Hinter einer Verstopfung können unterschiedliche Ursachen stecken. Häufig spielen Ernährung, Flüssigkeitszufuhr, Bewegung oder Stress eine Rolle. Auch Medikamente, bestimmte Erkrankungen oder Veränderungen im Darm kommen infrage.
Am häufigsten stecken Alltagsgewohnheiten und eine einseitige Ernährung hinter einer Verstopfung. Zwar sind diese Faktoren selten allein dafür verantwortlich, geben aber oft den letzten Anstoß, wenn der Darm ohnehin zu Trägheit neigt.
Zu den Auslösern von Verstopfung gehören:
- Zu wenige Ballaststoffe
- Zu wenig Flüssigkeit
- Bewegungsmangel
- Stress
- Veränderungen in der Alltagsroutine
- Häufig unterdrückter Stuhldrang
Welche Medikamente und Erkrankungen können Verstopfung verursachen?
Auch bestimmte Medikamente und Vorerkrankungen können den Darm ausbremsen.
Welche Ursachen liegen direkt im Darm?
Manchmal liegt die Ursache auch direkt im Darm. Dann zeigen sich zwei typische Muster.
- Darmträgheit: Der Stuhl wandert zu langsam durch den Dickdarm, bleibt zu lange liegen und wird hart.
- Entleerungsstörung: Der Darm arbeitet normal, nur das Ausscheiden am Ende klappt nicht richtig.
Beides ist keine Krankheit im engeren Sinn. Vielmehr neigen manche Menschen von Natur aus eher zu Verstopfung als andere. Häufig lässt sich für die Darmträgheit keine Ursache finden. Behandlung braucht es erst, wenn die Beschwerden belasten oder länger anhalten.
Wann sollte man mit Verstopfung zum Arzt?
Mit Verstopfung sollte man zum Arzt, wenn Warnzeichen wie Blut im Stuhl, ungewollter Gewichtsverlust, Übelkeit und Erbrechen oder starke, krampfartige Bauchschmerzen auftreten.
In den allermeisten Fällen ist eine Verstopfung jedoch harmlos und verschwindet von allein.
Diese Warnzeichen sollten ärztlich abgeklärt werden:
- Blut im Stuhl
- Ungewollter Gewichtsverlust
- Übelkeit und Erbrechen
- Krampfartige, starke Bauchschmerzen
Die Abklärung ist wichtig, weil eine Verstopfung in seltenen Fällen auf eine ernstere Erkrankung wie Darmkrebs hinweisen kann.