Impfung gegen COVID-19

Informationen und Themen rund um die Impfung gegen das Coronavirus

Wer sollte sich impfen lassen - und mit welchem Impfstoff? Diese und weitere Infos finden Sie in unserem FAQ. 

Corona-Impfung: Häufig gestellte Fragen

Fragen zu anfallenden Kosten

Die Barmer übernimmt die Kosten für die Impfung, wenn Sie einen Anspruch nach der Schutzimpfungs-Richtlinie haben oder Ihre Ärztin oder Ihr Arzt die Impfung bei Ihnen für medizinisch erforderlich hält. 

Die gesetzlichen Krankenkassen haben mit den Kassenärztlichen Vereinigungen Impfvereinbarungen geschlossen, nach denen die Arztpraxen die Impfkosten direkt mit den Krankenkassen abrechnen. In seltenen Fällen bekommen Versicherte vom Arzt eine Rechnung, die sie dann bei der Krankenkasse zur Erstattung einreichen können. 

Ihnen wurden für Ihre Corona-Impfung oder Auffrischung Kosten in Rechnung gestellt?

Reichen Sie die Rechnung sowie Ihre Bankverbindung ein und erhalten Sie Ihr Geld zurück – am einfachsten geht das mit dem Postfach in Meine Barmer oder der Barmer-App. Alternativ können Sie die Unterlagen auch mit der Post schicken

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Fragen zum Ablauf der Corona-Impfung

Die Impfung gegen COVID-19 führen Ärztinnen und Ärzte, Betriebsärztinnen und Betriebsärzte durch. Geimpft werden kann zusätzlich in Gesundheitsämtern. Auch Apotheken dürfen Personen ab 12 Jahren impfen. Bitte informieren Sie sich bei Bedarf, ob diese Möglichkeit in Ihrer Apotheke besteht. 

Die STIKO empfiehlt allen Personen ab 18 Jahren mindestens drei Antigenkontakte zum Aufbau einer Basisimmunität. Diese kann durch Impfung oder Infektion erreicht werden, wobei mindestens 2 Impfungen stattgefunden haben sollen.

Wird die Basisimmunität durch eine Impfserie angestrebt, so soll zwischen der 1. und 2. Impfstoffdosis einen Mindestabstand von 3 Wochen und zwischen der 2. und 3. Impfung einen Mindestabstand von 6 Monaten eingehalten werden.

Für bestimmte Personengruppen mit einem erhöhten Erkrankungsrisiko werden weitere regelmäßige Auffrischungen empfohlen. 

Informationen zur Auffrischimpfung erhalten Sie hier.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt auch für Personen, die eine oder mehrere SARS-CoV-2-Infektionen durchgemacht haben, eine Impfung. Die STIKO rät zu insgesamt drei Antigenkontakten. Unter einem Antigenkontakt wird eine Impfung oder Infektion verstanden. Laut STIKO sollen die drei Antigenkontakte durch mindestens zwei Impfungen erfolgt sein.  

Wie bei allen anderen Impfungen auch bietet die Impfung gegen Corona keinen hundertprozentigen Schutz. Es kann in seltenen Fällen zu Impfdurchbrüchen kommen. Impfdurchbrüche, können entstehen, wenn im Alter die Immunantwort auf die Impfung schwächer ausfällt oder das Immunsystem nur eingeschränkt funktioniert. 

Die Impfstoffe zeigen eine gute Wirksamkeit vor schweren Krankheitsverläufen. Auffrischimpfungen können den Schutz insbesondere vor der Omikron-Variante des Coronavirus noch einmal verbessern, vor allem, wenn mit einem an die Omikron-Varianten angepassten mRNA-Impfstoff geimpft wird. 

Fragen zur Corona-Impfung für Kinder

Aktuell wird gesunden Säuglingen, Kindern und Jugendliche aufgrund der milden oder asymptomatischen Verläufe in diesem Alter keine routinemäßige Grundimmunisierung oder Auffrischung empfohlen. Es bestehen keine Sicherheitsbedenken zur Impfung von Kindern und Jugendlichen.

Kindern ab 6 Monaten und Jugendlichen mit Grunderkrankungen und einem erhöhten Risiko für schwere Verläufe wird eine Grundimmunisierung und eine Auffrischung empfohlen. Außerdem empfiehlt die STIKO dieser Personengruppe eine jährliche Auffrischung, vorzugsweise mit einem Varianten-adaptierten Impfstoff.

BioNTech und Moderna bieten verschiedene Impfstoffe für Kinder ab 6 Monaten in unterschiedlichen Stärken an. Je nach Alter sind 2 oder 3 Impfungen für eine Grundimmunisierung erforderlich. Für die Auffrischung stehen außerdem an die Omikron-Variante angepasste Impfstoffe zur Verfügung. 

Der proteinbasierte Impfstoff Nuvaxovid® von Novavax kann für die Impfung von Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren eingesetzt werden.

Fragen zur Auffrischung der Corona-Impfung

Wir haben ausführliche Informationen zu den Booster-Impfungen für Sie zusammengestellt.

Fragen zu den Impfstoffen gegen COVID-19

Ebenso wie Grippeviren mutieren auch Coronaviren. Die Omikron-Variante des Coronavirus dominiert momentan das Infektionsgeschehen. Daher wurden die mRNA-Impfstoffe von BioNTech/Pfizer und Moderna weiterentwickelt und an die Omikron-Variante angepasst. 

Alle Informationen zu den Virusvarianten finden Sie hier.

Seit September 2023 gibt es einen neuen gegen die Omikron-Variante XBB.1.5 angepassten Impfstoff. 

Insbesondere Risikogruppen wird empfohlen, sich mit dem neuen Impfstoff boostern zu lassen. 

Comirnaty® von BioNTech/Pfizer:

Dieser mRNA-basierte Impfstoff ist zur Anwendung ab 6 Monaten und in verschiedenen Dosierungen zugelassen. 

Für die Auffrischung von Personen ab 5 Jahren gibt es außerdem bivalente Impfstoffe, die sich gegen den ursprünglichen Wildtyp und die Omikron-Varianten BA.1 bzw. BA.4/5 richten. 

Außerdem gibt es neue Impfstoffe gegen die XBB.1.5-Variante. 

Spikevax® von Moderna:

Spikevax ist in verschiedenen Stärken für Altersgruppen ab 6 Monaten zugelassen. Personen unter 30 Jahren sollen laut STIKO-Empfehlung wegen möglicher Herzschädigungen nicht mit Spikevax® geimpft werden. 

Auch Moderna bietet Impfstoffe, die gegen den Wildtyp plus die Omikron-Varianten wirksam sind.

Vaxzevria® von AstraZeneca:

Der Vektor-basierte Impfstoff Vaxzevria® soll gemäß der STIKO-Empfehlung erst ab 60 Jahren verwendet werden. 

Jcovden von Janssen:

Der Vektor-Impfstoff Jcovden wird einmalig verabreicht. Der Impfstoff wird ab 60 Jahren verwendet werden. 

Aufgrund der geringeren Wirksamkeit empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) eine weitere Impfung mit einem mRNA-Impfstoff oder mit einer Nuvaxovid-Impfstoffdosis.

Totimpfstofffe der Firmen Novavax und Valneva:

Die Impfstoffe der Firmen Novavax (Nuvaxovid®) und Valneva (Valneva®) basieren auf dem bekannten Wirkprinzip älterer Impfstoffe, wie dem Grippeimpfstoff. Sie gelten als Alternative zu den mRNA- und den Vektorimpfstoffen. 

Im Labor hergestellte abgetötete Krankheitserreger beziehungsweise Teile davon werden in den Körper injiziert.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) unterscheidet, welche ausländischen Corona-Impfstoffe verwendet wurden und ob die Grundimmunisierung abgeschlossen ist.

Wer eine vollständige Grundimmunisierung oder eine Grundimmunisierung plus einer Auffrischimpfung mit CoronaVac®, Covilo®, Covaxin® oder SputnikV® erhalten hat, sollte mit einer zusätzlichen einmaligen Impfdosis mit einem mRNA-Impfstoff oder mit Nuvaxovid® geschützt werden. Die Impfung sollte im Abstand von mindestens drei Monaten nach der letzten Impfung erfolgen. Je nach Lebensalter wird bei Anwendung eines  mRNA-Impfstoffs entweder Comirnaty® oder Spikevax® verwendet.

Wer einen anderen ausländischen Impfstoff erhalten hat oder wer nur eine Impfdosis von CoronaVac®, Covilo®, Covaxin® oder SputnikV® bekommen hat, erhält eine komplette neue Grundimmunisierung plus Auffrischimpfung.

Diese Impfstoffe enthalten Genabschnitte der Viren in Form von mRNA (Boten-RNA). Körperzellen stellen ausgehend von der verimpften mRNA Proteine her, welche als Antigene vom Immunsystem erkannt werden. Das Immunsystem wird daraufhin zur Bildung von Antikörpern und Immunzellen angeregt. Die Körperzellen bauen nach kurzer Zeit die mRNA wieder ab. Die mRNA wird nicht in DNA umgebaut oder ins Erbgut integriert. Bei einem späteren Kontakt mit dem COVID-19 Virus erkennt das Immunsystem die Antigene wieder und kann darauf mit einer Immunantwort reagieren.

Der Vorteil der mRNA-Impfstoffe besteht darin, dass innerhalb kurzer Zeit sehr viele Impfdosen produziert werden können.

Bei einem Vektor-basierten Impfstoff wird die genetische Information für den Bauplan des COVID-19-Spikeproteins über ein für den Menschen harmloses Trägervirus (Vektor) in den menschlichen Körper eingebracht. Das Trägervirus selbst vermehrt sich im Körper nicht und löst dort keine Infektion aus. Der menschliche Körper kann über die genetische Information für das COVID-19-Spikeprotein dieses selbst herstellen und darauf wiederum mit der Bildung von Antikörpern reagieren.

Diese Impfstoffe können schnell produziert und bei Kühlschranktemperatur transportiert und gelagert werden. 

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Mindern Genussmittel wie Schokolade, süße Getränke oder Alkohol die Wirkung von Impfstoffen bei Kindern und Erwachsenen? Und steigt gleichzeitig das Risiko für Nebenwirkungen, wenn geimpft wurde? 

Weitere Infos gibt es auf "Zusammen gegen Corona – Informationen zum Impfen" des Bundesministeriums für Gesundheit und der Internetseite der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV).

Auf der Seite impfdashboard.de gibt es Informationen zur Anzahl geimpfter Personen in Deutschland, dem Impffortschritt der Bundesländer, zur Anzahl der gelieferten Impfdosen und weitere Meilensteine der Impfkampagne. 

Praktisch: Prüfen Sie mit dem Corona-Impfcheck der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Ihren Impfstatus.

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