Stress

Was Stress ist und welche Stressarten es gibt

Lesedauer unter 1 Minute
Ein Mann gießt sich eine Tasse Tee ein.

Autor

  • Internetredaktion Barmer

Qualitätssicherung

  • Klaus Möhlendick (Diplom-Sportwissenschaftler, Barmer)

Es gibt verschiedene Arten von Stress. Positiv erlebt, macht Stress zufriedener. Negativer Stress kann schaden. Stress rüstet den Körper für Angriff oder Flucht.

Positiver Stress

Positiver Stress steigert Selbstvertrauen und Wohlbefinden: Wir empfinden eine Situation als spannende Herausforderung, der wir uns gewachsen fühlen. Diese Art Stress macht uns leistungsfähiger und zufriedener. Wir sind wie elektrisiert.

Negativer Stress

Idealerweise wechseln sich An- und Entspannung ab. Fehlen angemessene Erholungsphasen, entsteht negativer Stress. Wir fühlen uns überfordert. Ähnlich reagiert der Körper auf Unterforderung: Langeweile kann auch stressen. Die Leistungsfähigkeit sinkt.

Ursprünglicher Stress

Stress war früher nötig, um unseren Vorfahren das Überleben zu sichern: Bei drohender Gefahr macht der Körper mobil für Angriff oder Flucht. Daher verläuft eine Stressreaktion heute immer noch so:

  1. Alarm: Beschleunigung von Herzschlag und Atmung, Anspannung der Muskulatur.
  2. Handlung/Widerstand: Angriff oder Flucht unter Verbrauch der bereitgestellten Energien.
  3. Erholung: Auffüllen der Energiespeicher, Regeneration.

Im Alltag können wir kaum mit Kampf oder Flucht auf eine stressige Situation reagieren. Die mobilisierten Energien müssen anderweitig verbraucht werden.

Quellenangaben

Zertifizierung

Auf unsere Informationen können Sie sich verlassen. Sie sind hochwertig und zertifiziert. Dafür haben wir Brief und Siegel.

Redaktionelle Grundsätze
Webcode: s000414 Letzte Aktualisierung: 29.05.2019
Nach oben