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  • Was Eltern wissen sollten
  • Allergie von A bis Z
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Fragen & Antworten rund um das Thema Allergie
Häufige Fragen zu Allergien

Wie entsteht eine Allergie? Welche Ursachen gibt es für eine Allergie? Wann sollte ich einen Allergietest machen? Hier finden Sie Antworten auf diese und weitere Fragen zum Thema Allergie. 

Eine fünfköpfige Familie bereitet gemeinsam Essen zu.
Alles über Nahrungsmittelallergien
Wenn Essen krank macht

Wie erkenne ich, ob ich gegen ein Nahrungsmittel allergisch bin? Welche Allergie ist besonders gefährlich? Und was genau hat es mit Kreuzallergien auf sich? Nahrungsmittelallergien können die Lebensqualität mindern. Die gute Nachricht: Die Therapiemöglichkeiten nehmen zu. 

Ein Junge hält sich ein Taschentuch vor die Nase.
Allergien bei Kindern
Was Eltern wissen sollten

Woran können Eltern erkennen, ob ihr Kind eine Allergie hat? Wann sollte man mit seinem Kind zum Allergietest gehen? Und kann man verhindern, dass das eigene Kind eine Allergie bekommt? Ob und welche Allergie ein Kind bekommt, hängt mit der Umwelt zusammen, in dem es aufwächst. 

Eine Frau muss niesen
Allergie von A bis Z
Allergie von A bis Z

Hier erhalten Sie ausführliche Informationen zu Allergien und Erkrankungen wie Asthma, Neurodermitis oder Heuschnupfen. 

Ein Mann benutzt ein Asthma-Spray
Ein normaler Alltag mit Asthma
Besser leben mit Asthma

Als Barmer-Mitglied können Sie kostenlos am Besser-Leben-Programm Asthma bronchiale teilnehmen. Spezielle Schulungen und viele weitere Infos helfen dabei, die Symptome zu verringern – für ein normales und sorgenfreies Leben. 

Gut leben mit Allergie - das sollten Allergiker beachten

Etwa 30 Millionen Deutsche haben eine Allergie – ihr Immunsystem reagiert überempfindlich auf manche körperfremden Stoffe (Allergene), zum Beispiel Hausstaub, Pollen, Tierhaare oder Nahrungsmittel. Tränende Augen, Magen-Darm-Beschwerden, anaphylaktischer Schock und Co.: Warum fällt die Immunabwehr bei einigen Menschen so heftig aus und verursacht Asthma, Heuschnupfen, Neurodermitis oder Darmprobleme? Und wie kann man sich schützen, zum Beispiel mit einer Therapie?

Rund ums Thema Allergie

Allergische Reaktion auf der Haut: Welche Allergien lösen Ausschlag aus?
Eine Frau tastet ihr Gesicht im Spiegel ab
Allergische Reaktion auf der Haut: Welche Allergien lösen Ausschlag aus?

Sie zeigen sich als Hautausschlag, juckende Quaddeln oder Bläschen. Je nach Symptom blühen sie sofort auf – oder aber erst Stunden oder Tage, nachdem die Haut Kontakt zu einem auslösenden Stoff hatte. In detektivischer Arbeit finden Allergologen mithilfe passender Testverfahren und einer genauen Befragung der Betroffenen die ursächlichen Allergene hinter Kontaktekzemen. 

Reisen mit Allergie: Wie Allergiker einen entspannten Urlaub genießen können
Eine Frau mit Rucksack benutzt während einer Wanderung ihr Asthmaspray.
Reisen mit Allergie: Wie Allergiker einen entspannten Urlaub genießen können

Wie finden Menschen mit Allergie das passende Urlaubsangebot? Gibt es besonders geeignete Ziele für Menschen mit Pollen-, Hausstaub oder Tierhaarallergie? Und worauf sollten Allergiker bei der Vorbereitung auf die schönste Zeit des Jahres achten?  

Was ist eine Sonnenallergie?
Eine Frau liegt mit geschlossenen Augen auf einer Wiese
Was ist eine Sonnenallergie?

Sonne wirkt sich positiv auf unser Immunsystem aus und streichelt die Seele. Doch Sonneneinstrahlung kann auch heftige Reaktionen auf der Haut auslösen. Was kann man dagegen tun? Und ist die Sonnenallergie eigentlich wirklich eine Allergie im klassischen Sinne?  

Allergie bei Kindern: Was Eltern wissen sollten über Symptome, Risiken und Behandlung
Ein Junge hält sich ein Taschentuch vor die Nase.
Allergie bei Kindern: Was Eltern wissen sollten über Symptome, Risiken und Behandlung

Immer mehr Kinder und Jugendliche leiden unter Allergien oder Neurodermitis. Die Ausprägung ist je nach Alter unterschiedlich: Babys erkranken eher an Neurodermitis, Schulkinder an Heuschnupfen. Es gibt einige Hinweise, wie Eltern eine Allergie oder eine Neurodermitis erkennen –  und wann ein Allergietest gemacht werden sollte. 

Vorbeugung: Kann man eine Allergie bei Kindern verhindern?
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Vorbeugung: Kann man eine Allergie bei Kindern verhindern?

Babys werden in der Regel nicht als Allergiker geboren. Die Gene haben zwar einen hohen Einfluss darauf, ob ein Kind Allergien bekommt – doch es gibt eine Reihe von Maßnahmen, mit denen Eltern das Risiko bei ihrem Kind verringern können.  

Nahrungsmittelallergien: Was passiert, wenn Essen krank macht?
Eine fünfköpfige Familie bereitet gemeinsam Essen zu.
Nahrungsmittelallergien: Was passiert, wenn Essen krank macht?

Diagnose: Nahrungsmittelallergien. Die vierthäufigste Form der allergischen Reaktion erschwert den Alltag, kann aber auch lebensbedrohlich werden. Deshalb forscht die Wissenschaft mit Hochdruck an Therapien. Auch der Allergiker selbst kann eine Menge tun, damit die Vielfalt in Sachen Ernährung wieder größer wird.   

Allergien: Die Leistungen der Barmer

Fragen und Antworten zum Thema Allergie

Eine Allergie wird durch sogenannte allergieauslösende Stoffe (Allergene) verursacht. Allergene werden zumeist eingeatmet (Blütenpollen oder Hausstaub) oder über die Nahrung in den Körper gelangen (Erdnüsse, Äpfel, Milcheiweiß bei einer Nahrungsmittelallergie). Auch der Kontakt mit der Haut kann beispielsweise bei verschiedenen Metallen oder Chemikalien (Kontaktallergie) oder durch UV-Strahlen (Sonnenallergie) zu allergischen Reaktionen führen.

Besonders häufig sind Proteine (Eiweißstoffe) von Pollen, Milben oder Schimmelpilzen die Ursachen für Allergien – sie haben ein sehr hohes Allergiepotenzial. Theoretisch kann jedoch jede beliebige Substanz die lästigen Symptome verursachen. Bei manchen Allergikern treten die Beschwerden nur saisonal auf, etwa wenn bestimmte Pollen fliegen. Andere Menschen haben ganzjährig Symptome, wie zum Beispiel bei einer Tier- oder Hausstauballergie.
Viele Allergiker leiden unter mehreren Allergien „gleichzeitig“: Sie reagieren allergisch auf Stoffe einer bestimmten Gruppe, die sich biologisch oder chemisch sehr ähnlich sind. Das nennt man Kreuzallergie oder auch Kreuzreaktion.

Knapp jeder dritte Deutsche leidet im Laufe seines Lebens unter einer allergischen Erkrankung. „In den vergangenen 30 Jahren - also in nur einer Generation - hat sich die Zahl der Menschen mit Allergien verdoppelt“, sagt Prof. Dr. Eva Untersmayr-Elsenhuber, Projektleitung am Institut für Pathophysiologie und Allergieforschung an der Medizinischen Universität Wien. „Die Gründe dafür liegen im Lebensstil und verschiedenen Umweltfaktoren.“ Einige Allergien wie zum Beispiel die Erdnussallergie nehmen stärker zu als andere.
Bei einer Allergie reagiert das körpereigene Immunsystem überempfindlich auf im Grunde harmlose körperfremde Substanzen wie zum Beispiel Pflanzenpollen oder bestimmte Nahrungsmittel. Da diese Substanzen eine Allergie auslösen können, nennt man sie Allergene. Weiterlesen

Es wird zwischen vier unterschiedlichen Allergietypen unterschieden: Typ-I-Allergie oder Soforttyp-Reaktion, Typ-II-Allergie oder zytotoxische Reaktion, Typ-III-Allergie oder Immunkomplexreaktion und Typ IV oder Spättyp-Reaktion. Mehr zu den einzelnen Allergietypen

Bei einer Allergie wehrt sich der Körper mit einer übertriebenen Reaktion gegen Fremdstoffe von außen. Oft werden Allergien auch als Überempfindlichkeiten bezeichnet. In der Tat reagiert der Körper überempfindlich, jedoch sind nicht alle Überempfindlichkeiten auch Allergien: „Bestimmte Unverträglichkeiten gegenüber Nahrungsmitteln (Intoleranzen) sind keine allergische Reaktion, sondern der Körper kann bestimmte Stoffe wie Nahrungsmittel oder Medikamente nicht verarbeiten“, erklärt Immunologin Prof. Dr. Eva Untermayr-Elsenhuber von der Universität Wien. Da sich die Symptome (Darm-, Haut- oder Atemwegsproblemen) ähneln können, ist eine gründliche ärztliche Untersuchung sehr wichtig, um herauszufinden, welche Nahrungsmittel zukünftig gemieden werden sollen. Auch bei einer Unverträglichkeit muss unbedingt auf die auslösenden Inhaltsstoffe verzichtet werden – zum Beispiel auf Gluten, Milchzucker oder Ibuprofen. Mehr zum Thema

Die Beschwerden durch eine Allergie können sehr unterschiedlich sein: Manchmal sind sie leicht und kaum merklich. Manche Allergiker belasten die Symptome aber sehr, da sie das Alltagsleben einschränken und die Lebensfreude mindern. Heuschnupfen-Geplagte leiden zum Beispiel im Frühling und Sommer sehr im Freien, Hausstaubmilbenallergiker können nur schwer in Hotelzimmern mit Teppichboden schlafen. Allergische Reaktionen auf Insektenstiche oder Medikamente können sogar lebensbedrohlich werden. Weiterlesen

Bei einer allergischen Reaktion reagieren zunächst meist die Körperstellen, die unmittelbar Kontakt mit dem Allergieauslöser hatten: die Atemwege, Haut oder Schleimhäute. Wer einen Apfel isst, gegen den er allergisch ist, spürt einen Juckreiz im Mund und am Gaumen. Lippen und Rachenschleimhaut können anschwellen, das Atmen kann schwerer fallen. Wer Heuschnupfen hat und bestimmte allergieauslösende Pollen einatmet, bemerkt die Symptome zuerst an den Schleimhäuten im Gesichtsbereich: die Nase läuft und die Augen jucken.

Bei einer Allergie auf Nahrungsmittel, Insektengift oder bestimmte Medikamentenwirkstoffe kann es im schlimmsten Fall zu einer anaphylaktischen Reaktion kommen. Sie ist ein echter Notfall und kann auch lebensgefährlich werden. Dabei weiten sich die Beschwerden auf andere Körperbereiche aus – zum Beispiel auf den Magen-Darm-Trakt, die Atemwege oder das Herz-Kreislauf-System. So kann es zu Juckreiz, Schwellungen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, aber auch Bewusstseinsstörungen, Atemnot und Blutdruckabfall kommen. In solch einem Fall sollte schnellstens ein Notarzt gerufen werden.

Ganz selten treten auch langfristige, schwere Reaktionen auf, bei denen Organe geschädigt werden oder sich die Haut großflächig ablöst.

Unter Heuschnupfen leiden Allergiker nur, wenn Pollen fliegen – also ab Ende Januar, wenn die Haselblüte beginnt. In den letzten Jahren startete die Heuschnupfensaison aufgrund der milden Winter jedoch oft schon zum Jahreswechsel und dauerte bis Oktober. Allergien auf Hausstaubmilben oder Haustiere führen in der Regel das ganze Jahr über zu Beschwerden, da die Allergene immer in der Luft sind. Bei Allergien auf Medikamente und Insektengift sind die Beschwerden zwar auf einzelne Situationen beschränkt, fallen dann aber meist deutlich stärker aus. Wespen- und Bienenstiche muss man natürlich vor allem in den Sommermonaten fürchten.

Die Wissenschaft kennt circa 150 Genvarianten, die Allergien begünstigen können. In Kombination mit Umweltschadstoffen, Pollen, einem geschwächten Immunsystem oder belasteten Wohnräumen können bei genetisch vorbelasteten Menschen allergische Reaktionen auftreten. Das Risiko, eine Allergie zu entwickeln, steigt bei Kindern auf etwa 30 Prozent, wenn eines der Elternteile unter einer Allergie leidet. Sind beide Elternteile Allergiker, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit sogar auf 50 bis 60 Prozent. Bei Mädchen steigt das Risiko, wenn die Mutter Allergikerin ist, bei Jungen, wenn der Vater allergische Reaktionen zeigt.

Es gibt immer weniger naturbelassene Lebensräume. Die meisten Menschen leben heute in Ballungsgebieten und sind so ständig Belastungen ausgesetzt, die das Immunsystem überfordern und Allergien hervorrufen können, zum Beispiel durch:

  • Luftverschmutzung (Auto- und Industrieabgase)
  • Belastung des Wohnraumes (z.B.Tabakrauch) oder chemische Stoffe im Haushalt
  • Chemikalien im Beruf 
  • Ernährung (bestimmte Lebensmittel)

Häufig wird behauptet, dass sich mit einer bestimmten Ernährung Allergien vorbeugen lässt. Dies ist jedoch umstritten – wissenschaftliche Belege gibt es lediglich bei Babys: Füttert man ihnen noch vor dem sechsten Lebensmonat Brei mit verschiedenen Getreidesorten, sinkt das Risiko für eine Glutenunverträglichkeit deutlich. Auch die Verträglichkeit von Fisch steigt deutlich, wenn man ab dem vierten Monat Fisch zufüttert. Eine natürliche Geburt und Stillen beugt atopischen Erkrankungen wie Heuschnupfen und Neurodermitis vor.

Infektionen (wie Infekte der Bronchien) scheinen einen gewissen Einfluss auf die Entstehung und den Verlauf allergischer Erkrankungen zu haben ­– vor allem im Kindesalter. Allerdings sind je nach Allergie die verantwortlichen Mechanismen sehr unterschiedlich und sind wissenschaftlich noch nicht umfassend erforscht.
Seelischer und körperlicher Stress kann vermutlich eine Allergie begünstigen. So wurde beobachtet, dass familiäre oder beruflich bedingte Stresszustände Krankheitsschübe auslösen. Probleme in der Familie, Ärger im Beruf oder Erschöpfung verschlechtern bei Allergikern den Hautzustand (Neurodermitis) oder die Symptome des Asthmas. Es gibt sogar Hinweise dafür, dass sich das Risiko für Kinder erhöht, eine Allergie zu entwickeln, wenn ihre Mutter in der Schwangerschaft Stresssituationen erlebte.

Nahrungsmittel- und Kreuzallergien. So fanden chinesische Forscher heraus, dass das regelmäßige Essen von Fast Food beispielsweise Heuschnupfen oder Neurodermitis entstehen lassen kann. Kinder mit Übergewicht leiden zudem häufiger unter Asthma.

Auf der anderen Seite wird der Einfluss der Ernährung auf Allergien jedoch oft auch überschätzt: Dass bestimmte Lebensmittel eine Allergie noch zusätzlich befeuern, wurde bisher nicht bewiesen – lediglich bei Lebensmittelallergien ist das natürlich der Fall. Vorbeugende Ernährungseinschränkungen sind daher nicht nötig. Grundsätzlich sollten keine Nahrungsmittel zur Allergievorbeugung gemieden werden – abgesehen von Lebensmitteln, die der Allergiker nachweislich nicht verträgt.

Allergien beginnen meist schon im Kindes- und Jugendalter und bleiben oft ein Leben lang bestehen. Manche bilden sich aber im Jugend- und Erwachsenenalter zurück. So können bestimmte Nahrungsmittelallergien auf Milch oder Hühnerei auch wieder verschwinden – eine Erdnussallergie hingegen seltener. Ob sich eine Allergie wieder vergeht, hängt also vom Auslöser, den Lebensumständen und dem Alter ab.

Bei den meisten Allergien sind die Beschwerden anfangs nur leicht, mit der Zeit werden sie dann stärker. Manchmal kommen weitere Erkrankungen hinzu. So kann Heuschnupfen über viele Jahre zu einem sogenannten Etagenwechsel führen. Das bedeutet, dass sich die Beschwerden von den oberen Atemwegen (Nase, Rachen) auf die unteren Atemwege verlagern (Bronchien) und ein allergisches Asthma entsteht.

Leiden Heuschnupfengeplagte zeitgleich unter Neurodermitis, können die entsprechenden Pollen manchmal einen Neurodermitis-Schub auslösen. Eine allergische Reaktion auf Pollen kann mit einer Allergie auf bestimmte Nahrungsmittel einhergehen (vor allem Steinobst wie Kirschen, Äpfel oder Aprikosen, aber auch Karotten). Dann spricht man von einer Kreuzallergie. Diese entsteht, weil die unterschiedlichen Allergene ähnliche Eiweiße enthalten, auf die das Immunsystem reagiert.

Allergietests werden von Fachärzten für Allergologie – meist Haut-, HNO-, Lungen- oder Kinderärzten – angeboten. Der Arzt wird in einem ausführlichen Gespräch zunächst nach den Beschwerden, den Lebensumständen und der Krankengeschichte fragen. Mithilfe eines Allergietests kann der Arzt dann herausfinden, ob der Patient auf bestimmte Stoffe eine Allergie hat, und eine Therapie nötig ist. Weiterlesen

Verhindern lassen sich Allergien oft nicht. Bestimmte Maßnahmen können das Risiko jedoch möglicherweise etwas senken. So bekommen Kinder, die in ihren ersten vier bis sechs Lebensmonaten ausschließlich gestillt wurden, etwas seltener Allergien. Auch Nichtraucher und Kinder, die in rauchfreier Umgebung aufwachsen, haben ein geringeres Allergierisiko. Der Verzicht auf einen Hund oder eine Katze beugt jedoch bei Menschen ohne ein erhöhtes Allergierisiko der Entstehung von Allergien nicht vor. Haben Menschen jedoch ein hohes Allergierisiko und reagieren bereits auf mehrere andere Allergene, kann es sinnvoll sein, auf die Anschaffung einer Katze zu verzichten. Mehr zum Thema Vorbeugung bei Kindern

Pollenflug-Kalender und entsprechende Informationsseiten im Internet können zeigen, wie hoch die Belastung in der eigenen Region ist. Und wer einige Maßnahmen beachtet, reduziert den Kontakt mit den Pollen deutlich, zum Beispiel nicht im Schlafzimmer umziehen, abends die Haare waschen, Pollenschutzgitter vor den Fenstern und im Auto.

Um langfristig unempfindlicher gegen die Allergene zu werden, kann bei einigen Allergien eine Hyposensibilisierung (spezifische Immuntherapie) durchgeführt werden. Bei dieser Behandlung werden ähnlich wie bei einer Impfung regelmäßig niedrige Dosen des Allergens in die Haut gespritzt (anfangs einmal in der Woche, später einmal im Monat) oder unter die Zunge gegeben (täglich für mindestens drei Monate). In der Regel werden die verschiedenen Behandlungszyklen innerhalb von drei Jahren durchgeführt. Bei Insektengiftallergien beispielsweise kann bereits nach einigen Monaten von einer guten Wirksamkeit der Hyposensibilisierung ausgegangen werden, die aber dann über die nächsten Monate noch weiter gefestigt wird. Bei einigen wenigen Betroffenen muss eine Hyposensibilisierung lebenslang durchgeführt werden. Die Hyposensibilisierung wird vor allem bei Allergien gegen Pollen, Hausstaubmilben und Insektengift angeboten. Der Behandlungserfolg ist abhängig von Art und Anzahl der behandelten Allergene. Mehr zum Thema

Eine Allergie im eigentlichen Sinne ist eine Neurodermitis nicht. Sie tritt allerdings häufig gemeinsam mit Allergien und allergischen Symptomen wie Heuschnupfen oder allergischem Asthma auf, oder geht diesen voraus. Weil die Haut durchlässig ist für fremde Stoffe, wähnt das Immunsystem eine vermeintliche Notlage, die eigentlich gar nicht besteht. In der Folge wachsen Hautzellen überproportional schnell und zahlreich, der Schutzfilm auf der Haut ist falsch zusammengesetzt. Die Haut von Neurodermitikern ist häufig sehr trocken und juckt. Mehr zum Thema
Selbst erfahrende Allergologen tun sich schwer, eine Pseudoallergie einzuordnen. Bei einer Pseudoallergie treten ähnliche Symptome auf, das Immunsystem ist aber nicht als Auslöser daran beteiligt. Sie lassen sich auch nicht mit den klassischen Allergietests fassen. „Trotzdem leiden die Betroffenen unter ganz realen Beschwerden, die nicht eingebildet sind“, erklärt Allergologe Ulf Darsow. Die Reaktion auf der Haut kann sich – im Gegensatz zu einer „echten“ Allergie – bereits beim ersten Kontakt zeigen. Auslöser können künstliche Zusatzstoffe in Lebensmitteln oder Medikamente sein. Sie aktivieren direkt die Mastzellen der Immunabwehr, ohne dass eine Erkennung des Auslösers durch die T-Lymphozyten erfolgt ist. Dies wiederum führt zu den Entzündungsprozessen, wie man sie auch als Ergebnis der allergischen Reaktion kennt.

Die „Sonnenallergie“ (polymorphe Lichtdermatose (PLD)) ist zwar die häufigste, aber nur eine von mehreren Formen photoallergischer Reaktionen. Einige dieser Reaktionen werden durch lichtsensibilisierende Stoffe wie Kosmetika, Medikamente oder Pflanzenbestandteile ausgelöst, wenn sie in Kontakt mit Sonnenlicht kommen. Symptome zeigen sich meist an Armen, Dekolleté, Händen, Schultern und Beinen. Sie treten oft erst Stunden bis Tage nach dem Sonnenbad auf.

Generell unterscheidet man phototoxischen und photoallergischen Reaktionen: Erstere kann jeden treffen, zweitere lediglich Menschen, die bereits gegen bestimmte Stoffe sensibilisiert wurden. Weiterlesen

Typisch für eine Urtikaria sind plötzlich auftretende juckende Quaddeln auf der Haut. Sie kann scheinbar ohne besonderen Grund oder nach bestimmten Reizen wie Kälte oder Sonnenlicht auftreten und wird auch Nesselsucht oder Nesselfieber genannt. Es gibt eine akute und eine chronische Form. Obwohl eine Urtikaria auf den ersten Blick wie eine heftige allergische Reaktion aussieht, ist nur bei einem geringen Anteil der Fälle von rund fünf Prozent eine Allergie der Auslöser.
Wie bei allen anderen Allergien reagiert das Immunsystem des Körpers bei einer Kontaktallergie übertrieben, da es eine ungefährliche Substanz auf der Haut als Fremdkörper wahrnimmt. Bereits bei einem vorangehenden Kontakt bildet der Körper Antikörper gegen den Auslöser (Allergen). Weiterlesen
Der allergische Schock (Anaphylaxie) ist ein dramatisches Ereignis, das schnell eskalieren kann. Daher ist es wichtig, die Situation richtig einzuschätzen und schnell zu handeln. Weiterlesen

Bei einer Nahrungsmittelallergie stuft das Abwehrsystem des Körpers (Immunsystem) Bestandteile eines Lebensmittels als fremd ein. Dann löst der Kontakt eine allergische Reaktion mit der Bildung von Abwehrstoffen (Antikörper) aus, die sich im Blut nachweisen lassen.

Im Gegensatz dazu bildet der Körper bei einer Unverträglichkeit (Intoleranz) keine Abwehrstoffe (Antikörper), die im Blut festgestellt werden können. Weiterlesen

Studien haben gezeigt, dass Kinder, die auf einem Bauernhof aufwachsen, seltener an Heuschnupfen oder Asthma erkranken – Experten vermuten, dass ein gewisser Kontakt zu Schmutz und Keimen wichtig für eine gesunde Entwicklung des Immunsystems ist. Mehr zum Thema Allergien bei Kinder
Babys werden in der Regel nicht als Allergiker geboren. Allerdings ist nur ein gewisser Teil des Risikos zu beeinflussen, dass ein Kind Heuschnupfen, Asthma oder Neurodermitis, also eine so genannte atopische Erkrankung, entwickelt. Mehr zum Thema Allergien bei Kinder

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