Prävention

Was ist Prävention und welche Arten von Prävention gibt es?

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Ein Fahrradfahrer udn eine Läuferin

Qualitätssicherung

  • Sabine Barkowsky (Barmer Prävention)
Inhaltsverzeichnis

Prävention (vor allem primäre Prävention) bezeichnet zielgerichtete Maßnahmen, um Krankheiten oder gesundheitliche Probleme zu vermeiden, die Gefahr von Erkrankungen (wie Volkskrankheiten) zu verringern oder ihr Auftreten zu verzögern. Sie richtet sich an alle Menschen – unabhängig von ihrem Gesundheitszustand.

Was versteht man unter Prävention?

Menschliches Handeln und ihre Lebensbedingungen hängen eng zusammen und beeinflussen einander. Erfolgreiche primäre Prävention muss daher Menschen insbesondere da erreichen, wo sie leben und sich aufhalten.

Gesundheit entsteht durch persönliches Verhalten und eine Lebenswelt, die Gesundheit fördert. Erfolgreiche Prävention muss daher sowohl am individuellen Verhalten als auch an den Lebensverhältnissen ansetzen. Lebenswelten sind z. B. Schule, Hochschule und Kommune. Grundlage für den Erfolg von Präventionsaktivitäten in Lebenswelten ist eine Verknüpfung von Verhaltens- und Verhältnisprävention sowie die Akzeptanz der Beteiligten durch Einben in die Entwicklung und Umsetzung von Projekten.

Verhaltens- und Verhältnisprävention

Die Verhaltensprävention bezieht sich unmittelbar auf das Handeln einzelner Menschen und deren individuelles Gesundheitsverhalten. Hierunter fallen beispielsweise Maßnahmen, die die eigene Gesundheitskompetenz stärken. Das Ziel dabei ist, Risikofaktoren durch Fehl- oder Mangelernährung, Bewegungsmangel, Rauchen und übermäßigen Alkoholkonsum zu reduzieren. Die Verhältnisprävention berücksichtigt unter anderem die Lebens- und Arbeitsverhältnisse. Dazu zählen beispielsweise in der Schule die Faktoren, die die Gesundheit beeinflussen können, so etwa das Sensibilisieren von Lehrkräften für gesunde Ernährung, die Integration von Gesundheitsthemen in den Unterricht oder die Aufteilung der Unterrichtsstunden, um Raum für Bewegung zu ermöglichen.

Präventionsförderung der BARMER in Lebenswelten

Als Barmer sind wir aktiver Präventionspartner von qualifizierten und nachhaltigen Ideen und Projekten. Beispielsweise mit unserem Programm "Ich kann kochen", bei dem wir gemeinsam mit der Sarah Wiener Stiftung Erzieherinnen, Erziehern und Lehrkräfte praxisorientiert zu ausgewogener Ernährung schulen. Da Prävention ein gesamtgesellschaftlicher Auftrag ist, kommen die Maßnahmen allen Zielgruppen unabhängig von der Versichertenzugehörigkeit zu Gute – wichtig ist, dass die spezifischen Lebenswelt aktiv einbezogen wird. Unser Leitsatz "Gesundheit weiter gedacht" heißt für uns, neue Wege der Prävention und Gesundheitsförderung zu gehen.

Präventionsförderung der Barmer für Versicherte

Für die eigene Gesundheit aktiv zu werden und Erkrankungen wirksam vorzubeugen, ist nicht immer einfach. Die Barmer möchte gesundheitliche Prävention für ihre Versicherten daher so leicht wie möglich machen. Deshalb bietet die Barmer Online-Kurse zu verschiedenen gesundheitlichen Themen an und unterstützt Versicherte, die in wohnortnah an ausgewählten zertifizierten Gesundheitskursen und Ernährungsberatungen teilnehmen. Die Angebote helfen, mit qualifiziertem Wissen, Tipps und Übungen das Leben gesünder zu gestalten. 

Quellenangaben

Webcode: g100716 Letzte Aktualisierung: 10.04.2019
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