Wenn eine Krankheit oder Behinderung das Leben beeinträchtigt, unterstützt die Barmer mit Hilfsmitteln – von der Schuheinlage bis zum Blindenführhund.
Hilfsmittel
Redaktion:
BarmerQualitätssicherung:
Sabine Schober (Team Hilfsmittel)Bandagen, Badewannenlifter und Rollstühle haben etwas gemeinsam: Sie helfen Menschen, die mit einer Krankheit oder Behinderung leben, ihren Alltag besser zu bewältigen. Im Jahr 2025 wurden gut 70 % der Versorgungen direkt, also ohne vorherigen Antrag, bei den Leistungserbringern bezogen – zum Beispiel im Sanitätshaus. Diese schnelle und unbürokratische Versorgung ist möglich, weil die Barmer entsprechende Verträge mit 50.000 Anbietern geschlossen hat (siehe Infobox).
Nur bei teuren und komplexen Hilfsmitteln ist ein Antrag nötig. Jeder Antrag wird individuell geprüft und entschieden. Eine Ablehnung bedeutet in vielen Fällen bloß, dass der Sachbearbeiter oder die Sachbearbeiterin im Gespräch mit den Versicherten oder der Ärztin bzw. dem Arzt eine Alternative gefunden hat. Zum Beispiel, wenn ein Versicherter einen elektrisch betriebenen Rollstuhl beantragt, obwohl er nicht selbst fahren möchte. Seine Partnerin benötigt jedoch Unterstützung beim Schieben. Die Lösung: eine elektrische Schiebehilfe für den vorhandenen Rollstuhl, die dann auch bewilligt wird.
8.557.169 Hilfsmittelversorgungen, in denen das beantragte Hilfsmittel oder ein anderes als das beantragte Hilfsmittel im Berichtsjahr abgerechnet wurden sowie nicht genehmigungspflichtige Versorgungen, die direkt mit den Krankenkassen abgerechnet wurden.
8.402.724 (98,2%) im Berichtsjahr entschiedene Fälle der Hilfsmittelversorgung (Erst- und Folgeversorgungen sowie Ersatzversorgungen).
154.445 (1,8%) im Berichtsjahr vollständig abgelehnte Anträge auf Hilfsmittelversorgungen.
Pflegeleistungen
Wenn Menschen Pflege benötigen, bedarf es kompetenter Hilfe – auch für die vielen Angehörigen, die in der Pflege Außerordentliches leisten.