Profi-E-Sportlerin oder -Sportler zu werden, ist dein absoluter Traumjob?
Der Beruf existiert wirklich. Aber: Wie bei jedem Leistungssport steckt mehr dahinter als Talent: Profis trainieren wöchentlich 30 bis 70 Stunden.
Die meisten starten in Amateurligen und arbeiten sich über Rankings und Turniere hoch. Der Dachverband E-Sport-Bund Deutschland (ESBD) bietet Struktur und Austausch.
Coachinnen und Coaches, sportpsychologische Fachkräfte und Analyst-Teams gehören inzwischen zum Profi-Ökosystem dazu, ähnlich wie im klassischen Sport. Es entstehen nicht nur Karrieren für Spielerinnen und Spieler, sondern auch für ihr Support-Team.
Kein Profi? Kein Problem
Du brauchst keine Profikarriere anzustreben, um im E-Sport deinen Platz zu finden.
Vereine bieten auch Wettkämpfe auf Hobby- und Amateurebene an, genauso, wie es sie für Fußball, Tanz oder Schwimmen gibt. Wer kompetitiv spielen und Teil einer Community sein möchte, findet dort einen guten Einstieg.
Dein Spielstand, deine Regeln
Ob E-Sport „echter Sport“ ist, das ist eine Frage, die Forschung, Politik und Gesellschaft weiterhin verhandeln. Auch wenn E-Sports in Deutschland mittlerweile als gemeinnützig gelten.
Was klar ist: Die Anforderungen an Körper und Psyche sind real, die Gemeinschaft ist da und die Anerkennung wächst.
Du musst kein Profi werden, um E-Sport ernst zu nehmen. Und egal ob’s um dein Hobby oder deinen Hauptberuf geht, körperlicher und mentaler Ausgleich ist Gold wert. Wer die Balance im Blick hat, kann noch lange dabei sein.