Baby auf Decke liegend

Künstliche Befruchtung

Besteht bei einem Paar ein Kinderwunsch und lässt sich dieser nicht auf natürlichem Weg erfüllen, gibt es die Möglichkeit einer künstlichen Befruchtung. Diese Behandlung ist Teil der regulären ambulanten ärztlichen Versorgung und wird durch spezielle Kinderwunschpraxen durchgeführt.

Eine ungewollte Kinderlosigkeit kann verschiedene Ursachen haben. So kommen beispielsweise mangelhafte Spermaqualität oder die fehlende Durchlässigkeit der Eileiter als Gründe infrage. Die Situation und die vielen Untersuchungen bedeuten für das Paar eine große psychische Belastung. Letztlich bieten die Verfahren der künstlichen Befruchtung den betroffenen Paaren aber die Möglichkeit, leibliche Kinder zu bekommen. Oftmals sind mehrere Behandlungsversuche nötig, die aber leider keine Garantie auf den Erfolg geben können.

Ihre Barmer-Vorteile für die künstliche Befruchtung

  • Kostenbeteiligung bei künstlicher Befruchtung in Höhe von 50 Prozent
  • Höchstanspruch: drei Versuche bei Insemination nach hormoneller Stimulation, IVF und ICSI; acht Versuche bei Insemination im Spontanzyklus
  • direkte Abrechnung des Kostenanteils mit der Barmer
  • erneuter Anspruch auf weitere Versuche nach einer Geburt

Unsere Leistung Künstliche Befruchtung in Anspruch nehmen

Damit die Barmer die Kosten für Ihre künstliche Befruchtung übernimmt, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Vor Behandlungsbeginn benötigen wir den Behandlungsplan Ihres Gynäkologen.
  • Es muss hinreichende Aussicht bestehen, dass durch die gewählte Behandlungsmethode eine Schwangerschaft herbeigeführt wird.
  • Das Paar ist verheiratet.
  • Bei der künstlichen Befruchtung werden nur eigene Ei- und Samenzellen der Ehepartner verwendet.
  • Beide Versicherten sind mindestens 25 Jahre alt.
  • Die Frau ist jünger als 40 und der Mann jünger als 50 Jahre alt.
  • Das Ehepaar wurde von einer Ärztin oder einem Arzt beraten, die oder der die Behandlung nicht selbst durchführt.
  • Bei beiden Ehepartner ist bekannt, ob sie mit HIV infiziert sind oder nicht.

Darüberhinaus können staatliche Zuschüsse den Eigenanteil reduzieren. Nähere Infos dazu finden Sie auf dem Informationsportal Kinderwunsch (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Kinder)

Häufigste Methoden der Kinderwunschbehandlung sind die In-Vitro-Fertilisation (IVF) und die Intracytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI).

Die In-Vitro-Fertilisation (IVF)

Bei der IVF werden der Patientin Folikel entnommen, die mit Spermien des Mannes in einem Reagenzglas, daher "in vitro", zusammengebracht. Die befruchteten Eizellen werden der Frau nach zwei Tagen anhand eines dünnen Schlauches wieder in die Gebärmutter zurückgegeben. 

Die Intracytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI)

 Bei der ICSI spritzt der Gynäkologe eine Samenzelle anhand einer sehr feinen Nadel direkt in die Eizelle. 

Die Insemination

Eine weitere Methode ist die Insemination (Einbringung von Samenzellen in die Gebärmutterhöhle) im Spontanzyklus oder nach hormoneller Stimulation.

Wir unterstützen Sie gern bei Ihrem Kinderwunsch 

Lassen Sie sich persönlich beraten.

Webcode dieser Seite: a000075 Autor: Barmer Erstellt am: 03.06.2014 Letzte Aktualisierung am: 08.12.2016
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