Ein Mann sitzt auf einer Fensterbank und nutzt einen Laptop

Coronavirus - Versorgung

Lesedauer unter 27 Minuten

Coronavirus - FAQ zu FFP2-Schutzmasken, Versorgung, Leistungen und Co.

Lesedauer unter 27 Minuten
Inhaltsverzeichnis

Wegen der Coronakrise ergeben sich viele Fragen - auch zu verschiedenen Leistungen, Services und Beiträgen der Barmer. In unserem FAQ finden Sie die wichtigsten Antworten. Die Liste wird ständig erweitert und ergänzt.

Arzneimittel

Ja. Die Apotheke muss während der Corona-Krise kein Rabattvertrags-Arzneimittel bestellen, sondern sie darf Ihnen ein vorrätiges Arzneimittel eines anderen Herstellers aushändigen. So müssen Sie die Apotheke kein zweites Mal aufsuchen.

Im Hinblick auf eine mögliche Quarantäne sollten Sie von Ihren dauerhaft angewendeten Arzneimitteln eine Menge vorrätig halten, die dem Bedarf von mind. 2 Wochen entspricht. Eine übermäßige, nicht bedarfsgerechte Bevorratung sollten Sie allerdings vermeiden, da dies zu Ungleichverteilung und somit zu Versorgungsengpässen führen könnte.

Fragen Sie in Ihrer Arztpraxis, ob sie Ihnen ein Folgerezept mit der Post zuschickt. Die Portokosten kann der Arzt während der Corona-Krise mit den Krankenkassen abrechnen. Bei Patienten, die dem Arzt bereits bekannt sind, ist die Vorlage der Versichertenkarte zum Ausstellen des Folgerezeptes nicht erforderlich. Bei den meisten Apotheken können Sie auch ärztlich verordnete Arzneimittel telefonisch oder per E-Mail bestellen. Viele Apotheken bieten außerdem einen Lieferservice.

Arztbesuche

Wenn Sie bei der Arztpraxis bereits als Patient bekannt sind, müssen Sie keine Versichertenkarte oder Behandlungsausweis vorlegen. Dies betrifft zum Beispiel das Ausstellen von Folgeverordnungen von Medikamenten und Heilmitteln oder Überweisungen, oder aber auch, wenn lediglich eine ärztliche Beratung erfolgte.

Nein, das ist nicht möglich. Ab dem 02.11.20 wurde allerdings (wie bereits im 2. Quartal 2020) die Möglichkeit für eine telefonische Betreuung der Patienten geschaffen. Insgesamt 200 Minuten stehen den Therapeuten hierfür je Patient in diesem Quartal zur Verfügung. Diese Regelung ist zunächst bis zum 31.12.20 befristet.

Außerdem besteht die Möglichkeit einer Videokonferenz. Besprechen Sie mit Ihrem Therapeuten, ob Sie die Therapie als Videokonferenz durchführen können. Neben den üblichen Therapiesitzungen können auch die psychotherapeutische Sprechstunde und probatorische Sitzungen vorübergehend als Videokonferenz durchgeführt werden.  

Zur Sicherstellung der Versorgung von Dialyse-Patienten haben KBV und GKV-Spitzenverband einen Notfallplan für die Zeit der Coronavirus-Pandemie erstellt.

In bestimmten Fällen können Praxen (Dialyse-Ärzte fallen krankheitsbedingt aus oder ganze Einrichtungen müssen aus Gründen des Infektionsschutzes schließen) beispielsweise unkompliziert Patienten anderer Praxen übernehmen.
Je nach Entwicklung der Infektionszahlen ist es auch möglich, dass einzelne Dialysepraxen ausschließlich Patienten versorgen, die sich mit dem Virus angesteckt haben. Durch diese Trennung könnte das Infektionsrisiko für alle anderen Dialyse-Patienten verringert werden.

Wenn Sie Symptome haben, können Ärzte den Test auf Infektion mit dem Virus SARS-CoV-2durchführen und über die Versichertenkarte abrechnen, wenn sie den Test für medizinisch erforderlich halten. Hierbei sollen sie sich an den jeweils aktuellen Kriterien des Robert Koch-Instituts (RKI) orientieren. Ebenfalls müssen die behandelnden Ärzte über die Durchführung von Wiederholungstests entscheiden. Halten sie diese für medizinisch erforderlich, können sie über die Versichertenkarte abgerechnet werden.

Wenn Sie keine Symptome haben, können Sie sich einmal pro Woche testen lassen. Hierzu können sie ein Testzentrum, eine Arztpraxis oder vom öffentlichen Gesundheitsdienst beauftragte Dritte (zum Beispiel Apotheken oder Rettungs- und Hilfsorganisationen) aufsuchen. Diese Tests werden allerdings nicht von den Krankenkassen finanziert, sondern direkt mit dem Gesundheitsfonds abgerechnet. Über diesen Weg werden auch Tests an Kontaktpersonen von Infizierten oder beispielsweise an Bewohnerinnen und Bewohnern oder Mitarbeitende von Alten- und Pflegeheimen erbracht.

Tests im Zusammenhang mit einer stationären Krankenhausbehandlung (vor oder während der Behandlung) sind – unabhängig von einer Symptomatik – Teil der Krankenhausbehandlung. Die Kosten der Tests werden von den Krankenhäusern über separate Zusatzentgelte direkt mit den Krankenkassen abgerechnet.

Nutzen Sie die Corona-Warn-App und erhalten einen Warnhinweis, dass Sie Kontakt zu einer infizierten Person hatten, sollten Sie sich an das örtliche Gesundheitsamt, den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117 oder an Ihren Hausarzt wenden. 
 

Häusliche Krankenpflege

Nur Ihr Arzt kann beurteilen, wie Sie bestmöglich zu Hause medizinisch versorgt werden können. Daher ist die Vorlage einer ärztlichen Verordnung immer notwendig. Bitte nehmen Sie Kontakt zur Praxis oder der Vertretungspraxis auf. 

Dies ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Bitte wenden Sie sich hierzu an Ihre Arztpraxis.

Bis zu 14 Tage rückwirkend ausgestellte Folgeverordnungen haben wir ohne weitere Begründung bis zum 30.06.2020 akzeptiert. 

Ihr Pflegedienst kann die Versorgung bis zu unserer Leistungsentscheidung fortsetzen, wenn die neue Verordnung innerhalb von drei Arbeitstagen nach Ausstellung bei uns vorgelegt wird.

Im Ausnahmefall kann eine Verordnung auch per Fax an uns geschickt werden. Das vollständig ausgefüllte und unterschriebene Original reichen Sie oder Ihr Pflegedienst bitte nach.

Ihr Krankenhausarzt kann aktuell Leistungen der häuslichen Krankenpflege für bis zu 14 Tage nach Entlassung verordnen.

Bleiben Art und Umfang der bisherigen Leistungen unverändert und tritt ein neuer Pflegedienst in die Versorgung ein, brauchen wir keine neue Verordnung. Es reicht dann aus, wenn uns der neue Pflegedienst die Übernahme dieser Leistungen schriftlich mitteilt.

Bei Veränderungen des Leistungsumfanges benötigen wir eine neue ärztliche Verordnung.

Ja. Nur Ihr Arzt kann den genauen Versorgungsumfang festlegen. Die Verordnung stellt auch für den Pflegedienst die Grundlage seiner Tätigkeit dar. Bitte nehmen Sie daher Kontakt zu Ihrer Arztpraxis auf.

Können Sie oder ein anderer Haushaltsangehöriger diese Leistungen nicht selbst erbringen, kann dies weiterhin der bisherige Pflegedienst leisten. Bitte wenden Sie sich hierzu an die folgende Rufnummer 0800 333 004 – 532-050.

Hebammenhilfe

Aufgrund der aktuellen Situation und den daraus resultierenden Kontakteinschränkungen ist eine persönliche Versorgung mit Hebammenhilfe so wie Sie diese vielleicht gewohnt sind, nicht mehr möglich.

Hebammen haben jedoch für die Zeit der Pandemie die Möglichkeit, eine alternative Versorgung durchzuführen. Hierdurch sind zum Beispiel individuelle Vorgespräche über Fragen zur Schwangerschaft und Geburt per Telefon oder Videotelefonat mit einer Hebamme möglich.
Wichtig ist, dass Ihnen durch die Wahl einer alternativen Kommunikation mit Ihrer Hebamme keine zusätzlichen Kosten entstehen. Bei Fragen erreichen Sie uns über unsere Service-Hotline unter 0800 3331010.

Ein Geburtsvorbereitungs- und Rückbildungskurs kann ebenfalls übergangsweise über Ihre Hebamme per Videotelefonie durchgeführt werden. Sprechen Sie Ihre Hebamme an.

Leistungen zur Rückbildungsgymnastik können Sie bei Unterbrechung eines bereits begonnenen Kurses bis zum Ende des 12. Monats nach der Geburt weiter durchführen.

Sie haben die Möglichkeit, persönliche Live-Kurse über Kinderheldin online zu absolvieren. Dabei werden Sie in Kleingruppen per Live Video-Konferenzen auf die Geburt vorbereitet oder bei der Rückbildung unterstützt. Die Teilnahme ist kostenlos, da die zugelassene Hebamme direkt mit uns, der Barmer, abrechnet.

Hilfsmittel

Für Ihre ärztliche Verordnung gilt eine gesetzliche Frist von 28 Tagen.

Sofern Sie erstmalig ein Hilfsmittel benötigen, ist die ärztliche Verordnung erforderlich.

Sofern Sie bereits Hilfsmittel nutzen, kann unter Umständen auf eine Verordnung verzichtet werden. Hierfür wenden Sie sich gerne an Ihren Hilfsmittellieferanten.

Die Barmer hat alle ihre Vertragspartner über entsprechende Regelungen informiert.

Beratungen oder Hinweise zur Einweisung in den Gebrauch der Hilfsmittel sollen in der aktuellen Situation telefonisch, per E-Mail, per Verweis auf Videoeinweisungen oder durch digitale Medien erfolgen.

Sollte die persönliche Kontaktaufnahme zwingend notwendig sein, können Sie dies mit Ihren Hilfsmittellieferant individuell abstimmen.

Auf die Erbringung von Unterschriften durch Sie (Empfangsbestätigung, Beratungsdokumentation, Lieferschein etc.) wird verzichtet. 

Sie haben die Möglichkeit Mehrmonatslieferungen über Ihren Hilfsmittellieferant zu erhalten. Bitte beachten Sie, der Lieferant muss darauf achten, dass alle Versicherten eine ausreichende Menge zur Verfügung gestellt bekommen! 

Sollte der von Ihnen gewählte Hilfsmittellieferant nicht in der Lage sein Sie zu versorgen, können Sie über die Barmer Vertragspartnersuche nach einem anderen Lieferanten in Ihrer Nähe suchen. 

Ist für Ihr Hilfsmittel eine Reparatur, Änderung oder Wartung erforderlich, wenden Sie sich direkt an Ihren Hilfsmittellieferanten, von dem Sie es erhalten haben – besonders wenn es geliehen ist. Die Reparatur wird dieser dann schnellstmöglich veranlassen.

Ihr Hilfsmittellieferant überprüft die Möglichkeit einer Rückholung unter Berücksichtigung der regional geltenden Kontaktbeschränkungen. Ist eine Rückholung aufgrund von z. B. Zutrittsbeschränkungen, Quarantäne nicht möglich, wird diese unmittelbar nach Ende des Hinderungsgrundes durchgeführt.

Produkte, die im alltäglichen Leben präventiv und allgemein genutzt werden, gelten nicht als Hilfsmittel. Daher können wir uns an den Kosten nicht beteiligen.

Im Rahmen der Pflegeversicherung sind die Kosten für Mundschutz in der Pauschale für zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel enthalten. Dieser Mundschutz dient dem Schutz der Pflegeperson, sofern vom Versicherten Gesundheitsgefährdungen ausgehen.

Informationen zu den kostenlosen FFP2-Masken für Risikogruppen finden Sie im nächsten Abschnitt. 

Schutzmasken für Risikogruppen

Personen mit Wohnsitz in Deutschland, die das 60. Lebensjahr vollendet haben oder bei denen eine der folgenden Erkrankungen oder Risikofaktoren vorliegen:

  • chronisch obstruktive Lungenerkrankung oder Asthma bronchiale
  • chronische Herzinsuffizienz
  • chronische Niereninsuffizienz mit stark eingeschränkter Nierenfunktion (ab Stadium 4)
  • Demenz oder Schlaganfall
  • Diabetes mellitus Typ 2
  • aktive, fortschreitende oder metastasierte Krebserkrankung oder stattfindende Chemo- oder Radiotherapie, welche die Immunabwehr beeinträchtigen kann,
  • stattgefundene Organ- oder Stammzellentransplantation
  • Trisomie 21
  • Risikoschwangerschaft
Maßgeblich ist hier der Stichtag 15. Dezember 2020: Bis zu diesem Tag muss eines der Kriterien auf Sie zutreffen, damit Sie für den Versand von Berechtigungsscheinen berücksichtigt werden können.
Die Bundesregierung hat die Risikogruppen festgelegt, basierend auf einer Empfehlung des Gemeinsamen Bundesausschusses.
An diese Vorgaben müssen wir uns halten. Weitere Personengruppen oder Diagnosen dürfen wir daher nicht bei dem Versand der Berechtigungsscheine berücksichtigen.
  • Erster Schritt: Im Dezember bis zum 06.01.2021 bestand für die Risikogruppen ein Anspruch auf drei Schutzmasken.
  • Zweiter Schritt: Ab Januar 2021 ist die Abgabe von insgesamt zwölf Schutzmasken vorgesehen, und zwar in zwei Zeitfenstern, in denen jeweils sechs Masken abgerufen werden können: vom 01. Januar 2021 - 28. Februar 2021 und vom 16. Februar 2021 - 15. April 2021.

Risikogruppen können somit maximal 15 FFP2-Masken erhalten. 

Wichtig ist, dass Sie Ihre FFP2-Masken in den jeweiligen Zeitfenstern abrufen - sonst verfällt der Anspruch.
 

Die Masken gibt es ausschließlich in Apotheken. 

Mit der Änderung der Coronavirus-Schutzmasken-Verordnung erhalten nunmehr auch Personen, die Arbeitslosengeld II beziehen oder mit einer solchen Person in einer Bedarfsgemeinschaft leben, einen Anspruch auf zehn FFP2-Masken. Personen ab 60 Jahren beziehungsweise die zu einer der Risikogruppen gehören und deshalb die Voucher (Berechtigungsscheine für die FFP2-Masken) bereits erhalten haben, sind davon ausgenommen.

Alle Anspruchsberechtigten erhalten in den nächsten Tagen von ihrer Krankenkasse ein Informationsschreiben der Bundesministerien für Gesundheit und Arbeit und Soziales (ohne Berechtigungsscheine). Die FFP2-Masken können dann nach Vorlage des Informationsschreibens und des Personalausweises oder eines anderen Lichtbildausweises bis zum Ablauf des 6. März 2021 in jeder Apotheke abgeholt werden. Eine Eigenbeteiligung ist nicht erforderlich.

Die Barmer hat bereits im Vorfeld alle notwendigen Vorbereitungen getroffen, um diese erneute Versandaktion so schnell wie möglich umzusetzen. Seit dem 16. Februar werden die Informationsschreiben versandt.

Für die zweite Ausstattung mit Schutzmasken (zweimal je sechs) werden mit der Post sogenannte Berechtigungsscheine versandt, die Sie in Ihrer Apotheke gegen die Masken eintauschen können.

Sie müssen nichts tun: Die Barmer versendet nach und nach Berechtigungsscheine. Achten Sie auf Ihre Post: Die Scheine kommen in einem weißen Umschlag ohne Barmer-Logo.

Hinweis zum zeitlichen Ablauf: Die Bundesregierung lässt die Berechtigungsscheine von der Bundesdruckerei drucken und in drei Tranchen an die Krankenkassen ausliefern.

Die BARMER hat insgesamt 4,5 Millionen Berechtigungsscheine für die FFP2-Schutzmasken für ihre Versicherten bestellt. Diese wurden in drei Tranchen von der Bundesdruckerei geliefert. Die erste Tranche von rund 1,5 Millionen Gutscheinen erhielten wir am 11. Januar 2021 für Personen ab 75 Jahren. Die Gutscheine wurden inzwischen allen anspruchsberechtigten Versicherten zugestellt. Am 18. Januar 2021 erhielten wir die zweite Tranche von 1,7 Millionen Vouchern. Sie richtet sich neben den Versicherten zwischen 70 und 74 Jahren an die Risikopatientinnen und -patienten. Die Zustellung wird voraussichtlich bis 3. Februar abgeschlossen sein. Die dritte Tranche für die 60- bis 69-Jährigen haben wir am 26. Januar 2021 erhalten. Die Berechtigungsscheine werden spätestens am 15. Februar bei den Anspruchsberechtigten ankommen. Alle Tranchen wurden direkt bei unserem Dienstleister angeliefert, der zusammen mit einer weiteren Druckerei die Anschreiben inklusive der Gutscheine unmittelbar versendet. Um jeweils umgehend mit dem Versand der Voucher an unsere Versicherten beginnen zu können, haben wir schon im Vorfeld zusammen mit unseren Dienstleistern alle notwendigen Vorbereitungen getroffen.

Die Gutscheine werden von den Krankenkassen im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit versandt. In welcher Reihenfolge die anspruchsberechtigten Personen mit den Gutscheinen beliefert werden, ist in der Verordnung zum Anspruch auf Schutzmasken genau festgelegt. Zuerst erfolgte der Versand an die über 75-Jährigen. Die nächste Tranche erhalten die 70- bis 74-Jährigen inklusive der Risikopatientinnen und -patienten. Die letzte Tranche geht schließlich an alle anspruchsberechtigten 60- bis 69-Jährigen.

Es gibt in Bezug auf die Risikogruppen kein Mindestalter. Das bedeutet, dass auch Kinder einer in der Verordnung definierten Risikogruppe angehören können. 

Grundsätzlich gehören zu diesen Risikogruppen auch Personen, die im entsprechenden Analysezeitraum nur ein einziges Mal eine entsprechende Diagnose erhalten haben. Es kann also sein, dass ihr mittlerweile wieder gesundes Kind Berechtigungsscheine bekommt, da die Diagnose im Analysezeitraum einmal gestellt wurde. 
Auch "gesunde" Kinder sind damit anspruchsberechtigt und können die Berechtigungsscheine in einer Apotheke ihrer Wahl einlösen lassen.

Sie müssen in der Apotheke kein Attest vorlegen, um die Schutzmasken zu bekommen. Kosten für ausgestellte Attests werden daher nicht übernommen.

Für die erste Ausstattung (3 Masken) im Dezember ist keine Eigenbeteiligung vorgesehen - Sie bekommen die Masken kostenlos.

Für die zweite Ausstattung beträgt der Eigenanteil zwei Euro je Abgabe von sechs Schutzmasken. Für die zwölf Masken beträgt die Eigenbeteiligung insgesamt vier Euro.

Ja, auch wer von gesetzlichen Zuzahlungen befreit ist, muss die 4 Euro  für zwölf Schutzmasken bezahlen.
Ja. Die Schutzwirkung darf dabei nicht beeinträchtigt werden.
Welche Masken von den Apotheken ausgegeben werden, ist vom Gesetzgeber klar geregelt. Es handelt sich um Masken, die bestimmte medizinische Standards erfüllen, etwa vor flüssigen Partikeln, Tröpfchen und Aerosolen schützen. 

Auf die Belieferung der Apotheken mit Schutzmasken hat die Barmer leider keinen Einfluss.

Bundesweit haben rund 27 Millionen Personen einen Anspruch auf die Schutzmasken. Dadurch kann es kurzzeitig zu Engpässen kommen.

Die Apotheken erhalten regelmäßig Nachlieferungen, sodass jeder Berechtigte mit Schutzmasken versorgt werden kann.
 

Die Bundesregierung hat festgelegt, dass es kostenfreie FFP2-Masken nur mit Berechtigungsscheinen gibt. Da die Versorgung mit FFP2-Masken kein Bestandteil des gesetzlichen Leistungskatalogs ist, kann keine Kostenerstattung über die Krankenkassen erfolgen.

Hinweis für Pflegebedürftige und Pflegepersonen: Anstelle von anderen zulässigen Mundschutztypen können Sie ab März 2021 für die Dauer der Corona-Pandemie auch FFP2-Masken im Rahmen des Budgets für zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel erhalten. Diese Masken dienen ausschließlich dem Schutz der privaten Pflegeperson bei der häuslichen Pflege.

Impfung gegen Corona

Impfungen gegen Grippe und Pneumokokken

Die Impfung gegen Grippe bietet Menschen mit einem medizinischen Risiko besonderen Schutz. Wir informieren Sie darüber, welche Möglichkeiten Sie haben, sich mit einer Grippeimpfung während der Coronapandemie zu schützen. Möchten Sie mehr über die Grippe erfahren? Viele weitere interessante Informationen über die Grippe finden Sie in unserem Themenspecial Impfen

Eine Impfung gegen Pneumokokken ist für Risikogruppen empfehlenswert. Zu den Risikogruppen zählen ältere Menschen, Säuglinge und Menschen mit einer Grunderkrankung.

Die Impfung kann möglicherweise bei Menschen mit einem medizinischem Risiko eine schwere Lungenentzündung verhindern. Das Immunsystem läuft bei einer Infektion mit Coronaviren auf Hochtouren. Pneumokokken, die bei vielen Menschen im Nasen-Rachenraum vorkommen und normalerweise völlig harmlos sind, können dann für immunschwache Patienten gefährlich werden. Schwere, lebensbedrohliche Lungenentzündungen können die Folge sein.
Leider gibt es aufgrund der hohen Nachfrage derzeit Lieferengpässe beim Pneumokokken-Impfstoff. Daher ist es besonders wichtig, dass nur Personen geimpft werden, die zu einer Risikogruppe zählen.

Für die Pneumokokken-Impfung stehen drei verschiedene Impfstoffe zur Verfügung.

Prevenar® soll vorrangig für die Grundimmunisierung von Kindern bis 2 Jahren verwendet werden. Sollte Prevenar® nicht verfügbar sein, kann auf Synflorix® (10-valenter Pneumokokken-Konjugatimpfstoff) ausgewichen werden. Säuglinge erhalten drei bis vier Impfungen.
Pneumovax® wird verwendet für ältere Patienten und für Patienten mit einer Grunderkrankung. Dabei reicht eine Impfung aus. Eine Auffrischimpfung wird alle sechs Jahre vorgenommen. 

Ja, aufgrund der Corona-Pandemie ist die Nachfrage enorm gestiegen. Viele Menschen möchten sich weltweit gegen Pneumokokken impfen lassen. Da das biotechnologische Herstellungsverfahren bei Impfstoffen sehr komplex und langwierig ist, können Hersteller den Bedarf nicht ohne Weiteres abdecken.

Aufgrund der Lieferengpässe hat die Ständige Impfkommission (STIKO) festgelegt, welche Patienten innerhalb der Risikogruppen vorrangig geimpft werden sollen.

Prevenar® soll ausschließlich für die Grundimmunisierung von Kindern bis 2 Jahren verwendet werden. Sollte Prevenar® nicht verfügbar sein, kann auf Synflorix® ausgewichen werden.
Pneumovax® soll vorrangig für folgende Personengruppen verwendet werden:

  • Patienten mit Immundefizienz
  • Personen ab 70 Jahren
  • Patienten mit chronischen Atemwegserkrankungen

Die STIKO betont, dass bei Lieferengpässen zunächst nur die genannten Risikogruppen mit den genannten Impfstoffen geimpft werden, während von der Impfung anderer Bevölkerungsgruppen abgesehen werden sollte. Da Pneumokokken-Infektionen bei Säuglingen besonders schwere Komplikationen hervorrufen können, muss sichergestellt werden, dass die zur Verfügung stehenden Impfstoffe nicht nur für Erwachsene eingesetzt werden. Daher soll die Anwendung von Prevenar®13 und Synflorix® Kindern vorbehalten sein.

Pflege

Derzeit erfolgen keine Pflegebegutachtungen im häuslichen Umfeld. Stattdessen findet eine Begutachtung auf Basis vorliegender Informationen (schriftliche Unterlagen) und eines strukturierten Telefoninterviews statt.

Ja. Die Beratung muss allerdings nicht in Form eines Hausbesuchs stattfinden, sondern kann auf Wunsch der Pflegebedürftigen bis zum 30.06.2021 auch telefonisch oder per Videokonferenz erfolgen.

Sollten Sie dazu Fragen haben, melden Sie sich bitte bei uns über unsere Hotline 0800 3331010. Wir schauen gerne, wie wir Sie unterstützen können. 

Bitte melden Sie sich telefonisch bei uns über unsere Hotline 0800 3331010. Wir beraten Sie gerne zu einer passenden Unterstützungsmöglichkeit. Wenn Sie als Pflegeperson Beratung benötigen, können Sie unkompliziert kostenfreie telefonische Beratungsangebote nutzen. Wir nennen Ihnen gerne entsprechende Kontaktdaten. 

Ja, das ist kein Problem. Teilen Sie uns dabei bitte mit, wer sie versorgt. Somit können wir prüfen, ob wir für diese Person Beiträge zur Rentenversicherung zahlen können. Außerdem benötigen wir die Bankverbindung, auf die das Pflegegeld überwiesen werden soll. Wir bestätigen Ihnen die Umstellung Ihrer Leistungen dann natürlich schriftlich.

Nein, das geht leider nicht. Wir beraten Sie aber gerne zu anderen Möglichkeiten. Sprechen Sie uns an über unsere Hotline 0800 3331010.

Natürlich freuen wir uns, wenn Ihre Angehörigen Sie unterstützen. Leider können wir aber den Entlastungsbetrag von 125 Euro monatlich dafür nicht auszahlen, da dieser nur für anerkannte Angebote genutzt werden darf.

Ja, das ist problemlos möglich. Weitere Absprachen oder eine Genehmigung sind dafür nicht erforderlich. 

Ja, sofern eine persönliche Kontaktaufnahme nicht möglich ist oder Sie diese nicht wünschen. Die Details können Sie mit dem Leistungserbringer abstimmen.

Ja, die anerkannten Leistungserbringer können auch hauswirtschaftliche Unterstützung und individuelle Hilfen im Alltag anbieten. Es können auch Hilfen ohne unmittelbare Kontaktaufnahme mit Ihnen erbracht werden. Z. B.  Einkaufen, Holen und Bringen der Wäsche von und zur Reinigung, Lieferung von Speisen.  

Ja, wenn Sie Pflegegrad 1 haben. In diesem Fall können Sie vorübergehend auch Hilfen von Personen mit Qualifikationen aus dem Gesundheits- und Sozialbereich, Angehörigen oder Nachbarn über den Entlastungsbetrag finanzieren. Allerdings dürfen die Personen nicht mit Ihnen in häuslicher Gemeinschaft leben.

Sie können formlos einen Antrag stellen. Die Regelung gilt für den Zeitraum vom 23.05.2020 bis 30.06.2021.

Ja. Beschäftigte, die die Pflege oder Organisation der Pflege naher Angehöriger übernehmen müssen, können in dem Zeitraum vom 23.05.2020 bis 30.06.2021 sogar bis zu 20 Arbeitstage Pflegeunterstützungsgeld in Anspruch nehmen. Voraussetzung ist, dass bei der pflegebedürftigen Person ein Pflegegrad festgestellt wurde. Außerdem benötigen wir einen schriftlichen Nachweis, dass Sie die Pflege übernehmen müssen. Dies kann eine ärztliche Bestätigung sein, die Bestätigung der Pflegeeinrichtung, die ihr Angebot ganz oder teilweise einstellt, oder die Bestätigung der Pflegeperson, die ausgefallen ist. Haben Sie im Jahr 2020 bereits Pflegeunterstützungsgeld in Anspruch genommen, erfolgt keine Kürzung um die bereits in Anspruch genommenen Tage.

Ja, dies ist für einen begrenzten Zeitraum erlaubt. Allerdings ist die monatliche Leistung für zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel im Zeitraum vom 01.04.2020 bis 31.12.2021 von 40 auf 60 Euro erhöht worden.


Einmalhandschuhe und Desinfektionsmittel sind wieder verfügbar. Zudem besteht die Möglichkeit die Flächen mit haushaltsüblichen Mitteln zu reinigen und die Hände mit normaler Seife zu waschen.

Sie können zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel wie Desinfektionsmittel, Einmalhandschuhe, Mundschutz, Einmalschürzen etc. auch in Einzelhandelsgeschäften kaufen. Wir akzeptieren aber generell alle Quittungen bis zu 40 Euro (in der Zeit vom 01.04.2020 bis 31.12.2021 bis zu 60 Euro) pro Monat. Diese können problemlos zur Kostenerstattung eingereicht werden, wenn die private Pflegeperson die Produkte für die tägliche Pflege benötigt. Reinigungsmittel, Waschlotionen oder Seifen zählen allerdings leider nicht dazu, da es sich dabei um Artikel des täglichen Gebrauchs handelt. 

Ja, Sie können anstelle von anderen zulässigen Mundschutztypen ab März 2021 für die Dauer der Corona-Pandemie auch FFP2-Masken im Rahmen des Budgets für zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel erhalten. Diese Masken dienen ausschließlich dem Schutz der privaten Pflegeperson bei der häuslichen Pflege. 

Aufgrund des Kontaktverbots finden aktuell nur wenige Pflegekurse statt. Einige unserer Vertragspartner bieten jedoch ihre Kurse in Form von Videokonferenzen an. Aktuelle Termine finden Sie hier.

Ja, es wurde ein Erstattungsverfahren durch die Pflegekassen abgestimmt. Alle Details dazu finden Sie hier.

Nein, diesen Nachweis erstellt die pflegebedürftige Person selbst beziehungsweise ihre gesetzlich Vertretenden oder Bevollmächtigten. 
Bisher gibt es dafür keine bundesweit einheitliche Vorlage. Das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie im Saarland hat jedoch eine Vorlage bereitgestellt, die auch in anderen Bundesländern genutzt werden kann, bis dort weitere Informationen bekannt sind. 
Zusätzlich muss beim Impftermin immer die Pflegebedürftigkeit nachgewiesen werden. Hierfür genügt es, eine Kopie des Pflegebescheides vorzulegen. Ist die pflegebedürftige Person unter 70 Jahre alt, ist außerdem ein ärztliches Zeugnis über das Vorliegen bestimmter Krankheitsbilder notwendig. Dieses stellt die Hausärztin oder der Hausarzt aus. Die entsprechenden Krankheitsbilder können der Website des saarländischen Ministeriums entnommen werden.

Physiotherapie, Logopädie, Ergotherapie und Podologie

Ja, ab 02.11.2020 ist dies wieder möglich. Grundlage hierfür ist eine bundesweite Sonderregelung des Gemeinsamen Bundesausschusses zur Eindämmung und Bewältigung des Infektionsgeschehens.

Sofern die Behandlungen aus therapeutischer Sicht auch als Teletherapie (per Video) stattfinden kann, ist dies mit Ihrer vorherigen Einwilligung wieder zulässig.

Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein:

  • Die Videobehandlung muss in Räumen stattfinden, die Privatsphäre bieten.
  • Die beim Leistungserbringer und bei den Versicherten bereits vorhandene Technik muss eine angemessene gegenseitige Kommunikation gewährleisten. Die Kosten für eine evtl. erforderliche technische Ausstattung sind keine Kassenleistung.

Teletherapien sind zulässig in den Bereichen:

  • Logopädie: Stimm-, Sprech- und Sprachtherapie (Schlucktherapie nur bei Diagnosegruppe „SCZ“ - Verordnung durch Zahnarzt)
  • Ergotherapie: Keine Einschränkung
  • Physiotherapie: Bewegungstherapie, Krankengymnastik und Krankengymnastik bei Mukoviszidose
  • Ernährungstherapie: Keine Einschränkung

Die Bestätigung der erbrachten Leistungen kann auch auf elektronischen Wege erfolgen. Diese Sonderregelung ist zeitlich befristet bis 31.01.2021.

Ja. Dies gilt nur für Folgeverordnungen und Verordnungen außerhalb des Regelfalls nach telefonischer Anamnese. Voraussetzung ist, dass bereits zuvor aufgrund derselben Erkrankung eine unmittelbare persönliche Untersuchung durch die Ärztin oder den Arzt erfolgt ist.
Diese Sonderregelung ist zeitlich befristet bis zum 31.01.2021.
 
Die Heilmittelverordnung ist bis zu 28 Tage gültig, sofern nicht die Ärztin oder der Arzt einen dringlicheren Behandlungsbeginn auf der Verordnung vermerkt hat. 
Die Verordnung bleibt weiterhin gültig, auch wenn die Behandlung länger als 14 Tage unterbrochen wird. Grundlage ist die bundesweite Sonderregelung des Gemeinsamen Bundesausschusses zur Eindämmung und Bewältigung des Infektionsgeschehens.
Diese Sonderregelung ist zeitlich befristet bis zum 31.01.2021.

Studierende: Familienversicherung und Studentische Krankenversicherung

Bei befristeter Ausweitung von maximal 5 Monaten im Zeitraum vom 01.03. bis 31.10.2020:

  • Anspruch auf Familienversicherung ist weiterhin gegeben (bereits erfolgte Überschreitungen in diesem Jahr werden allerdings auf den 5-Monats-Zeitraum angerechnet).

Bei unbefristeter Ausweitung

  • bis 20 Wochenstunden: die Familienversicherung endet, es tritt Versicherungspflicht in der studentischen Krankenversicherung (KVdS) ein.
  • über 20 Wochenstunden: die Familienversicherung endet, es tritt Sozialversicherungspflicht als Arbeitnehmer ein; Arbeitgeber und Arbeitnehmer tragen Sozialversicherungsbeiträge je zur Hälfte (Ausnahme: während vorlesungsfreier Zeit = KVdS – gilt auch bei verschobenem Semesterbeginn)

Die beschriebenen Folgen gelten gleichermaßen, wenn der Nebenjob jetzt neu aufgenommen wird oder ein bisheriger Nebenjob endet oder ruht und eine neue Beschäftigung begonnen wird.

Wir prüfen dann gerne für Sie, ob ein Anspruch auf Familienversicherung besteht. Ist das nicht der Fall (z. B. weil Sie die Altersgrenze von 25 Jahren überschreiten oder die Eltern außerhalb der Gesetzlichen Krankenversicherung versichert sind), kann die Stundung der Beiträge beantragt werden. Für den Antrag ist eine formlose Erklärung (auch per E-Mail) zum Liquiditätsengpass aufgrund der Corona-Krise erforderlich. Die Stundung ist möglich für März bis April 2020 (ohne Sicherheitsleistung und ohne Stundungszinsen).

Wichtig: Lassen Sie unbedingt prüfen, ob Sie Leistungen nach dem BAföG beanspruchen können.

Versorgungsprogramme

 

Ja, Sie können den Termin aussetzen. Der Gesetzgeber hat die Dokumentationspflicht für die Quartale 1/2020, 2/2020 und 3/2020 im Besser-Leben-Programm ausgesetzt. Ebenso wird die Verpflichtung zur Teilnahme an empfohlenen Schulungen für das Jahr 2020 ausgesetzt.

Gleichwohl können weiterhin Dokumentationen und Schulungen erfolgen, wenn nach Abwägung der individuellen Risiken Ihr Arzt und Sie vereinbart haben, dass die Kontrolluntersuchung oder die Schulung im Einzelfall notwendig ist.

Vorsorgeuntersuchungen

Ärzte können Kinder-Früherkennungsuntersuchungen ab der U6 jetzt auch durchführen und abrechnen, wenn die vorgegebenen Untersuchungszeiträume und Toleranzzeiten überschritten sind. Der G-BA hat die Kinder-Richtlinien dahingehend angepasst, dass die Toleranzgrenzen ab der U6 bis zum Ablauf von drei Monaten der entsprechende Grenze ausgeweitet werden, solange der Deutsche Bundestag eine epidemische Lage nationaler Tragweite festgestellt hat.

Die U1 bis U5 sind von der dieser Regelung nicht betroffen, da bei diesen Untersuchungen sich die Toleranzgrenzen nahtlos aneinanderreihen und somit kontinuierlich Vorsorgeuntersuchungen durchgeführt werden können.

Angesichts der Infektionsgefahr durch das Coronavirus wurde das Mammographie-Screening bis zum 30. April ausgesetzt. Ab 4. Mai werden wieder Einladungen verschickt. Die vom Gemeinsamen Bundesausschuss festgesetzte Frist für die Aussetzung des Einladungswesens wird nicht verlängert. Damit können die Screening-Einheiten wieder ihren regulären Betrieb aufnehmen und Mammographie-Aufnahmen unter Einhaltung der Infektionsschutzregeln erstellen. Auch ausgefallene Früherkennungsuntersuchungen können nachgeholt werden.
Ob die eingeladenen Frauen in der jeweiligen Region untersucht werden können, hängt aber auch von den lokalen Entscheidungen beispielsweise der örtlichen Gesundheitsämter ab.

Alle Frauen, die wegen der Aussetzung keine Einladung bekommen haben oder ihren bereits gesetzten Termin nicht wahrnehmen konnten, behalten ihren Leistungsanspruch. Dies gilt insbesondere für Frauen, die bis zum Ende der Aussetzungsfrist das 70. Lebensjahr vollendet haben. Unabhängig von der Aussetzung erhalten Frauen mit auffälligen Befunden unverändert eine zeitnahe Abklärungsdiagnostik.

Zahngesundheit

Nein, die fehlende Zahnvorsorgeuntersuchung in 2020 führt nicht zum Verlust des Bonusanspruches. Der Bonus für das Jahr 2020 ist sicher. Alle Versicherten der Barmer erhalten automatisch den Nachweis für die Vorsorgeuntersuchung – eben weil es für viele wegen der Pandemie schwierig war, den Zahnarzt aufzusuchen.


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Webcode: a005285 Letzte Aktualisierung: 10.03.2021
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