Medikamente und Arzneimittel

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Was gehört alles in die Hausapotheke?

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Autor/in

Barmer Internetredaktion

Qualitätssicherung

Heidi Günther (Apothekerin bei der Barmer)

In manchen Situationen ist schnelle Hilfe notwendig. Dann brauchen Sie eine gut bestückte Hausapotheke zur Hand. Oft finden sich in dem Medikamenten-Sammelsurium allerdings nur abgelaufene und unbrauchbare Mittel.

In der Hausapotheke sollten Sie außer Ihrer persönlichen Medikation auch Hilfsmittel und Medikamente für akute Beschwerden und Notsituationen aufbewahren. Ihre Apotheke berät Sie bei der Wahl der notwendigen Mittel, falls Sie nicht genau wissen, was Sie für den Notfall alles zu Hause haben sollten.

Grundsätzlich gilt: Die Hausapotheke ist eine Notfallapotheke. Anhaltende Beschwerden lassen Sie nach ein paar Tagen auf jeden Fall ärztlich checken. Wenn Sie sich länger selbst behandeln, besteht die Gefahr, dass damit Anzeichen für schwere oder ernsthafte Erkrankungen überspielen. So können Schmerzmittel einen Herzinfarkt kaschieren. Oder die Mittel machen die Sache nur noch schlimmer: Kohletabletten bei Durchfall verhindern beispielsweise, dass der Körper die Erreger tatsächlich ausscheidet.

Hausapotheke kühl, dunkel und trocken lagern

Die Hausapotheke gehört an einen trockenen, wenig beheizten Ort, der im besten Fall abgedunkelt ist. Hier bieten sich Flur oder Schlafzimmer an, wo es in der Regel recht kühl, dunkel und trocken ist. Die Feuchtigkeits- und Temperaturschwankungen in Küche und Bad können dagegen die Qualität der Medikamente schmälern. Ihre Medikamente sollten Sie so aufbewahren, dass Kinder nicht dran kommen. Dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe zufolge wäre ein kleiner Schrank mit frei zugänglichem Verbandsfach und abschließbarem Medikamentenfach zum Aufbewahren der Hausapotheke ideal.

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