Was unterscheidet Post-Concert Depression von einer klinischen Depression?
Mit einer klinischen Depression hat Post-Concert Depression wenig gemeinsam, auch wenn der Begriff genau das andeutet. Deshalb steht er oft in der Kritik: Von einer Depression zu sprechen, würde psychische Erkrankungen trivialisieren.
Treffender sind Alternativen wie Post-Concert Blues oder Happiness Hangover (deutsch: Glückskater), also ein emotionales Tief nach starken Glücksgefühlen.
Eine klinische Depression ist deutlich mehr als das. Dabei können über Wochen, Monate oder sogar Jahre hinweg Symptome wie diese auftreten:
- Dauerhaft oder immer wieder niedergeschlagene oder gedrückte Stimmung, Hoffnungslosigkeit
- Verlust von Interessen
- Erschöpfung, Teilnahms- und Empfindungslosigkeit
- Innere Unruhe
- Verringertes Selbstwertgefühl
- Ständiges Grübeln
- Konzentrations- und Entscheidungsschwierigkeiten
Depressionen können zudem mit körperlichen Symptomen wie Müdigkeit, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, Magen-Darm-Problemen und Libidoverlust einhergehen. Diese psychische Erkrankung ist also deutlich allumfassender als das Stimmungstief nach einem schönen Erlebnis.
Warum Post-Concert Depression nichts Schlechtes sein muss
Eine Post-Concert Depression oder ein kleiner Blues nach einem schönen Ereignis kann dir klar machen, wie intensiv und einzigartig das Erlebte für dich war. Und überhaupt so intensiv zu fühlen, einen solchen Glücksrausch zu erleben, ist echt wertvoll.