Kinder und Krankheiten

Wann sollten Sie einen Kinderarzt zu Rate ziehen?

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Ein kleines Mädchen wird vom Kinderarzt mit Holzmundspatel untersucht

Autor

  • Internetredaktion Barmer

Qualitätssicherung

  • Dr. med. Utta Petzold (Dermatologin, Allergologin, Phlebologin bei der Barmer)

Ob Hausmittel und rezeptfreie Medikamente bei Beschwerden ausreichen oder das Kind zum Kinderarzt muss, hängt oft vom Einzelfall ab. Im Zweifel suchen Sie lieber einmal öfter den Kinderarzt auf.

In folgenden Fällen ist ein Besuch beim Kinderarzt ratsam:

  • Ihr Sprössling ist im Säuglingsalter
  • Kleinkinder und älter: Länger anhaltendes Fieber über 38 Grad bzw. akutes Fieber von 39,5 Grad und mehr
  • Erbrechen bzw. Durchfall: Kleinkindalter und älter bei Erbrechen über ein bis zwei Tage hinaus; Säuglinge bei mehrfachem Erbrechen innerhalb ein bis zwei Stunden sofort
  • Verletzung oder Komplikation infolge eines Unfalls
  • Krampfanfälle oder Benommenheit
  • Beschwerden treten erstmalig auf
  • Behandlung schlägt nicht an
  • Ihr Kind leidet unter heftigen Schmerzen
  • Auffällig starkes Krankheitsgefühl

Der Kinderarzt bzw. die Kinderärztin wird Ihr Kind eingehend untersuchen, das heißt von Kopf bis Fuß. Dazu gehört auch das Abhören der Herztöne und der Atemgeräusche. Je nach geschilderten Beschwerden wird sich eventuell eine spezielle Untersuchung anschließen.

Auf diese wichtigen Fragen sollten Sie beim Kinderarzt eine Antwort bekommen:

  • Ist die Krankheit ansteckend?
  • Ist eine besondere Behandlung erforderlich?
  • Wie lange muss der kleine Patient zuhause bleiben?
  • Was können Sie noch für Ihr Kind tun?

Quellenangaben

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Redaktionelle Grundsätze
Webcode: s000812 Letzte Aktualisierung: 28.06.2019
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