen, gibt es jedoch (noch) nicht . 


Barmer Chat

Chat für Versicherte

Sind Sie bei Meine Barmer registriert?
Loggen Sie sich vor dem Start des Chats für eine persönliche und datenschutzsichere Beratung ein.

Der Chat ist Montag bis Freitag zwischen 07:00 und 20:00 Uhr erreichbar.

Chat für Interessenten

Ich habe keine eigene Mitgliedschaft bei der Barmer und bin an den Vorteilen interessiert.

Nutzen Sie unseren Chat für Interessenten im Bereich "Mitglied werden"

E-Mail

Meine Barmer

Nutzen Sie das Online-Postfach bei Meine Barmer zur persönlichen und datenschutzsicheren Kommunikation.

Zum Online-Postfach

Kontaktformular

Noch kein Online-Postfach? Nutzen Sie unser Kontaktformular.

Zum Kontaktformular

E-Mail an die Barmer

Senden Sie uns eine Nachricht an service@barmer.de

E-Mail für Interessenten

Sie sind noch nicht (selbst) bei der Barmer versichert und haben Interesse an einer Mitgliedschaft bei uns? Schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an neukunde@barmer.de

Quellenangaben

Webcode: a005615 Letzte Aktualisierung: 19.05.2021
Nach oben