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Lesedauer unter 22 Minuten

Coronavirus-FAQ: Antworten auf die wichtigsten Fragen zu Covid-19

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Autor

  • Barmer Internetredaktion

Qualitätssicherung

  • Dr. med. Utta Petzold (Dermatologin, Allergologin, Phlebologin bei der Barmer)
Inhaltsverzeichnis

Die Nachrichtenlage rund um das Coronavirus ist sehr schnelllebig. Die BARMER kann als wichtige Institution des Gesundheitssystems Orientierung bieten.  Wir stellen fundierte Informationen bereit, die auf der aktuellen Lage von Forschung und Wissenschaft beruhen. Alle Inhalte werden regelmäßig und kritisch von Fachexperten qualitätsgesichert.

In unserem FAQ beantworten wir die häufigsten Fragen rund um das Coronavirus. Darüber hinaus erreichen Sie unsere Experten über die Barmer-Hotline bis auf Weiteres rund um die Uhr unter der kostenfreien Rufnummer 0800 8484111.

Coronavirus: Symptome, Behandlung und Risikogruppen

Was sind Coronaviren?

Coronaviren können sowohl Menschen als auch verschiedene Tierarten infizieren und wurden erstmals Mitte der 60er Jahre des letzten Jahrhunderts entdeckt. Heutzutage sind hunderte Arten von Coronaviren bekannt, die je nach Virusvariante bei Menschen gewöhnliche Erkältungen bis hin zu lebensbedrohlichen Erkrankungen auslösen können. Zu den Virusvarianten, die seinerzeit Epidemien mit besonders schwerwiegenden Krankheitsverläufen auslösten, gehörten das SARS- und das MERS-Coronavirus.

Die aktuelle Lungenerkrankung wird durch ein neuartiges Coronavirus verursacht, SARS-CoV-2 oder COVID-19 genannt, das genetisch eng mit dem SARS-Virus verwandt ist. Was den Ursprung betrifft, geht man davon aus, dass sich die ersten Patienten Anfang Dezember 2019 auf einem Markt in Wuhan angesteckt haben.

Welche Symptome zeigen sich bei einer Infektion mit Coronaviren?

Coronaviren können ganz unterschiedliche Krankheitsformen verursachen. Dazu gehört beispielsweise auch eine Erkältung mit Husten und anderen Atemwegsbeschwerden. Bei einigen Virusarten können die ersten Symptome denen einer Grippe ähneln. Einige Coronaviren können schwere Infektionen der unteren Atemwege verursachen und zu Lungenentzündungen führen. Auch das neue Coronavirus kann zu einem schwereren Verlauf führen. Es befällt vor allem die unteren Atemwege, Schnupfen tritt bei jedem vierten Betroffenen auf.

Wie unterscheidet sich eine Infektion mit dem Coronavirus von einer Grippe und einer Erkältung?

Die drei Erkrankungen sind nicht so leicht zu unterscheiden. Covid-19 kann sich durch zahlreiche unspezifische Symptome bemerkbar machen. Häufiger scheinen die unteren Atemwege betroffen sein. Die Hauptsymptome sind Fieber, trockener Husten und Atemnot. Bei schweren Fällen kann es zur Lungenentzündung kommen. Halsschmerzen und Niesen treten dagegen seltener auf. Weitere, seltenere Symptome sind auch Muskel- und Gelenkschmerzen oder Durchfall.

Die Grippe setzt sehr plötzlich ein. Typisch sind neben trockenem Husten und plötzlich einsetzendem, oft hohem Fieber ein starkes Krankheitsgefühl sowie Kopf-, Muskel- und Gelenkschmerzen. Für den Laien ist sie von einer COVID-19-Infektion aber schwer unterscheidbar. Ein wichtiges Indiz ist daher ein möglicher voriger Kontakt mit einer am Coronavirus erkrankten Person. Einen sicheren Befund kann hier aber nur der Test auf das Coronavirus liefern.

Die herkömmliche Erkältung wiederum kommt schleichend, mit Halsschmerzen, schleimigem Husten, leicht erhöhter Temperatur, Abgeschlagenheit sowie leichten bis mäßigen Kopfschmerzen. Der Husten kommt in der Regel erst später dazu. Wer eine Erkältung hat, fühlt sich nicht so kraftlos wie bei einer Influenza.

Kann das Virus mutieren?

Bei Grippe-Viren weiß man, dass sich die Erreger von Saison zu Saison verändern können. Entsprechend werden die Impfstoffe jährlich angepasst. Für das neuartige Corona-Virus gibt es bisher noch zu wenig gesicherte Erkenntnisse, ob dieses Virus mutiert oder nicht und ob eine mögliche Mutation die Ausprägung der ausgelösten Erkrankung verändern würde.

Für wen ist das neue Coronavirus besonders gefährlich?

Laut Robert Koch-Institut haben Menschen im Alter von über 50 bis 60 Jahren und Menschen mit Grunderkrankungen ein zunehmendes beziehungsweise das höchste Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf. Risikoreiche Grunderkrankungen sind zum Beispiel chronische Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Lungen- oder Stoffwechselerkrankungen. Gefährdet sind auch Menschen, die mit Medikamenten, behandelt werden, die die Immunabwehr schwächen. Die meisten Todesfälle treten bisher in Italien auf. Die WHO berichtet, dass die Erkrankung bei Kindern vergleichsweise selten auftritt und dann meistens mild verläuft. Nur ein sehr kleiner Teil der infizierten Kinder und Jugendlichen ist bisher schwer oder kritisch erkrankt. Die Datengrundlage reicht allerdings noch nicht aus, um zu bestimmen, ob Kinder generell weniger anfällig für das Virus sind. Schwangere scheinen der WHO zufolge kein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zu haben.

Wie kann man sich mit dem Coronavirus anstecken?

Die Behörden in China vermeldeten zunächst, die Patienten hätten sich alle auf einem Tiermarkt infiziert. Die Coronaviren sind überwiegend in der Tierwelt verbreitet. Anfangs ging man aber nicht davon aus, dass eine Übertragung auf den Menschen wahrscheinlich sei.

Mittlerweile gilt als gesichert, dass auch die Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch ein Infektionsweg ist. Daher sollten die Hygienemaßnahmen eingehalten werden, die auch bei der Influenza, also der echten Grippe empfohlen werden. Darüber hinaus wurden die neuartigen Coronaviren auch in Stuhlproben einiger Betroffener gefunden. Ob SARS-CoV-2 jedoch auch fäkal-oral verbreitet werden kann, ist laut Robert Koch-Institut noch nicht abschließend geklärt.

Besteht die Gefahr, sich über Lebensmittel, Oberflächen oder Gegenstände mit dem Coronavirus anzustecken?

Bei Coronaviren erfolgt die Übertragung primär über die Tröpfcheninfektion. Gelangen diese Sekrete an die Hände, die dann beispielsweise das Gesicht berühren, ist es möglich, dass auch auf diese Weise eine Übertragung stattfindet. Deshalb ist eine gute Händehygiene wichtiger Teil der Prävention. Generell gilt: Die Übertragungsmöglichkeiten über Oberflächen hängen von vielen verschiedenen Faktoren ab. Wissenschaftliche Untersuchungen zu dem Thema finden unter experimentellen Bedingungen statt und können nicht das realistische Übertragungsrisiko im Alltag widerspiegeln. Es gilt aber als möglich, dass die Menge der Viren, die über Oberflächenflächen übertragen wird, nicht für eine Neuinfektion ausreicht. Bei wiederholtem Kontakt mit virusbelasteten Gegenständen steigt die Gefährdung hingegen.
Fragen zu Übertragungsrisiken durch Lebensmittel und Gegenstände beantwortet das Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR), für das Thema Arbeitsschutz ist die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) verantwortlich.

Wie schützt man sich effektiv vor einer Ansteckung?

Coronaviren werden über Tröpfchen übertragen. Wenn Sekret aus dem Nasen-Rachenraum auf Gegenstände wie auf Türklinken oder Lichtschalter gelangt, können die Viren dort einige Tage lang überleben. Bei Coronaviren ist dennoch eine Ansteckungen über Gegenstände bisher nicht bekannt. Eine grundsätzliche Flächendesinfektion im eigenen Haushalt ist in der Regel nicht notwendig, kann aber ebenso wie die Händedesinfektion sinnvoll sein, wenn sich Erkrankte im Haushalt befinden. Ansonsten reicht ein gründliches Händewaschen mit Seife aus. Es gibt zahlreiche Desinfektionsmittel, aber nicht jedes Desinfektionsmittel wirkt auch gegen Coronaviren. Es reicht nicht aus, wenn darauf steht, dass es 99 Prozent aller Bakterien tötet. Der Schutz gegen Viren muss explizit genannt werden. Das Robert Koch-Institut stellt eine Übersicht über geprüfte Desinfektionsmittel und deren Anwendung zur Verfügung. Es gibt drei Kategorien. Die erste Kategorie ist „begrenzt viruzid“, die zweite „begrenzt viruzid PLUS“ und die dritte „einfach viruzid“. Gegen Coronaviren reicht die niedrigste Variante, also „begrenzt viruzid“. Mittel für die Flächendesinfektion gegen Coronaviren enthalten z.B. Formaldehyd oder sonstige Aldehyde. Bei der Flächendesinfektion ist darauf zu achten, dass die Desinfektionslösung ausreichend konzentriert eingesetzt wird. Für die Hand-Desinfektion werden alkoholische Lösungen eingesetzt. Dafür sollte man mindestens drei Milliliter Desinfektionsmittel nehmen, dieses komplett auf den Handflächen verteilen und über 30 Sekunden einwirken und an der Luft trocken lassen. Neben einer guten Handhygiene sollte man darüber hinaus zu hustenden und niesenden Personen Abstand halten.

Die Betroffenen sollten andere schützen, indem sie in die Armbeuge niesen und husten. An diese Etikette sollten sich ohnehin alle Erkälteten halten. Das bedeutet auch, dass gebrauchte Papiertaschentücher nicht einfach in den offenen Mülleimer geworfen werden, sondern zum Beispiel in einer verschließbaren Plastiktüte gesammelt und dann entsorgt werden.

Was kann man als Einzelne(r) machen, um sich bestmöglich auf die Erkrankungswelle vorzubereiten bzw. ihr zu begegnen?

Grundsätzlich gelten folgende Empfehlungen:

  • Man soll möglichst zu Hause bleiben und die Zimmer regelmäßig lüften.
  • Man sollte möglichst nur für Versorgungsgänge rausgehen und ein bis zwei Meter Abstand zu anderen Personen halten.
  • Direkte persönliche Kontakte sollten auf das Notwendigste reduziert werden.
  • Risikogruppen wie alte Menschen oder chronisch Kranke sollten sich möglichst durch Familienmitglieder oder Nachbarn versorgen lassen, die zum Beispiel für sie einkaufen.
  • Wenn eine Person im Haushalt mit den Coronavirus infiziert ist, sollte man bestimmte Sicherheitsmaßnahmen ergreifen. Dazu gehören zum Beispiel Schlafen und Aufenthalt in getrennten Zimmern, die getrennte Einnahme von Mahlzeiten und die räumliche Trennung von Geschwisterkindern.

Darüber hinaus schlägt das RKI folgende Maßnahmen vor:

  • Man soll sich zunächst über die Situation informieren. Hier bieten sich die Internetseiten des Bundesgesundheitsministeriums und sowie der Landesgesundheitsministerien, des RKI sowie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung an.
  • Sofern es erforderlich ist, informiert auch das zuständige Gesundheitsamt vor Ort.
  • Jeder soll die Vorgaben der Behörden befolgen.
  • Man soll keine zweifelhaften Social-Media-Informationen verbreiten.
  • Zudem gilt es, eine gute Händehygiene zu praktizieren, sich an die Husten- und Niesregeln halten, auf das Händeschütteln zu verzichten und sich möglichst wenig ins Gesicht zu fassen. das verringert das Risiko, dass man Krankheitserreger über die Schleimhäute von Augen, Nase oder Mund aufnimmt.
  • Man soll Abstand halten von Menschen, die sichtbar an einer Atemwegserkrankung leiden.
  • Bei Symptomen für eine Atemwegserkrankung sollte man generell zu Hause bleiben.

Was bedeuten die von der Bundesregierung erlassenen Leitlinien zur Beschränkung sozialer Kontakte konkret?

Nachdem alle Bundesländer Regelungen für die vorübergehende Schließung von Kindergärten, Schulen und Hochschulen getroffen hatten, haben die Bundesregierung und die Regierungschefs der Bundesländer am 22. März 2020 folgende Leitlinien zum einheitlichen Vorgehen zur weiteren Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Bereich angesichts der Corona-Epidemie in Deutschland vereinbart. Sie dienen dem Ziel, die Ausbreitung des Coronavirus weiter zu verlangsamen. In manchen Bundesländern, Kreisen und Kommunen gelten zusätzliche Bestimmungen. Bitte informieren Sie sich darüber bei den zuständigen Stellen vor Ort:

  • Nicht mehr als zwei Personen: Alle Ansammlungen ab drei Personen in der Öffentlichkeit sind verboten. Ausgenommen davon sind Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen – sie dürfen weiterhin miteinander unterwegs sein. Grundsätzlich ist zu betonen, dass in jedem Fall auf einen Sicherheitsabstand von 1,5 bis 2 Meter geachtet werden soll.
  • Es bleibt weiterhin erlaubt rauszugehen: Der Weg zur Arbeit, zum Einkaufen, Arztbesuche, Hilfe für andere und individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft sind weiterhin möglich
  • Kliniken und Pflegeheime: Besuche in stationären Pflegeheimen und Krankenhäusern sind grundsätzlich untersagt, wenn sie nicht der medizinischen oder pflegerischen Versorgung dienen oder aus Rechtsgründen erforderlich sind. Ausnahmen sind besonderen Schutzmaßnahmen beispielsweise bei Geburts- und Kinderstationen sowie bei Palliativpatienten möglich
  • Gastronomie: Alle Restaurants, Gaststätten, Imbisse und Mensen sind geschlossen – nur Lieferservices und Außer-Haus-Verkauf sind zulässig, wenn Mindestabstände eingehalten werden
  • Handwerk: Handwerker können ihrer Tätigkeit mit Schutzvorkehrungen weiterhin nachgehen. Optiker, Hörgeräteakustiker und orthopädische Schuhmacher sind dabei miteingeschlossen.
  • Dienstleistungen: Friseure, Nagelstudios, Tätowierer und Massagesalons haben geschlossen, weil bei ihnen ein Mindestabstand von 1,5 Metern von Mensch zu Mensch nicht gewährleistet ist. Physio- und Ergotherapeuten dürfen weiterarbeiten, sowie die medizinische Notwendigkeit der Behandlung durch ein ärztliches Attest nachgewiesen wird und strenge Schutzmaßnahmen getroffen werden.
  • Gottesdienste und Beerdigungen: Es dürfen derzeit keine Gottesdienste abgehalten werden. Kirchen, Islam-Verbände und jüdische Verbände haben entsprechende Erklärungen abgegeben. Zulässig sind Erd- und Urnenbestattungen im engsten Familien- und Freundeskreis.

Wie kann man chronisch erkrankte beziehungsweise ältere Familienangehörige schützen?

Chronisch Erkrankte und ältere Personen zählen zur Risikogruppe und müssen daher besonders geschützt werden. Die allgemeinen Hygienemaßnahmen sind insbesondere im Umgang mit diesem Personenkreis zu beachten. Grundsätzlich gilt auch hier das Prinzip des „social distancing“ zu beachten. Daher sollte man den Kontakt zu diesen Personen auf das Nötigste beschränken. Eltern, Großeltern oder Nachbarn sollte man lieber anrufen und zum Beispiel fragen, ob man Einkäufe sowie nötige Erledigungen übernehmen kann. Sollte man Einkäufe bei den Betroffenen abgeben, gilt es auch hier den notwendigen Mindestabstand von 1,5 bis zwei Metern zu beachten. Sollte man bei sich selbst Erkältungssymptome erkennen, muss natürlich jeglicher weiterer Kontakt vermieden werden.

Ist ein Mundschutz sinnvoll?

In Deutschland ist das Tragen von Mundschutzen zum eigenen Schutz vor Infektionen nicht sinnvoll. Wer allerdings seine Umwelt vor seiner eigenen Infektion schützen möchte, vermeidet durch einen Mundschutz, dass virenbeladene Speicheltröpfchen aus der Atemluft weit fliegen. Ein effektiver Mundschutz muss bestimmten Anforderungen genügen. Dazu gehören der Grad der Durchlässigkeit der Partikel, Empfindlichkeit gegen Durchfeuchtung und vieles mehr.
Wer einen Mundschutz tragen möchte, der sollte darauf achten, diesen mehrfach täglich zu wechseln. Der Mundschutz verliert seine Funktion sofort, sobald er feucht wird.

Wie wird man behandelt, wenn man sich mit dem Coronavirus infiziert hat?

Eine gezielte Therapie gegen das Virus gibt es derzeit nicht. Je nach Schwere des Krankheitsverlaufs erfolgen stattdessen unterstützende Maßnahmen wie Sauerstoffgabe, der Ausgleich des Flüssigkeitshaushalts und die Gabe von Antibiotika, falls es bakterielle Begleitinfektionen gibt. Zudem verlaufen nicht alle Erkrankungen nach einer Infektion mit COVID-19 schwer. Bei den in Deutschland bekannt gewordenen Fällen standen bisher meist Erkältungssymptome im Vordergrund.

Gibt es bereits einen Impfstoff gegen das neue Coronavirus?

Derzeit wird weltweit mit Hochdruck an mehreren Impfstoffen geforscht. In den USA etwa wurden nun erste Freiwillige für Forschungszwecke geimpft. Sollte sich dieser Impfstoffkandidat als wirksam erweisen, rechnet der Hersteller aber mit zwölf bis 18 Monaten bis zur Massenproduktion. Darüber hinaus soll in China Medienberichten zufolge ein erster Impfstoffkandidat ab Ende April 2020 in einer klinischen Studie erprobt werden. Miteigentümer des Tübinger Pharmaunternehmens CureVac haben in Aussicht gestellt, möglicherweise im Herbst einen Impfstoff liefern zu können. Das RKI rechnet aber erst im Frühjahr 2021 mit einem Impfstoff.

Was bringt die Pneumokokken-Impfung in der aktuellen COVID-19-Pandemie?

Die Pneumokokken-Impfung schützt nicht vor COVID-19. Allerdings können Pneumokokken-Infektionen zu schweren Lungenentzündungen und Sepsis führen und die Versorgung der Patienten auf einer Intensivstation ggf. mit Beatmung zusätzlich erschweren.
Aktuell sind Pneumokokken-Impfstoffe in Deutschland allerdings nur sehr eingeschränkt verfügbar, weshalb nur Personen geimpft werden, die ein besonders hohes Risiko für Pneumokokken-Erkrankungen haben.
Das sind beispielsweise:

  • Säuglinge und Kleinkinder bis zum Alter von 2 Jahren
  • Personen mit geschwächtem Immunsystem
  • Senioren ab 70 Jahren
  • Personen mit chronischen Atemwegserkrankungen (z.B. Asthma oder COPD)

Wenn möglich, sollte die Pneumokokken-Impfung auch jetzt noch durchgeführt werden, um vermeidbare Infektionen im gerade ohnehin schon stark belasteten Gesundheitssystem zu vermeiden.

Weitere Informationen finden Sie in unserem FAQ zu Versorgung, Leistungen und Co.

Im Internet werden verschiedene Produkte gegen eine Corona-Infektion angeboten. Sind diese Mittel empfehlenswert?

Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) ist für die Zulassung von Arzneimitteln in Europa zuständig. Laut EMA werben aktuell diverse Internetseiten mit vermeintlichen Arzneimitteln, die Infizierten Heilung versprechen. Sie warnt davor, auf diese Versprechen hereinzufallen und die angebotene Ware zu kaufen. Bei den angebotenen „Arzneimitteln“ handelt es sich um Produkte, die keinen wissenschaftlich erwiesenen Nutzen gegen Covid-19 haben und schlimmstenfalls sogar schädlich sein können. Derzeit gibt es keine zugelassenen Arzneimittel zur Behandlung von Covid-19, erste Präparate befinden sich noch im Versuchsstadium. Bisher stehen nur Arzneimittel zur Behandlung von Symptomen wie Fieber und Husten zur Verfügung. Ebenso warnt das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit vor Nahrungsergänzungsmitteln mit falschen Versprechungen. Es gibt keine Nahrungsergänzungsmittel die eine Infektion mit Covid-19 verhindern oder sogar heilen könnten. Laut Rechtsprechung dürfen Nahrungsergänzungsmittel ohnehin keine Angaben enthalten, die auf eine Vorbeugung, Behandlung oder Heilung hindeuten.

Coronavirus-Tests

Wer bietet den Schnelltest auf das Coronavirus an?

Die Bestimmung des Coronavirus erfolgt in der Regel durch eine so genannte Polymerasekettenreaktion (PCR), bei der Bestandteile des Virus vermehrt werden, bis man sie messen kann. Die Methode existiert schon länger, für das Coronavirus wurde sie in der Berliner Charité federführend weiterentwickelt. Getestet wird in der Regel ein Rachenabstrich oder das Sekret, das die Patienten abhusten. Am besten werden beide Sekrete, also Rachenabstrich und Hustensekret, untersucht. Mittlerweile ist der Test nicht mehr nur an der Charité, sondern auch an Universitätskliniken und in Speziallaboren verfügbar. An einem industriell hergestellten Test wird ebenfalls gearbeitet.

Welche Praxen und Anlaufstellen können den Coronatest durchführen?

Grundsätzlich können die Proben in Hausarztpraxen, Kliniken und speziell eingerichteten Zentren entnommen werden. In vielen Bundesländern läuft die Testung auch über den Kassenärztlichen Notdienst, der bundesweit unter der Telefonnummer 116 117 erreichbar ist. Ganz wichtig ist, dass die Betroffenen bei einem Corona-Verdacht nicht ohne Absprache in eine Arztpraxis oder Klinik gehen. Sie sollen auf jeden Fall vorher den Arzt telefonisch kontaktieren, damit für die anderen Patienten kein unnötiges Risiko besteht.

Wie funktioniert der Test auf das Coronavirus?

Der Arzt nimmt dazu eine Probe aus den Atemwegen eines Patienten. Dabei handelt es sich um einen Abstrich aus dem Rachen und/oder ausgehusteten Schleim. Im Labor wird die Probe dann auf Erbgut von COVID-19 untersucht. Wenn Abschnitte des Viren-Erbguts vorhanden sind, lassen sich diese vervielfältigen undmit speziellen Geräten sichtbar machen. Dann handelt es sich um eine „positive Probe“. Der reine Testvorgang dauert im Labor im besten Fall drei bis fünf Stunden. Mit Probentransport und Ergebnisübermittlung ist das Testergebnis nach ein bis zwei Tagen beim Patienten.

Übernehmen die Krankenkassen den Test auf das Coronavirus?

Ärzte können den Test auf Infektion mit dem Coronavirus durchführen und über die Versichertenkarte abrechnen, wenn sie den Test für erforderlich halten. Hierbei sollen sie sich an den jeweils aktuellen Kriterien des Robert Koch-Instituts (RKI) orientieren. Ebenfalls müssen die behandelnden Ärzte über die Durchführung von Wiederholungstests entscheiden. Halten sie diese für medizinisch erforderlich, können auch diese über die Versichertenkarte abgerechnet werden. 

Was macht man, wenn man positiv auf das Coronavirus getestet wurde?

In diesem Fall wenden sich die Betroffenen umgehend an ihr jeweilig zuständiges Gesundheitsamt, welches das weitere Vorgehen besprechen wird. Es muss individuell entschieden werden, ob eine betroffene Person zu Hause (ambulant) in Quarantäne geht oder ob es beispielsweise aufgrund einer vorliegenden chronischen Erkrankung notwendig ist, dass sie stationär im Krankenhaus behandelt wird.

Ist ein Test bei Personen ohne jedes Krankheitszeichen sinnvoll? 

Zurzeit sollte eine Labordiagnose nur bei Krankheitszeichen durchgeführt werden. Denn wenn man noch keine Symptome von COVID-19 hat, sich aber noch in der Inkubationszeit befindet, die bis zu 14 Tage betragen kann, sagt ein negativer Test auf COVID-19 nichts darüber aus, ob man nicht doch noch krank werden kann. Zudem würden durch einen Test ohne Symptome die derzeit eingeschränkten Laborkapazitäten unnötig belastet. Sollten zukünftig mehr Testungen pro Tag möglich werden, kann von dieser Vorgehensweise auch wieder abgewichen werden.

Quarantäne, Verdienstausfall und Krankschreibung

Wann muss man in Quarantäne?

Das RKI sieht eine Quarantäne vor, wenn ein hohes Risiko besteht, dass man sich angesteckt hat. Dieses besteht, wenn man innerhalb der letzten zwei Wochen engen Kontakt zu einem nachweislich an COVID-19 Erkrankten hatte. Das RKI definiert einen engen Kontakt wie folgt: Man hat mindestens 15 Minuten mit dem Erkrankten gesprochen oder ist angehustet oder angeniest worden, während dieser ansteckend gewesen ist. Darüber hinaus muss man immer in Quarantäne, wenn das Gesundheitsamt dies anordnet.

Wann muss man nicht in Quarantäne?

Nicht in Quarantäne muss man, wenn man innerhalb der letzten zwei Wochen im gleichen Raum mit einem Erkrankten mit einer COVID-19 Diagnose war, ohne einen engen Kontakt zu haben oder wenn man in einem Gebiet mit steigenden Fallzahlen von COVID-19 war. Hier sieht das RKI nur ein geringeres Risiko, sich angesteckt zu haben. Wer mit Menschen mit Vorerkrankungen arbeitet, sollte jedoch in jedem Fall seinen Betriebsarzt informieren.

Wer Kontakt zu einer Person hatte, die wiederum Kontakt zu einem im Labor bestätigten COVID-19-Patienten hatte, aber völlig gesund ist, muss nicht in Quarantäne. In diesem Fall ist man keine Kontaktperson und hat laut RKI kein erhöhtes Risiko für eine COVID-19-Erkrankung.

Wie verhalte ich mich, wenn ich in häuslicher Quarantäne bin? 

Folgende Handlungsempfehlung zur häuslichen Isolierung besteht nach der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin (DEGAM):

  • Unterbringung des Patienten in einem separaten, gut durchgelüfteten Einzelzimmer. Gemeinschaftlich genutzte Räume sollten von den Betroffenen gemieden werden. Zudem wird empfohlen, dass der oder die Infizierte mit keinen weiteren Personen im Zimmer schlafen.
  • Falls die gemeinsame Nutzung von Räumen unvermeidlich ist, sollten diese gut durchlüftet werden und Betten mindestens einen Meter voneinander entfernt stehen.
  • Die Anzahl pflegender Kontaktpersonen sollte möglichst geringgehalten werden. Idealerweise übernimmt eine einzige Person die Pflege. Diese Person sollte in einem guten Gesundheitszustand, frei von chronischen Erkrankungen und nicht immungeschwächt sein.
  • Der Quarantäne-Patient sollte keine Besucher empfangen und möglichst dauerhaft eine Schutzmaske tragen, die Mund und Nase abdeckt. Durchfeuchtete Masken sollten ausgetauscht werden. Nähanleitungen für Mundschutze aus Stoff sind im Internet veröffentlicht.
  • Es sollte penibel auf eine einwandfreie Hygiene geachtet werden, d.h. Händewaschen nach jeder Verunreinigung, vor und nach der Essenszubereitung, nach Mahlzeiten, nach dem Toilettengang. Nach dem Händewaschen sollten die Hände möglichst mit Papier- oder Einmalhandtüchern abgetrocknet werden.
  • Nach jedem Kontakt mit dem Patienten oder Verlassen des Zimmers sollten die Hände desinfiziert werden: mindestens drei Milliliter eines geeigneten Desinfektionsmittels (auf Alkoholbasis, begrenzt oder einfach viruzid bzw. begrenzt viruzid PLUS) in den Händen verteilen und 30 Sekunden einwirken und an der Luft trocknen lassen. Nicht pusten, nicht fönen.
  • Türen möglichst mit dem Ellbogen öffnen.
  • Patienten sollten ein ausschließlich von ihnen genutztes Geschirr und Besteck benutzen, das regelmäßig gespült und nur von ihm oder ihr selbst wiederverwendet wird.
  • Sofern im Haushalt zwei Toiletten vorhanden sind, sollte eine davon ausschließlich dem Patienten zur Verfügung stehen.
  • Oberflächen im Patientenzimmer (z.B. Nachttisch, Bettgestell, Türgriff) regelmäßig, Bad und Toilettenoberflächen mindestens einmal täglich reinigen und anschließend mit einem Flächendesinfektionsmittel desinfizieren. Handschuhe und Mundschutz tragen.
  • Kleidung, Bettwäsche und Handtücher des Patienten sollten mit normalen Waschmitteln bei 60 - 90 Grad gewaschen werden. Verunreinigte Wäsche sollte in einem separaten Wäschebeutel gesammelt und so wenig wie möglich berührt werden (am besten unter Verwendung von Einmalhandschuhen).
  • Hygieneabfälle sollten in einem verschließbaren Behälter im Patientenzimmer gesammelt und als infektiöser Abfall entsorgt werden.
  • Als Haushaltsmitglied eines Quarantäne-Betroffenen sollte man beim Einkaufen und bei Erledigungen Handschuhe tragen, die mindestens einmal täglich gewechselt werden.

Wird ein Verdienstausfall bezahlt, wenn man in Quarantäne muss?

Wenn ein Arbeitnehmer in Quarantäne muss, hat er nach dem Infektionsschutzgesetz einen Anspruch auf finanzielle Entschädigung. Der Arbeitgeber bezahlt dessen Verdienstausfall für die ersten sechs Wochen. Ab der siebten Woche einer Quarantäne wird eine Entschädigung in Höhe des Krankengeldes gezahlt. Diese muss der Betroffene aber selber bei der dafür zuständigen Landesbehörde beantragen.

Wenn hingegen ein Selbstständiger in Quarantäne muss, dann muss er sich wegen eines Verdienstausfalls direkt an die zuständige Landesbehörde wenden. Die Höhe des Verdienstausfalls wird anders berechnet: Hier wird ein Zwölftel des Arbeitseinkommens aus der entschädigungspflichtigen Tätigkeit zugrunde gelegt. Bei einer Existenzgefährdung können entstehende Mehraufwendungen auf Antrag in angemessenem Umfang von der zuständigen Behörde erstattet werden. Selbständige, deren Betrieb oder Praxis während der Quarantäne ruht, können zusätzlich auf Antrag von der zuständigen Behörde Ersatz für die in dieser Zeit weiterlaufenden Betriebsausgaben erhalten. 

Was passiert, wenn mein Betrieb in Kurzarbeit geht und ich krank bin oder krank werde?

Während des Zeitraums der Kurzarbeit wird bei einer Krankschreibung das Gehalt in reduzierter Höhe (entsprechend des Kurzarbeitergeldes) weitergezahlt. Dies gilt auch dann, wenn das Gehalt aufgrund einer Krankschreibung vor Beginn der Kurzarbeit in Höhe des regulären Gehalts weitergezahlt wurde. Wenn der Anspruch auf Weiterzahlung des Gehalts durch den Arbeitgeber während der Kurzarbeit erschöpft wird, zahlen wir Ihnen für die Dauer der nachgewiesenen Arbeitsunfähigkeit dann Krankengeld. Das Krankengeld berechnen wir auf der Basis des ursprünglichen Gehalts, welches vor Beginn der Kurzarbeit gezahlt wurde.

In welchen Fällen und wie funktioniert die Krankschreibung per Telefon?

Die aktuelle Regelung, eine Arbeitsunfähigkeit telefonisch festzustellen, ist begrenzt auf Erkrankungen der oberen Atemwege, die keine schwere Symptomatik vorweisen oder die Kriterien des RKI für einen begründeten Verdacht auf eine Infektion mit COVID-19 erfüllen. Eine AU-Bescheinigung kann nach telefonischer Anamnese nur ausgestellt werden, wenn sich ein Arzt persönlich vom Zustand des Patienten überzeugt hat. Dazu muss er den Patienten eingehend telefonisch befragen. Die telefonische Krankschreibung ist maximal 14 Tage möglich.

Eltern und Schwangere 

Können Eltern Kinderkrankengeld bekommen, wenn sie zu Hause bleiben, weil die Kita oder Schule des Kindes geschlossen wird?

Wenn Kitas oder Schulen aufgrund des Coronavirus geschlossen bleiben um eine Ansteckungsgefahr zu minimieren, ist die Zahlung von Kinderkrankengeld für die Eltern nicht möglich. Voraussetzung für die Zahlung von Kinderkrankengeld ist die nachgewiesene Erkrankung des Kindes. Wir empfehlen den betroffenen Arbeitnehmern, sich mit dem Arbeitgeber in Verbindung zu setzen, um eine einvernehmliche Lösung zu finden. Dies könnte beispielsweise die Möglichkeit zum Homeoffice, der Abbau von Überstunden oder die Abgeltung von Urlaub sein.

Sind Schwangere durch das Coronavirus gefährdeter als andere Frauen?

Laut Fachgesellschaften gibt es derzeit keinen Hinweis, dass Schwangere durch das Coronavirus gefährdeter sind als die allgemeine Bevölkerung. Sie gehen davon aus, dass die große Mehrheit der Schwangeren nur leichte oder mittelschwere Symptome aufweist, die einer Erkältung oder Grippe ähneln.

Welche Auswirkungen hat das Coronavirus auf das Baby, wenn bei der Mutter eine Infektion festgestellt wird?

Derzeit gibt es weder Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für Fehlgeburten noch auf Hinweise darauf, dass das Virus während der Schwangerschaft auf das Baby übertragen werden kann. Es wird daher als unwahrscheinlich angesehen, dass das Virus beim Fetus zu Anomalien führt.

Kann eine Mutter ihr Baby stillen, obwohl sie am Coronavirus erkrankt ist?

Nach derzeitigem Kenntnisstand ja. So haben die Fachgesellschaften bisher keine Hinweise darauf, dass das Virus über die Muttermilch übertragen werden kann. Wenn eine Mutter infiziert ist oder ein Coronaverdacht besteht, sollte sie beim Stillen Hygienemaßnahmen einhalten. Dazu gehören gründliches Händewaschen vor und nach dem Kontakt mit dem Kind und das Tragen eines Mundschutzes.

Corona-Pandemie: Aktuelle Lage, Reisen und Risikogebiete

Wie ist die Lage weltweit?

Die tagesaktuelle Entwicklung zur Verbreitung des Virus inklusive Fallzahlen können Sie jederzeit auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts nachlesen.

Wie groß ist die Gefahr für Deutschland?

Das Robert Koch-Institut gibt regelmäßig aktuelle Fallzahlen in Deutschland bekannt und schätzt die Gefährdung durch das Coronavirus für die Gesundheit der Bevölkerung inzwischen als "hoch" und für Risikogruppen als "sehr hoch" ein. Die Gründe dafür seien steigende Fallzahlen sowie Alarmsignale aus öffentlichen Gesundheitsdiensten und von Kliniken. Daher appelliert das RKI an die Bürgerinnen und Bürger, ihre sozialen Kontakte zu reduzieren. Andernfalls hält es ein Szenario von zehn Millionen Coronavirus-Infektionen bis in einigen Monaten in Deutschland für möglich

Welche Corona-Risikogebiete gibt es inzwischen?

Risikogebiete sind laut RKI Gebiete, in denen eine fortgesetzte Übertragung von Mensch zu Mensch vermutet werden kann. Das RKI listet tagesaktuell die Länder und Regionen, die als Risikogebiet eingestuft werden.

Wohin kann man jetzt noch sicher reisen? Wie sieht es mit Reisewarnungen in andere Länder aus?

Wegen der Coronakrise hat die Bundesregierung nun eine weltweite Reisewarnung für touristische Auslandsreisen bis Ende April ausgesprochen. Zuvor hatte das Auswärtige Amt nur von nicht notwendigen Reisen ins Ausland abgeraten.

Worauf sollte man achten, wenn man sich zuletzt in einer Corona-Region aufgehalten hat?

Wer sich zuletzt in einer Region mit bestätigten Fällen der neuen Lungenerkrankung durch Coronaviren aufhielt, sollte darauf achten, ob er Erkältungssymptome verspürt. Ist dies der Fall, sollte man sicherheitshalber einen Arzt telefonisch kontaktieren und darauf hinweisen, dass man in einer Coronavirus-Region war.

Zudem sollte man bedenken, dass die Inkubationszeit bis zu 14 Tagen beträgt. Der Ausbruch der Erkrankung kann also auch dann erfolgen, wenn man schon geraume Zeit wieder zuhause ist. Auch sollte man die körperliche Nähe zu anderen Personen für die Inkubationszeit möglichst vermeiden, da die Viren auch dann schon weitergegeben werden können, wenn noch keine Symptome aufgetreten sind.

Firmen und Arbeitgeber

Wie Firmen und Arbeitgeber Ihre Beschäftigten schützen können, können Sie in unserem Portal für Firmenkunden nachlesen. Auch Selbstständige finden hier hilfreiche Hinweise.

Versorgung, Leistungen und Co. 

Fragen zu Hilfsmitteln, Pflege, Vorsorgeuntersuchungen und vielem mehr finden Sie in unserem FAQ zu Versorgung, Leistungen und Co.

Weitere Informationen

Ausführliche Informationen zum Coronavirus, Hygienemaßnahmen und Expertenmeinungen finden Sie in unserem Themen-Special.

Information in English

We also offer a FAQ list in English.

Quellenangaben

Zertifizierung

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Redaktionelle Grundsätze
Webcode: a004977 Letzte Aktualisierung: 06.04.2020
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