Cannabis ist eine Pflanze aus der Familie der Hanf-Gewächse mit psychoaktiven Wirkstoffen, die euphorisierend und entspannend wirken können. Je nachdem, was du von der Cannabispflanze konsumierst, hat die Droge einen anderen Namen:
- Marihuana: Damit sind getrocknete Blüten und Blätter der Cannabispflanze gemeint.
- Haschisch: Das ist das getrocknete Harz der Blütenstände.
Cannabis gibt’s nicht nur als Joint oder in der Wasserpfeife, sondern wird auch für Kekse verwendet oder als Öl konsumiert. In seltenen Fällen kann die Droge auch als Medikament auf Rezept eingesetzt werden, zum Beispiel bei chronischen Schmerzen, Spastik oder bestimmten Tumorerkrankungen.
Seit 2024 ist selbst ohne Rezept der Verkauf und Konsum in Deutschland unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt.
Achtung, Suchtgefahr: Daran erkennst du kritischen Cannabiskonsum
Im Jahr 2024 zeigten rund 1,2 Prozent der Männer und 0,7 Prozent der Frauen in Deutschland die für eine Diagnose nötigen Merkmale für eine Cannabissucht.
So erkennst du, ob du selbst betroffen sein könntest:
- Du hast ein echtes Craving, verspürst also den starken Wunsch nach Cannabis.
- Dir fällt es schwer, deinen Konsum einzuschränken.
- Dein Cannabiskonsum hat sich in letzter Zeit gesteigert.
- Für Cannabis vernachlässigst du andere Dinge in deinem Leben wie dein Studium oder deine sozialen Kontakte.
- Dein Konsum hat schon zu Problemen geführt. Du hast deshalb zum Beispiel Termine vergessen oder deine Noten werden immer schlechter.
- Du machst so weiter wie bisher, obwohl du merkst, dass die Droge negative Folgen für dich hat.
Wenn dein Cannabiskonsum überhandnimmt und langsam dein Leben bestimmt, ist es Zeit, etwas zu verändern. Du musst dich für deine Abhängigkeit auch nicht schämen. Was wirklich zählt: Es ist möglich, da wieder rauszukommen.