Ungleich gesund

Barmer Insights zu geschlechtersensibler Medizin

Gesundheit ist individuell. Frauen und Männer können unterschiedlich erkranken, Beschwerden anders erleben und individuelle Bedürfnisse haben. Gute Gesundheitsversorgung muss diese Unterschiede im Blick haben – ohne in Klischees zu denken. Denn für alle gut heißt nicht für alle gleich.

Insights von Simone Schwering

Warum geschlechtersensible Medizin wichtig ist und welche Verantwortung Krankenkassen dabei tragen

Karussell mit 2 Elementen
Element 1 von 2

Simone Schwering, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Barmer

Element 2 von 2

„Entscheidend ist, dass die Unterschiede zwischen Frauen und Männern in der Versorgung ankommen. Dafür braucht es Angebote, die zu den individuellen Bedürfnissen und Lebenssituationen unserer Versicherten passen.“

Gleich ist nicht immer gerecht.

Frauen und Männer unterscheiden sich nicht nur biologisch. Auch gesellschaftliche Rollenbilder und Vorstellungen davon, was als „typisch weiblich“ oder „typisch männlich“ gilt, beeinflussen Gesundheit und Versorgung. Geschlechtersensible Medizin schaut deshalb genauer hin: Wo brauchen Menschen Unterschiedliches? Und wo führt Ungleichbehandlung dazu, dass Erkrankungen übersehen oder falsch eingeordnet werden?

Anhand unserer Barmer Daten machen wir deutlich, wie sich Diagnose und Behandlung zwischen Frauen und Männern unterscheiden können.

Gesundheit besser verstehen. Versorgung gezielter gestalten.

Ungleich gesund. Drei Perspektiven:

Karussell mit 3 Elementen
Element 1 von 3

Kopfschmerzen im Geschlechtervergleich

Ein Gespräch mit Dr. Ursula Marschall über Barmer Daten und wie man sie einordnet. 
Element 2 von 3

Ungleich gesund im Job

Prof. Dr. Mustapha Sayed spricht über geschlechtersensible Gesundheit in der Arbeitswelt.
Element 3 von 3

Wechseljahre im Fokus

Dr. Dagmar Hertle spricht über die Wechseljahre und das Spannungsfeld zwischen Gaslighting und Pathologisierung.

Wo Geschlecht einen Unterschied macht

Kopfschmerzen: Warum Frauen und Männer anders leiden

Kopfschmerzen zeigen sich bei Frauen und Männern unterschiedlich. Was Migräne und Clusterkopfschmerz unterscheidet und warum Geschlecht wichtig ist.
Kategorie Verantwortung

Schilddrüse bei Frauen und Männern: was Daten zeigen

Schilddrüsenerkrankungen betreffen Frauen deutlich häufiger als Männer. Was das für Kinderwunsch und Wechseljahre bedeutet.
Kategorie Leistungen

Männerdepression: Warum sie so oft unerkannt bleibt

Männerdepression bleibt oft unerkannt, weil sich Symptome anders zeigen als bei Frauen. Ein Blick auf beide Geschlechter und wo es Hilfe gibt.
Kategorie Verantwortung

„Frauen sind anders krank“

Anke Helle, Chefredakteurin der ‚freundin‘, über die Folgen fehlender Geschlechtersensibilität in der Medizin und warum Frauengesundheit auch in der Arbeitswelt mehr Aufmerksamkeit braucht.
Kategorie Verantwortung

„Es kommt in Wellen. Ich habe immer noch die Tage, wo ich aufwache und genau wieder in dem Gefühl der Leere und Trostlosigkeit bin, in dem ich damals war.“

Aaron Breyer, Podcaster & Content Creator

Themen-Special Wechseljahre

Die Wechseljahre sind mehr als eine hormonelle Umstellung. Unsere Barmer Daten zeigen: Auch Männer erleben mit zunehmendem Alter ähnliche Beschwerden wie Frauen. Wir räumen mit Mythen auf und zeigen Symptome, die Frauen und Männer ab 40 betreffen.

Gut zu wissen: Woher die Barmer-Daten kommen
Die Zahlen in diesem Webspecial stammen aus Abrechnungsdaten der Barmer. Sie zeigen, wie häufig die Diagnose in Arztpraxen gestellt wurde und welche Behandlungen verordnet wurden. Sie zeigen also die medizinische Therapie der Frauen, deren Beschwerden eindeutig auf die Wechseljahre zurückgeführt wurden, nicht das ganze Erleben der Wechseljahre. Viele Frauen suchen mit ihren Beschwerden keine Arztpraxis auf, und nicht jede Beschwerde wird als Wechseljahresbeschwerde erfasst. In diesem Webspecial wurden zudem nur Daten und Umfragen ausgewertet, die Cis-Frauen (Frauen, die sich mit ihrem angeborenen Geschlecht identifizieren) berücksichtigen. Für mehr Informationen braucht es somit ergänzende Befragungen und mehr Forschung, um alle Frauen in den Wechseljahren zu erfassen – auch die ohne oder mit nicht behandlungsbedürftigen Symptomen.

„Guter Humor kann Vorurteile sichtbar machen“

Wie spricht man über Depressionen? Ein Interview mit Comedienne Frieda Lewin, die weiß, wie man über schwierige Themen offen reden kann.
Kategorie Verantwortung

Belastbarkeit im Beruf: Der größte Hebel ist psychologische Sicherheit

Magdalena Rogl steht für eine Arbeitswelt, in der Führung mutig genug ist, menschlich zu sein. Für ihr Engagement wurde sie mit vielen Preisen ausgezeichnet, zum Beispiel als eine von „25 Frauen, die unsere Wirtschaft revolutionieren“. Im November erscheint ihr neues Buch „Mut statt Wut“.
Kategorie Verantwortung