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Ambulante Reha – Rehabilitation in Wohnortnähe

Lesedauer unter 3 Minuten

Ziel einer ambulanten Rehabilitation ist es, verloren gegangene Funktionen wieder zu erlangen oder ohne Einschränkungen in den Beruf zurückkehren zu können. Die dafür notwendigen Reha-Maßnahmen werden direkt in der Nähe Ihres Wohnorts durchgeführt.

Ein großer Vorteil der ambulanten Reha gegenüber einer stationären Reha ist die Wohnortnähe. Die Behandlungen finden tagsüber in einer Reha-Einrichtung statt und Sie kehren am Ende des Behandlungstages in Ihr vertrautes Umfeld zurück. So können Sie neu Erlerntes direkt in den Alltag integrieren und Therapieunterstützung durch Ihre Familienangehörigen erhalten.

Was ist eine ambulante Reha?

Die ambulante Reha unterstützt Sie bei der Verbesserung Ihrer krankheitsbedingten Einschränkungen. Sie sind tagsüber in einer Reha-Einrichtung und erhalten eine umfangreiche Versorgung. An den Wochenenden und über Nacht sind Sie zu Hause.

Vor dem Start der ambulanten Reha legen Sie mit Ärzten und Therapeuten der Reha-Einrichtung das Therapieziel fest. Auf dieser Basis wird Ihr individueller Therapieplan erstellt. Mögliche Behandlungen sind zum Beispiel: Krankengymnastik, Massagen, Wassertherapie, psychologische Beratung etc. Ihre Behandlung unterteilt sich dabei in Einzel- und Gruppentherapien. Die Therapiedauer liegt bei etwa vier bis sechs Stunden.  Rückzugsmöglichkeiten, Umkleidekabinen mit abschließbarem Schrankfach sowie Duschen stehen Ihnen zur Verfügung. Sie erhalten außerdem kostenfreie Verpflegung.

In der Regel dauert eine ambulante Reha 15 Behandlungstage. Bei besonderen medizinischen Umständen kann die Therapie auf bis zu 20 Behandlungstage verlängert werden.

Welche Voraussetzungen gelten für eine ambulante Reha?

  • Die Behandlung in einer Reha-Einrichtung ist medizinisch notwendig.
  • Eine kontinuierliche ärztliche und pflegerische Überwachung ist nicht nötig.
  • Ihre Fahrtzeit zur Rehabilitationseinrichtung beträgt in der Regel nicht mehr als ca. 45 Minuten.
  • Es ist kein Abstand zum häuslichen, familiären und beruflichen Umfeld erforderlich.

Wie wird eine ambulante Reha beantragt?

Die Antragstellung für eine ambulante Reha, ob für sich selbst oder für Angehörige, sollten Sie mit dem behandelnden Haus- oder Facharzt besprechen. Gemeinsam füllen Sie den Antrag auf eine Rehabilitationsmaßnahme aus und reichen diesen bei der Barmer ein. Wir prüfen Ihren Antrag und informieren Sie über die Entscheidung.

Lassen Sie sich gern im Detail persönlich beraten.

Werden die Kosten für eine ambulante Reha von der Barmer übernommen?

Die Barmer übernimmt die Kosten für die ambulante Reha, wenn kein anderer Rehabilitationsträger zuständig ist. Ein anderer Rehabilitationsträger kann beispielsweise die Unfallversicherung sein, wenn es sich um einen Arbeitsunfall oder eine Berufskrankheit handelt. Soll bei Beschäftigten die Erwerbsfähigkeit erhalten oder wiederhergestellt werden, ist wiederum die Deutsche Rentenversicherung der zuständige Rehabilitationsträger. Die Barmer kann in diesem Fall keine Kosten übernehmen, hilft aber gerne, wenn es um den Antrag geht. Antragsvordrucke erhalten Sie in einer unserer Geschäftsstellen oder über die Internetseite der Deutschen Rentenversicherung. Der Antrag kann dort auch direkt online gestellt werden.

Ist die Barmer der zuständige Rehabilitationsträger, übernehmen wir alle Kosten, die in Zusammenhang mit der ambulanten Reha entstehen. Sie leisten lediglich die gesetzlich festgelegte Zuzahlung in Höhe von 10 Euro je Kalendertag (Versicherte ab 18 Jahren). Für ambulante Rehabilitationsmaßnahmen gilt eine Zuzahlung in Höhe von 10 Euro je Behandlungstag für Versicherte ab 18 Jahren.

Viele Einrichtungen haben einen Fahrdienst. Wird dies nicht angeboten, übernehmen wir die Fahrtkosten in Höhe der Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Rehabilitationsleistungen können grundsätzlich nur alle vier Jahre in Anspruch genommen werden.

Ihre Barmer-Vorteile der ambulanten Rehabilitation 

  • Kostenübernahme: Die Barmer übernimmt die gesamten Kosten für die ambulante Reha.
  • Geprüfte Qualität: Es stehen Ihnen ausgewählte und qualitätsgeprüfte Vertragskliniken für die Reha zur Verfügung.
  • Vertrautes Umfeld: Die ambulante Anschlussrehabilitation ist am Wohnort oder in Wohnortnähe möglich.