- Können Babys schon Allergien haben?
- Wie hoch ist das Allergierisiko bei Kindern?
- Kann man das Allergierisiko testen lassen?
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- So können Eltern ihr Kind vor Allergien schützen
- Was Eltern nicht tun müssen
- Häufige Fragen und Antworten zur Vorbeugung von Allergien
Die Nase läuft ständig, die Haut reagiert empfindlich oder aus Heuschnupfen wird später Asthma: Viele Eltern fragen sich früh, ob sich Allergien bei Kindern verhindern lassen. Leider nicht komplett. Aber das Risiko lässt sich beeinflussen. Und genau das ist die gute Nachricht. Denn auch wenn Gene eine wichtige Rolle spielen, gibt es mehrere Stellschrauben, mit denen Eltern im Alltag etwas tun können.
Können Babys schon Allergien haben?
Babys kommen in der Regel nicht als Allergiker zur Welt. Ziel ist vielmehr, dass Kinder auf natürlichem Weg eine Toleranz gegenüber möglichen Allergenen entwickeln.
Trotzdem lässt sich das Risiko nicht vollständig steuern. Ein Teil ist genetisch festgelegt. Wenn beide Eltern allergisch sind, steigt die Wahrscheinlichkeit für das Kind deutlich. Sind beide sogar von derselben Allergie betroffen, ist das Risiko besonders hoch.
Wie hoch ist das Allergierisiko bei Kindern?
Die familiäre Vorgeschichte gibt wichtige Hinweise:
| Sachverhalt | Wahrscheinlichkeit in % |
|---|---|
| wenn kein Elternteil allergisch ist | 0 bis 15 % |
| wenn ein Elternteil allergisch ist | 20 bis 24 % |
| wenn beiden Elternteile allergisch sind | 50 bis 60 % |
| wenn beide Elternteile allergisch mit derselben Allergie sind | 60 bis 80 % |
Quelle: Deutscher Allergie- und Asthmabund (DAAB)
Gene spielen also eine große Rolle, aber sie sind nicht alles.