Es ist selbst für Forschende schwer, das Muskelzucken beim Einschlafen zu erklären. Sie haben aber bereits Faktoren identifiziert, die Zuckungen verstärken.
Typische Trigger für Zuckungen beim Einschlafen:
- Stress und Overthinking: Deine Gedanken kreisen noch um die Klausur oder diese crazy Nachricht deiner Freundin? Dann bleibt dein Nervensystem online, während dein Körper schon abschaltet.
- Koffein und Co.: Es war doch nur ein Booster beim Sport! Ja, das kann schon reichen. Kaffee, Energydrinks und Nikotin pushen dein Nervensystem auch noch Stunden später.
- Schlafmangel: Wenn du nachts nicht gerade arbeitest oder lernst, steigt irgendwo eine Party? Schläfst du dauerhaft zu wenig, reagiert dein Körper beim Einschlafen empfindlicher.
- Zu später Sport: Kurz vorm Schlafen noch ein schnelles HIIT-Training reinquetschen – eher schwierig. Intensives Training am Abend kann dein Nervensystem unter Strom halten.
- Unregelmäßiger Schlafrhythmus: Wenn es in deiner Schlafhygiene ruckelt, tut es das wahrscheinlich auch nachts in deinem Körper. Der Klassiker: unter der Woche früh raus, am Wochenende ewig ausschlafen.
So fühlen sich die Zuckungen beim Einschlafen an
- Plötzliches Muskelzucken (meist Beine oder Arme)
- Gefühl, zu fallen oder zu stolpern
- Kurzer Schreckmoment
- Manchmal begleitet von Herzklopfen
Diese Zuckungen im Schlaf dauern meist nur Sekundenbruchteile an. Sie sind aber intensiv genug, damit du kurz wieder wach bist.
Warum das Zucken im Schlaf meist normal ist
Studien zeigen, dass bis zu 70 Prozent der Menschen im Laufe ihres Lebens gelegentlich Einschlafzuckungen erleben. Und zwar unabhängig vom Alter und Geschlecht, betroffen sind also sowohl Männer als auch Frauen.
Wenn du solche Zuckungen momentan häufiger hast, heißt das nicht, dass das komisch ist. Dein Körper funktioniert, wie er soll. Aber kann es sein, dass bei dir gerade ziemlich viel los ist?
Gerade in Phasen mit viel Stress, wenig Schlaf oder hoher Screen-Time treten diese Zuckungen beim Schlafen häufiger auf.