Ein junger Mann macht Rehasport Übungen.
Transparenzbericht

Kuren: Vorsorge und Rehabilitation

Lesedauer unter 4 Minuten

Redaktion

  • Barmer Internetredaktion

Qualitätssicherung

  • Markus Jahnke (Barmer Rehabilitation)

Eine Vorsorgeleistung hilft, die Gesundheit zu erhalten. Die Rehabilitation will diese wiederherstellen. Die Barmer unterstützt beides.

Wenn die Behandlung in der Haus- oder Facharztpraxis nicht mehr ausreicht, helfen oft Kuren. Diese nutzen in der Regel die Besonderheiten eines Kurorts wie Heilquellen oder Klima. Als Vorsorge dienen sie dazu, die Gesundheit zu erhalten und Krankheiten vorzubeugen. Die Reha dagegen hilft mit intensiver Therapie, wieder gesund zu werden – sei es nach schwerer Erkrankung oder Operation.

Tortendiagramm zeigt 137.028 genehmigte und 15.568 (10,2 ) abgelehnte Anträge und Rechnungen für das Jahr 2021 für Kuren.


Zitat Vanessa Schulte, Team Rehabilitation: "Wahrend der Pandemie mussten Kunden oder Kliniken viele Maßnahmen absagen. Als diese wieder möglich waren, haben wir das ganz unkompliziert für unsere Versicherten geregelt."

Erziehende, die erkrankt sind oder denen eine Erkrankung droht, finden in Kliniken für Mutter-/Vater-Kind-Kuren ein ganzheitliches Bewegungs- und Therapieangebot, das bis in ihren Alltag hineinwirkt. Auch während der Corona-Pandemie bestehen alle Angebote weiter. Dennoch sank die Zahl der Anträge im Vergleich von 2019 auf 2020 um ein Fünftel und ist auch im zweiten Corona-Jahr (2021) weiter gesunken. Einige bereits bewilligte Maßnahmen wurden von den Versicherten abgesagt. Eine pandemiebedingte Entwicklung, an der auch die guten Hygienekonzepte der Vorsorge- und Reha-Kliniken nichts ändern konnten.

Grafik mit Zahlen der Bearbeitungsdauer für Anträge Kuren in Tagen: 3 Tage für Stationäre Rehabilitation, 18,7 Tage für Mutter-/Vater-Kind-Kuren, 2, 4 Tage für Ambulante Badekur

Mutter-/Vater-Kind-Kuren
18,7 Tage Bearbeitungsdauer – das klingt viel. So lange müssen Eltern aber nicht auf die Bewilligung ihrer Kur warten. Schon vorher – nach etwa sieben Tagen – meldet sich die Barmer telefonisch, um die vorläufige Entscheidung mitzuteilen. Damit daraus eine endgültige Kostenzusage werden kann, muss jedoch die Klinik feststehen. Die Suche danach verlängert die Bearbeitungsdauer.

Eine Zahnärztin erklärt ihrem Patienten ein Röntgenbild.

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