Über diese Wege gelangen PFAS in deinen Körper
Einmal in der Umwelt, machen sich PFAS überall in der Natur breit. Selbst in den entlegensten Polarregionen fanden Forschende die Stoffe.
So kommen PFAS in deinen Organismus:
- Über das Essen: Vor allem Fisch, Meeresfrüchte und Fleisch sind oft mit PFAS belastet. Besonders viel steckt in Innereien von Wildtieren, beispielsweise in Wildschweinleber.
- Über das Trinkwasser: Auch im deutschen Trinkwasser können PFAS nachgewiesen werden. Die Belastung unterscheidet sich je nach Region. Die gute Nachricht: Die PFAS-Belastung bleibt in der Regel innerhalb der gesetzlichen Grenzwerte.
- Aus der Luft: Winzige PFAS-Partikel lösen sich aus Teppichen oder Möbeln und landen im Hausstaub und in der Raumluft.
- Durch Überhitzung: Wird die leere PTFE-beschichtete Pfanne auf dem Herd zu heiß (über 360 °C), können gesundheitsschädliche Abbauprodukte und Dämpfe entstehen.
PFAS schon im Babybauch
Sogar die Kleinsten betrifft es: Bereits im Mutterleib kommen Babys über die Plazenta mit PFAS in Kontakt, später dann über die Muttermilch.
Ein Grund, nicht zu stillen?
Nein. Die Nationale Stillkommission rät ausdrücklich dazu, Babys weiterhin zu stillen, da die gesundheitlichen Vorteile von Muttermilch die PFAS-Risiken bei Weitem überwiegen.