Ein kleines Fettpolster schützt dich wie eine warme Decke vor Kälte. Aber zu viel Bauchfett kann zum Problem werden. Insbesondere, wenn es sich rund um deine Organe anlagert.
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Fett ist nicht gleich Fett
Diese Wölbung an deiner Hüfte? Das ist subkutanes Bauchfett, das unter der Haut liegt. Viszerales Bauchfett kann dagegen kaum erkennbar sein. Es versteckt sich in der Bauchhöhle zwischen den Organen.
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Zu viel des Guten
Viszerales Fett schießt besonders schnell über seine Schutzfunktion hinaus. Es produziert Stoffe, die dein inneres System aus der Balance bringen und Entzündungen, Krankheiten und Dauerhunger fördern können.
Schon wieder ein „How to lose belly fat“-TikTok. Es ist gefühlt das zehnte heute. Ist ein bisschen Bauchfett echt so schlimm? Ab wann es sich lohnt, genauer hinzusehen, und was wirklich hilft, um Bauchfett zu verlieren.
Warum du nicht jedes Gramm Bauchfett loswerden musst
Du brauchst deine Figur nicht grundlos zu optimieren. Jeder Körper ist schön. Das gilt auch für deinen!
Und nicht jeder kleine Bauch ist ein Gesundheitsrisiko.
Zwischen perfekten Bikini-Shots von Influencerinnen, dem neuesten Wellness-Hype und Ozempic-Face auf dem roten Teppich verwechseln wir überhöhte Schönheitsideale gern mal damit, wie ein gesunder Körper wirklich aussehen kann.
Real Talk: Kleine Fettpolster können dich sogar schützen, zum Beispiel als Energiereserve oder als Schutz für Organe und Knochen. Anders sieht es aus, wenn eine bestimmte Art von Bauchfett, das sogenannte viszerale Fett, im Übermaß vorhanden ist. Bauchfett zu verlieren, kann dann helfen, dein Risiko für Erkrankungen wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Probleme zu senken.
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Welches Bauchfett für deine Gesundheit wirklich wichtig ist
Bauchfett ist nicht gleich Bauchfett.
Es gibt zwei Arten:
Subkutanes Fett liegt direkt unter der Haut. Das ist die Wölbung, die du an Bauch oder Hüfte sehen und greifen kannst.
Viszerales Fett lagert sich tief in deiner Bauchhöhle zwischen den Organen ein und ist von außen oft unsichtbar. Genau das macht es tricky. Du kannst schlank wirken und trotzdem viel viszerales Fett haben.
Viszerales Fett kann problematisch werden. Es produziert Botenstoffe, die Entzündungen fördern und dein inneres System durcheinanderbringen können.
Subkutanes Fett ist dagegen meist kein gesundheitliches Thema, vor allem bei Normalgewicht.
Wie du überschüssiges Bauchfett verlierst
Die gute Nachricht: Dein Körper reagiert in der Regel schnell auf gesunde Veränderungen. Aber um Bauchfett dauerhaft loszuwerden, brauchst du keine Crash-Diät, sondern einen bleibenden Shift in deinem Lebensstil.
Viele Menschen struggeln nicht am Anfang ihrer Abnehm-Reise, sondern mit dem langfristigen Dranbleiben. Die richtigen Hacks bringen dich entspannt und genussvoll an dein Ziel.
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Egal ob du subkutanes oder viszerales Bauchfett reduzieren möchtest, es gibt eine goldene Regel. Dein Körper baut nur Fett ab, wenn du im Kaloriendefizit bist.
Das heißt, du nimmst weniger Energie auf, als du durch Alltag und Sport verbrauchst.
Ernährung und Bewegung spielen also immer zusammen.
Tipp 2: Bauchfett verlieren mit gesunder Ernährung
Du rollst vielleicht schon mit den Augen. Na klar ist eine ausgewogene Ernährung wichtig, wenn Fett abgebaut werden soll. Aber eine Ernährungsumstellung ist für viele erst einmal eins: überfordernd.
Vielleicht verbindest du eine gesunde Ernährung vor allem mit Verzicht. Und viel Zeitaufwand. Zeit, die du auch gut für Lernsessions, die Jobsuche oder deine Freundinnen und Freunde gebrauchen könntest.
Möchtest du nachhaltig Bauchfett verlieren, lohnt es sich, den Spieß umzudrehen.
Denk lieber daran, was du dazu gewinnst. Neue Gemüsesorten, Früchte und bunte Bowls bedeuten nicht nur weniger Kalorien, sondern auch:
Mehr Crunch
Mehr kulinarische Möglichkeiten
Mehr Sättigung und Zufriedenheit
Neue Geschmackserlebnisse, die dir sonst vielleicht entgangen wären
Neue Rezepte, die du zusammen mit deinen Lieblingsmenschen ausprobieren kannst
Eine Idee: Probier’s mal mit der mediterranen Ernährung.
Viel Obst und Gemüse, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte und gesunde Fette aus Olivenöl und Fisch: Das schmeckt nicht nur wie eine Reise ans Mittelmeer, sondern hilft dir nachweislich, am Bauch abzunehmen. Vor allem, wenn du dich ausreichend bewegst.
Bauchfett verlieren: Joggen als Ausdauertraining ist in Kombination mit Krafttraining gut gegen viszerales Fett.
Tipp 3: Wirksame Übungen gegen Bauchfett
Um Bauchfett zu verlieren, ist nicht unbedingt ein ausgeklügelter Workout-Plan nötig. Wichtig ist, dass du dich im Alltag genug bewegst.
Dich für mehr Aktivität zu entscheiden, kann zum Beispiel so aussehen:
Mit dem Rad zur Uni statt mit der Tram
Über die Treppe ins Büro statt mit dem Aufzug
5 Minuten zu deinem Lieblingssong tanzen
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt erwachsenen Menschen 150 bis 300 Minuten moderat anstrengende Aktivität oder 75 bis 150 Minuten intensive körperliche Aktivität pro Woche.
Was heißt das? Moderat anstrengend ist alles, was dich schwitzen und schneller atmen lässt. Wenn du nebenbei noch reden, aber nicht mehr singen kannst, hast du den Sweet Spot getroffen.
Und wenn es noch sportlicher sein darf, kannst du mit der Kombi aus intensivem Ausdauertraining wie Joggen oder Schwimmen und Kraftsport schnell Bauchfett verlieren.
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Ganz so einfach ist das nicht. Aber ein gutes Stressmanagement kann dir indirekt unter die Arme greifen, wenn du Bauchfett loswerden willst.
Frischer Liebeskummer, Krisennachrichten aus aller Welt, und eigentlich musst du noch das perfekte Geschenk für deine Freundin finden: Steckst du im Dauerstress fest, denkt dein Körper, du befindest dich in einer Notsituation. Er reagiert und will sich um dich kümmern.
Dass mehr Fettreserven gerade nicht der beste Support sind, fällt ihm leider nicht auf.
Achtsamkeits- und Entspannungsübungen können helfen, deinen inneren Daueralarm zu durchbrechen. Probier dich einfach mal durch:
Erden und atmen: Schon ein paar Minuten tiefes Atmen können deinen Körper runterfahren und Stress abbauen.
In dich gehen: Meditation kann dir dabei helfen, deinen Körper bewusst wahrzunehmen. Das entspannt, erdet und stellt den Kontakt zu Hunger- und Sättigungsgefühlen wieder her.
Gute Nacht: Wer gut schläft, ist tagsüber oft weniger gestresst. Wie viel Schlaf ein Mensch braucht, ist individuell. Finde deine optimale Dosis und gönn sie dir so oft wie möglich.
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Birne, Rechteck, Sanduhr: Egal welchen Body-Typ du hast, viszerales Bauchfett kann jeden betreffen.
Viszerales Bauchfett ist ein inneres Fettpolster für schlechte Tage, das uns früher in Notzeiten aus der Patsche geholfen hat. Zum Beispiel bei einer mageren Ernte oder erfolglosen Jagd.
Das Problem: Solche Notzeiten erleben wir heutzutage nur noch selten. Stattdessen nehmen wir oft sogar mehr Energie zu uns, als unser Körper braucht. Viszerales Bauchfett ist also eigentlich ein cleverer Schutzmechanismus. Nur eben einer, der aus der Zeit gefallen ist und nicht mehr zu unserem Alltag mit Dauer-Snacken und wenig Bewegung passt.
Ist viszerales Bauchfett wirklich gefährlich?
Klingt erst mal komisch, ist aber so: Das Fett rund um deine Organe ist sehr aktiv. Es ist ständig damit beschäftigt, Botenstoffe zu produzieren. Und die können deinen Körper richtig durcheinanderbringen.
So wirkt sich zu viel viszerales Bauchfett auf dein System aus:
Zuckerschock: Das Fett stört die Wirkung von Insulin, dem Hormon, das deinen Blutzucker reguliert. Auf lange Sicht kann sich leichter ein Typ-2-Diabetes entwickeln.
Hochentzündlich: Manche Botenstoffe, die das viszerale Bauchfett produziert, können Entzündungen fördern. Und die können wiederum an ganz unterschiedlichen Stellen in deinem Körper aufflammen: im Darm, in deinen Atemwegen oder auch auf der Haut.
Blockade im Blut: Verschiedene Enzyme aus dem viszeralen Fettgewebe machen es deinem Körper schwer, Blutgerinnsel aufzulösen. Dadurch steigt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Ständig hungrig: Bestimmte Botenstoffe signalisieren deinem Körper, dass du satt bist. Zu viel viszerales Bauchfett bedeutet auch zu viel von diesen Botenstoffen. Und du hast gefühlt 24/7 Hunger.
Je mehr Bauchfett sich anlagert, desto größer sind die Risiken für deine Gesundheit. Ein Grund mehr, genauer hinzusehen.
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Woher weiß ich, ob ich zu viel unsichtbares Bauchfett habe?
Ein grobes Bild kannst du dir easy zu Hause verschaffen: Stell dich aufrecht und entspannt hin und lege ein Maßband waagerecht auf halber Strecke zwischen der untersten tastbaren Rippe und dem oberen Rand des Hüftknochens. Das Maßband soll anliegen, aber nicht einschneiden. Atmen nicht vergessen, du kannst ganz entspannt bleiben. Fertig? Diese Richtwerte verraten dir jetzt mehr.
Zum einen der direkte Bauchumfang, den du gemessen hast:
Unter 80 Zentimeter ist bei Frauen alles im grünen Bereich. Bis unter 88 Zentimeter erhöht sich das Risiko für Stoffwechselerkrankungen. Und ab 88 Zentimeter ist das Risiko sogar deutlich erhöht.
Bei Männern ist alles unter 94 Zentimeter kein Problem. Bis unter 102 Zentimeter ist das Erkrankungsrisiko erhöht, ab 102 Zentimeter wird es kritisch.
Zum anderen kannst du deinen Bauchumfang noch durch deine Körpergröße in Zentimetern teilen. Bei Menschen unter 40 Jahren sollte der Wert maximal bei 0,51 liegen. Alles darüber deutet auf viszerales Bauchfett hin.
Dein Bauchumfang kann ein Hinweis darauf sein, ob du zu viel Bauchfett hast.
Wie Alltagsstress das Abnehmen am Bauch erschwert
Zwischen Vorlesung, Nebenjob und WG-Putzplan bleibt oft wenig Zeit für Bewegung. Und gerade in stressigen Phasen nehmen wir gern mal mehr Energie zu uns, als wir eigentlich brauchen: Naschzeug beim Lernen, zwischendurch einen Falafel-Dürüm, später noch ein Mitternachtssnack.
Genau das sind die Momente, in denen dein Körper leichter Bauchfett ansetzt. Und ohne ausreichend Bewegung kann der Stoffwechsel nicht richtig in den Gang kommen, um die überschüssige Energie abzubauen.
On top kommt dazu: Dauerstress motiviert deinen Körper, erst recht Vorräte für schlechte Zeiten anzulegen.
Wenn du dann auch noch vor lauter Gedankenkarussell über längere Zeit nicht richtig schlafen kannst, ist das Rezept für Extra-Fettreserven perfekt.
Fazit: Was du wirklich brauchst, um Bauchfett zu verlieren
Dein Körper meint es gut mit dir. Aber manchmal braucht er die richtigen Anstupser, um wieder ins Gleichgewicht zu finden. Mit Signalen wie regelmäßiger Bewegung, einer ausgewogenen Ernährung und genug Entspannung zeigst du deinem Stoffwechsel: alles in Ordnung, keine Reserven nötig.
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Um Bauchfett effektiv abzubauen, braucht es eine dauerhafte Veränderung des Lebensstils. Entscheidend ist ein Kaloriendefizit, also weniger Energie aufzunehmen, als der Körper verbraucht. Eine Kombination aus ausgewogener Ernährung und regelmäßiger Bewegung ist dafür am wirksamsten. Zusätzlich unterstützen Stressabbau und ausreichend Schlaf den Fettabbau, da chronischer Stress den Körper dazu anregt, vermehrt Fettreserven anzulegen.
Frische, unverarbeitete Nahrungsmittel wie Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte sowie gesunde Fette aus Olivenöl und Fisch tragen viel zu einer ausgewogenen Ernährung bei. Diese Lebensmittel liefern nicht nur weniger Kalorien, sondern sorgen auch für eine höhere Sättigung und Zufriedenheit. Kombiniert mit ausreichend Bewegung lässt sich so nachweislich Bauchfett reduzieren.
Ein ausgeklügelter Trainingsplan ist nicht zwingend erforderlich. Wichtiger ist regelmäßige Alltagsbewegung. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt 150 bis 300 Minuten moderate oder 75 bis 150 Minuten intensive Aktivität pro Woche. Das kann Radfahren zur Uni, Treppensteigen oder Tanzen sein. Für schnellere Erfolge eignet sich die Kombination aus intensivem Ausdauertraining wie Joggen oder Schwimmen und Krafttraining besonders gut.
Der Körper reagiert in der Regel schnell auf gesunde Veränderungen des Lebensstils. Die größte Herausforderung ist oftmals nicht, damit zu beginnen, sondern langfristig durchzuhalten. Ohne eine nachhaltige Veränderung des Lebensstils nehmen viele Menschen in den Jahren nach einer Gewichtsabnahme wieder zu.
Viszerales Fett lagert sich tief in der Bauchhöhle zwischen den Organen ein und ist von außen häufig nicht sichtbar. Selbst schlanke Menschen können davon betroffen sein. Das viszerale Bauchfett kann Botenstoffe produzieren, die Entzündungen fördern. Ursprünglich diente es als Energiereserve für Notzeiten, heute passt dieser Schutzmechanismus jedoch nicht mehr zu unserem Alltag mit Nahrungsüberfluss und wenig Bewegung.
Viszerales Bauchfett produziert ständig Botenstoffe, die den Körper aus dem Gleichgewicht bringen können. Diese Botenstoffe können die Wirkung des Hormons Insulin beeinträchtigen und so das Risiko für Diabetes erhöhen, Entzündungen im ganzen Körper fördern und die Auflösung von Blutgerinnseln behindern. Zudem können die Botenstoffe ein dauerhaftes Hungergefühl auslösen. Je mehr viszerales Bauchfett sich anlagert, desto größer werden die Gesundheitsrisiken.
Bei Dauerstress glaubt der Körper, sich in einer Notsituation zu befinden, und aktiviert einen Schutzmechanismus. Er ist dann besonders motiviert, Fettreserven für schlechte Zeiten anzulegen, auch wenn diese nicht benötigt werden. Achtsamkeits- und Entspannungsübungen wie Meditation und ausreichend Schlaf können helfen, diesen Dauerstress zu durchbrechen. Gutes Stressmanagement unterstützt indirekt den Abbau von Bauchfett.
Bei Frauen gilt ein Bauchumfang bis 80 Zentimeter als unbedenklich, ab 88 Zentimeter wird es kritisch. Männer sollten unter 94 Zentimeter bleiben, ab 102 Zentimeter besteht erhöhtes Risiko. Ein weiterer Richtwert ist das Verhältnis von Bauchumfang zu Körpergröße: Bei unter 40-Jährigen sollte dieser Wert maximal 0,51 betragen. Die Messung erfolgt am besten morgens vor dem Frühstück an der breitesten Stelle des Bauches.
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