- Was ist der Zusatzbeitrag?
- Wie sich der Zusatzbeitrag vom allgemeinen Beitragssatz unterscheidet
- Wie berechnet sich der Zusatzbeitrag?
- Welche Faktoren die Höhe des Zusatzbeitrags beeinflussen
- Entwicklung des Zusatzbeitrags in den vergangenen Jahren
- Wer über die Höhe des Zusatzbeitrags entscheidet
- Wer zahlt den Zusatzbeitrag?
- Wann ändert sich der Zusatzbeitrag?
- Wie erfahre ich, wenn sich der Zusatzbeitrag ändert?
- Einfacher Wechsel bei Beitragserhöhungen
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- Häufige Fragen zum Zusatzbeitrag
- Definition, Zweck & Unterschied zum allgemeinen Beitrag
- Höhe & Entwicklung des Zusatzbeitrags
- Wer zahlt den Zusatzbeitrag?
- Erhöhung des Zusatzbeitrags
Der Zusatzbeitrag Ihrer Krankenkasse beeinflusst Monat für Monat, wie viel Geld Sie tatsächlich für die Versicherung zahlen. Warum es den Zusatzbeitrag gibt, wie er berechnet wird und welche Möglichkeiten Sie im Fall einer Erhöhung haben.
Was ist der Zusatzbeitrag?
Alle gesetzlichen Krankenkassen erheben einen allgemeinen Krankenversicherungsbeitrag von derzeit 14,6 Prozent des beitragspflichtigen Einkommens. Diesen Beitrag teilen sich Arbeitnehmende und Arbeitgebende zu jeweils 50 Prozent. Dieser allgemeine Krankenversicherungsbeitrag ist für alle gesetzlichen Krankenkassen gleich.
Den Zusatzbeitrag hingegen erhebt jede Krankenkasse individuell. Der zusätzliche Beitrag ermöglicht es der Krankenkasse, ihre tatsächlichen Kosten zu decken – denn trotz einheitlicher Aufgaben unterscheidet sich die finanzielle Situation einzelner Kassen deutlich.
Die Krankenkasse erhebt den Zusatzbeitrag als prozentualen Aufschlag auf das beitragspflichtige Einkommen. Bei Beschäftigten teilen sich Arbeitgebende und Arbeitnehmende diesen Anteil genauso wie den allgemeinen Krankenversicherungsbeitrag jeweils zur Hälfte. Für andere Gruppen – wie Studierende, freiwillig Versicherte oder bestimmte weitere Personengruppen – gelten abweichende Regeln.
Wie sich der Zusatzbeitrag vom allgemeinen Beitragssatz unterscheidet
Der entscheidende Unterschied zum allgemeinen Beitragssatz liegt in der Flexibilität: Während der allgemeine Beitrag gesetzlich festgelegt ist und meist über längere Zeit stabil bleibt, kann der Zusatzbeitrag von den Krankenkassen angepasst werden.
Ändern sich Einnahmen oder Ausgaben oder entstehen neue gesetzliche Rahmenbedingungen, wird er entsprechend neu festgelegt. Der Zusatzbeitrag ist damit ein wichtiges Instrument, um die Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung auszugleichen.
Zusammengefasst bedeutet das: Der Zusatzbeitrag ist ein Bestandteil des gesamten Beitrags, den Sie monatlich an Ihre Krankenkasse zahlen. Im Gegensatz zum allgemeinen Beitragssatz ist seine Höhe aber je nach Krankenkasse unterschiedlich und er kann sich jedes Jahr ändern.