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Was hilft gegen Migräne mit und ohne Aura? Ursachen, Symptome, Behandlung

Lesedauer unter 11 Minuten

Redaktion

  • Oliver Treubel (Medical Writer, Content Fleet GmbH)

Qualitätssicherung

  • Dr. med. Marina Müller-Bernhard (Humanmedizinerin)

Was ist Migräne? Die Antwort scheint einfach: Migräne ist ein anfallsartig auftretender starker Kopfschmerz mit oder ohne Aura, der Stunden bis Tage andauert. Genauer betrachtet ist die Migräne jedoch eine sehr vielschichtige neurologische Erkrankung, die abhängig von individuellen Symptomen sowie Schwere und Häufigkeit der Attacken behandelt werden muss.

Auf einen Blick

  • Ursachen und Auslöser: Die Forschung geht davon aus, dass eine Veranlagung für Migräne auf unterschiedliche Auslöser (Trigger) der Migräne-Attacken trifft. 
  • Verlauf: Bei der Migräne gibt es die Hauptformen Migräne ohne Aura und Migräne mit Aura, deren Migräne-Attacken jeweils in mehreren Phasen ablaufen können.
  • Symptome: Neben pochenden, pulsierenden oder stechenden – oft einseitigen – Kopfschmerzen geht die Migräne häufig mit Begleitsymptomen wie Übelkeit einher. 
  • Diagnose: Neurologinnen und Neurologen können die Diagnose Migräne meist auf der Basis eines umfassenden Arzt-Patienten-Gesprächs (Anamnese) stellen. 
  • Therapie: Bei einer leichten bis mittelschweren Migräne-Attacke kann beispielsweise Ibuprofen eingesetzt werden, bei mittelschweren bis schweren Attacken stehen Triptane zur Verfügung. 
  • Vorbeugung: Bei häufiger und sehr belastender Migräne kann eine medikamentöse Migräne-Prophylaxe sinnvoll sein, die durch nicht medikamentöse Maßnahmen wie Entspannungsverfahren ergänzt wird.

Was ist Migräne: Welche Ursachen und Auslöser hat Migräne?

Migräne ist nicht nur ein oft besonders starker Kopfschmerz, sondern eine vielschichtige neurologische Erkrankung. Neben den typischen, häufig halbseitig auftretenden starken Kopfschmerzen kann Migräne mit weiteren belastenden Symptomen wie Übelkeit und Lichtempfindlichkeit einhergehen. Daher stellt sich die Frage: Welche Ursachen hat Migräne eigentlich?

Trotz intensiver Forschung sind die genauen Ursachen der Migräne bis heute nicht geklärt. Doch gibt es in der wissenschaftlichen Diskussion inzwischen mehrere Ansätze zu den Krankheitsmechanismen der Migräne, also dazu, was direkt vor und während einer Migräne-Attacke im Gehirn passiert.

So geht eine Theorie davon aus, dass bei Migräne-Betroffenen grundsätzlich eine aktivere Reizverarbeitung im Gehirn stattfindet als bei Nichtbetroffenen. Wenn nun bestimmte Reize oder Einflussfaktoren (sogenannte Trigger) auf dieses empfindliche System „einprasseln“, kann es zu Veränderungen im Gehirn kommen, die letztlich zum Migräne-Anfall führen.

Trigger einer Migräne-Attacke

  • Stress und generell starke Emotionen wie überschwängliche Freude oder Angst (die Migräne-Attacke kommt dann oft erst nach dem Abklingen der Belastung)
  • Hormonelle Veränderungen (z. B. Hormonschwankungen innerhalb des Menstruationszyklus, hormonelle Verhütungsmethoden)
  • Unregelmäßiges Essen und Auslassen von Mahlzeiten (z. B. intermittierendes Fasten)
  • Bestimmte Lebensmittel wie Käse und Rotwein
  • Wetterveränderungen (z. B. Föhn, plötzliche Temperaturschwankung)
  • Unregelmäßiger Schlaf (z. B. mal zu viel, mal zu wenig Schlaf)
  • Äußere Reize (z. B. helles Licht, Straßenlärm, Gerüche, Rauch)
  • Bestimmte Medikamente (z. B. Arzneimittel mit gefäßerweiternden Wirkstoffen wie Nitropräparate)

Verlauf: Welche Phasen und Symptome sind bei Migräne typisch?

Bei Betroffenen erreicht die Migräne ihre höchste Intensität und Häufigkeit zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr, ab dem 55. Lebensjahr klingt sie langsam aus. In der Medizin unterscheidet man zwischen den Migräne-Hauptformen Migräne ohne Aura (mitunter auch: gewöhnliche Migräne) und Migräne mit Aura (mitunter auch: klassische Migräne). Kennzeichnend für beide Formen sind Migräne-Attacken mit meist starken, oft einseitigen Kopfschmerzen, die Betroffene als pulsierend und pochend wahrnehmen und die bei körperlicher Betätigung zunehmen.

Seltenere Formen der Migräne

Neben den beiden Hauptformen der Migräne gibt es seltener auftretende Formen wie die hemiplegische Migräne (Migräne mit motorischer Aura), die vestibuläre Migräne (Schwindel-Migräne) und die Basilaris-Migräne (Migräne mit Hirnstammaura).

Bei den beiden Hauptformen der Migräne lassen sich die Migräne-Attacken oder Migräne-Anfälle in ineinander übergehende Phasen einteilen: bei der Migräne ohne Aura in eine Vorbotenphase (Prodromalstadium), eine Schmerzphase und eine Rückbildungsphase (Erholungsphase). Bei der klassischen Migräne kommt vor der Schmerzphase noch die sogenannte Aura dazu. Wichtig zu wissen: Bei Patientinnen und Patienten müssen diese Phasen nicht bei jeder Migräne-Attacke gleichartig ablaufen.

Alleinerziehender Vater mit zwei Kindern ist überlastet

Menschen mit Migräne sind während einer Migräne-Attacke häufig licht- und geräuschempfindlich. 

Vorbotenphase (Prodromalstadium)

Im Prodromalstadium treten unverkennbare Vorboten auf, die den Betroffenen die Migräne-Attacke ankündigen. Diese Vorboten sind sehr individuell: Bei manchen Betroffenen ist es Heißhunger, andere gähnen häufig und fühlen sich gereizt, wieder andere fühlen sich euphorisch. Die Migräne-Attacke ist bereits im Gange, auch wenn im Prodromalstadium noch keine Schmerzen auftreten.

Klassische Migräne: Aura

Etwa 15 Prozent der Migräne-Betroffenen haben eine klassische Migräne, also eine Migräne mit Aura. Unmittelbar vor der Schmerzphase bemerken diese Patientinnen und Patienten Symptome, die Neurologinnen und Neurologen unter dem Begriff Aura zusammenfassen.

Zu den möglichen Kennzeichen einer Aura gehören:

  • Schwindel und Schwächegefühl
  • Sehstörungen (z. B. Wahrnehmung von Doppelbildern, Lichtblitzen, Wellenlinien, blinden Flecken)
  • Hörprobleme bis hin zu vorübergehender Taubheit
  • Empfindungsstörungen (Parästhesien) 
  • Sprechstörungen

Eine Aura besteht in der Regel nicht länger als eine Stunde, es folgt die Migräne-Schmerzphase (die Schmerzphase kann sich aber auch mit der Aura überlappen oder ausbleiben). Die Symptome der Aura bilden sich komplett zurück, bleiben also ohne dauerhafte Folgen.

Schmerzphase: Meist einseitiger Kopfschmerz

Typisch sowohl für die Migräne mit Aura als auch für die Migräne ohne Aura sind stechende, pochende oder pulsierende Kopfschmerzen, die sich in der Regel einseitig bilden und auf Stirn, Schläfe und Augenbereich ausbreiten. Bei manchen Patientinnen und Patienten dehnen sich die zunächst einseitigen Kopfschmerzen bei Migräne auf beide Seiten aus, auch ein Wechsel der Schmerzseiten ist möglich. Die Schmerzphase hält in der Regel zwischen vier und 72 Stunden an. 

Häufige Begleitsymptome der Migräne-Kopfschmerzen sind:

  • Übelkeit und Erbrechen
  • Licht- und Lärmempfindlichkeit 
  • Ein verstärktes Wahrnehmen von Gerüchen 
  • Eine erschwerte Nasenatmung und Naselaufen
  • Leichtes Augentränen

Stress und körperliche Aktivitäten verstärken den migränebedingten Kopfschmerz, sodass für viele Betroffene in der Schmerzphase kein oder nur ein sehr eingeschränktes „Funktionieren“ im Alltag möglich ist. Weil auch Licht und Geräusche den Schmerz verstärken können, ziehen sich Betroffene nach Möglichkeit in einen abgedunkelten Raum zurück.

Rückbildungsphase (Erholungsphase)

In der Rückbildungsphase der Migräne-Attacke entwickeln sich die pochenden oder pulsierenden Kopfschmerzen zu gleichbleibendem Schmerz, der allmählich abklingt. Häufig haben Betroffene ein erhöhtes Schlafbedürfnis, bis die Migräne-Attacke vollends beendet ist.

Migräne: Nicht immer steht der Kopfschmerz im Vordergrund

Zu Recht wird die Migräne meist mit starken pulsierenden oder pochenden Kopfschmerzen und dem belastenden Begleitsymptom Übelkeit (mit oder ohne Erbrechen) gleichgesetzt. Bei den meisten Betroffenen treten diese typischen Kennzeichen der Migräne auf. 

Ärztinnen und Ärzte sollten jedoch auch bei leichtem oder fehlendem Kopfschmerz bei Symptomen wie Schwindel und Übelkeit an die Möglichkeit einer Migräne denken. So gilt bei Kindern die abdominelle Migräne (Bauch-Migräne) mit Symptomen wie Appetitlosigkeit und Bauchschmerz als Vorläufer der klassischen Migräne.

Diagnose: Wie stellen Ärztinnen und Ärzte eine Migräne fest?

Frauen sind bis zu dreimal häufiger von Migräne betroffen als Männer. Generell ist die Migräne eine der häufigsten Kopfschmerzformen. Zwischen zehn und 15 Prozent der Bevölkerung in Deutschland sind betroffen (sogenannte Ein-Jahres-Prävalenz). Entsprechend häufig begegnet dieses Krankheitsbild den Neurologinnen und Neurologen.

Wichtigstes diagnostisches Instrument ist neben der neurologischen Untersuchung das Arzt-Patienten-Gespräch (Anamnese). Hier erfragt die Neurologin oder der Neurologe, welche Symptome auftreten und ob in der Familie bereits weitere Personen von Migräne betroffen sind. 

Weil es für Betroffene oft gar nicht so einfach ist, alle auftretenden Symptome in nur einem Gespräch darzustellen, empfiehlt es sich, idealerweise schon in den Wochen vor dem ersten Gespräch ein Kopfschmerztagebuch zu beginnen: Darin halten Patientinnen und Patienten fest, zu welchem Zeitpunkt, mit welcher Stärke und mit welchen Begleitsymptomen die Kopfschmerzen auftreten.

Eine junge Frau führt ein Kopfschmerztagebuch

Bei Verdacht auf Migräne kann es hilfreich sein, in einem Kopfschmerztagebuch aufzuschreiben, wann und mit welchen anderen Symptomen die Schmerzen auftreten.

Aufgrund der beschriebenen und aufgeschriebenen Krankheitszeichen können Fachärztinnen und Fachärzte eine Migräne eindeutig erkennen und diagnostizieren. Falls dies nicht eindeutig möglich ist oder falls ein Verdacht auf eine andere Ursache für die Symptome besteht, können weitere Untersuchungen des Gehirns wie eine Bildgebung des Kopfes notwendig sein.

Migräne-Behandlung: Welche Medikamente werden in der Therapie eingesetzt?

Da die Migräne eine chronische Erkrankung ist, deren Ursachen noch nicht genau bekannt sind, ist bislang keine Heilung möglich. Jedoch stehen heute Arzneimittel zur Verfügung, die die Symptome rund um die Migräne-Attacke effektiv lindern und so im Vergleich zu früheren Therapiemöglichkeiten die Lebensqualität von Betroffenen deutlich verbessern können. 

In der Akuttherapie der Migräne, also in der direkten Behandlung einer Migräne-Attacke, können Ärztinnen und Ärzte sowohl Medikamente zur Linderung der migränebedingten Kopfschmerzen als auch Medikamente zur Linderung der individuellen Begleitsymptome einsetzen. Hier sind insbesondere die Antiemetika zur Bekämpfung der Übelkeit zu nennen.

Migräne-Piercing (Daith-Piercing): Was ist dran am Hype?

Ein Piercing gegen Migräne: Kann das helfen? Das sogenannte Daith-Piercing wird im Bereich des Ohrknorpels an einem der Akupunkturpunkte gesetzt. In Social-Media-Kanälen und auf Anbieter-Websites wird das Verfahren als vermeintlich einfache, sanfte und kostengünstige Behandlung bei Migräne-Kopfschmerzen angepriesen.

Wissenschaftlich belegt ist das aber überhaupt nicht. Die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft warnt ausdrücklich vor den Gesundheitsrisiken eines Daith-Piercings und empfiehlt bei Migräne nur die fachärztliche Behandlung.

Medikamente bei leichter bis mittelschwerer Migräne: NSAR

Was hilft bei Migräne mit leichten bis mittelstarken Kopfschmerzen? Bei leichter bis mittelstarker Migräne können laut ärztlicher Leitlinie Medikamente aus der Gruppe der nicht steroidalen Antirheumatika (NSAR) angewendet werden. NSAR wie Acetylsalicylsäure (ASS) und Ibuprofen sind zwar rezeptfrei in Apotheken erhältlich, jedoch sollten Migräne-Betroffene auch hier die Einnahme mit ihrer behandelnden Ärztin oder ihrem behandelnden Arzt besprechen. 

Falls bei einer Patientin oder einem Patienten etwas gegen die Einnahme von NSAR spricht, können als Alternativen Paracetamol und andere ärztlich verordnete Medikamente infrage kommen.

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Medikamente bei mittelschwerer und schwerer Migräne: Triptane

Was hilft bei Migräne mittelschwerer und schwerer Ausprägung? Hier sind vor allem die Triptane zu nennen. Laut ärztlicher Behandlungsleitlinie sind sie die Substanzen mit der besten Wirksamkeit bei akuten Migräne-Attacken, jedoch muss immer auch das Nebenwirkungsprofil beachtet werden. 

Als Triptane wird eine Gruppe gleichartig wirkender Arzneistoffe bezeichnet, die nicht nur stärkere und starke migränebedingte Kopfschmerzen effektiv lindern können, sondern auch migränebedingte Begleitsymptome wie Übelkeit und Erbrechen. Wichtig ist der Zeitpunkt der Einnahme: Triptane sollen früh in der Kopfschmerzphase eingenommen werden, um bestmöglich zu wirken. Während der Aura, solange keine Kopfschmerzen bestehen, entfalten sie keine Wirkung. 

Abhängig von der Art des eingesetzten Triptans stehen leicht andere Wirkeigenschaften im Vordergrund: So verfügt Sumatriptan über den schnellsten Wirkeintritt, während Frovatriptan die längste Wirkdauer aufweist. Die Wahl des geeigneten Triptans richtet sich vor allem nach der Stärke der Schmerzen, der Dauer der Migräne-Attacke, der Verträglichkeit des Medikaments und den Wünschen der Patientin oder des Patienten.

Triptane: So wirken sie

Wie genau Triptane wirken, ist noch nicht vollständig geklärt. Da Triptane im zentralen Nervensystem aber bestimmte Rezeptoren stimulieren, gilt der folgende Wirkmechanismus als wahrscheinlich: Triptane hemmen im Gehirn Entzündungsvorgänge, verengen erweiterte Blutgefäße und unterdrücken die Schmerzausbreitung. Damit unterbinden sie effektiv drei wesentliche Treiber der Migräne-Attacken.

Aufgrund der gefäßverengenden Wirkung dürfen Triptane nicht bei Menschen mit schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen eingesetzt werden. Auch zur Daueranwendung – etwa bei chronischer Migräne – sind Triptane nicht geeignet, weil sie bei längerer Einnahme zu arzneimittelbedingten Kopfschmerzen führen können.

Vorbeugung der Migräne: Wann sollte eine Prophylaxe erfolgen?

Als Prophylaxe bezeichnet man generell Maßnahmen, um einer Erkrankung vorzubeugen. Speziell bei der Migräne-Vorbeugung geht es um die bestmögliche Minderung von Attacken in Bezug auf Häufigkeit, Dauer und Intensität. Die Migräne-Prophylaxe verfolgt außerdem das Ziel, dass Patientinnen und Patienten nicht zu viele Medikamente gegen Migräne-Attacken einnehmen müssen.

Wann im Erkrankungsverlauf Ärztinnen und Ärzte mit ihren Patientinnen beziehungsweise Patienten eine medikamentöse Migräne-Prophylaxe besprechen sollten, ist insbesondere vom persönlichen Leidensdruck der Betroffenen abhängig und davon, inwieweit die Lebensqualität durch die Migräne-Attacken eingeschränkt ist.

Zur Einordnung, ob eine Migräne-Prophylaxe die Lebensqualität verbessern kann, helfen laut ärztlicher Leitlinie unter anderem die folgenden Fragen:

  • Bestehen drei oder mehr Migräne-Attacken pro Monat, die die Lebensqualität beeinträchtigen? 
  • Halten die Migräne-Attacken regelmäßig länger als 72 Stunden an?
  • Gehen die Medikamente in der Akuttherapie mit zu sehr belastenden Nebenwirkungen einher?
  • Werden zu häufig Medikamente zur Behandlung von Migräne-Attacken eingenommen (an mehr als zehn Tagen im Monat)?

Eine Migräne-Prophylaxe kann vielschichtig aufgebaut sein:

  • Medikamente: In der medikamentösen Migräne-Prophylaxe stehen mehrere unterschiedliche Substanzen zur Verfügung, die – wie beispielsweise die Betablocker – ursprünglich für einen anderen Therapiezweck entwickelt wurden, die aber auch in der Migräne-Vorbeugung wirksam sein können. Die neueste Klasse der Migräne-Prophylaktika stellen speziell entwickelte Antikörper dar.
  • Entspannungsverfahren und psychotherapeutische Verfahren: Hier erlernen Migräne-Betroffene insbesondere Übungen und Techniken, um besser mit Stress und herausfordernden Situationen umgehen zu können, die eine Migräne-Attacke triggern können.

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  • Ausdauersport: Sportarten wie Radfahren, Schwimmen und Laufen können laut Studien ähnlich migränevorbeugend wirken wie die medikamentöse Prophylaxe. Allerdings muss der Ausdauersport regelmäßig betrieben werden und darf nicht zu intensiv ausfallen – sonst kann er Migräne-Attacken sogar fördern.
  • Persönliche Trigger erkennen und vermeiden: Patientinnen und Patienten, die wissen, dass sie beispielsweise nach dem Genuss von Rotwein mit einer Migräne-Attacke rechnen müssen, sollten diesen persönlichen Trigger natürlich konsequent vermeiden. Zur Identifizierung solcher Trigger empfiehlt es sich, ein Migräne-Tagebuch zu führen, in dem auch Ernährungs- und Schlafgewohnheiten sowie besondere Stresssituationen festgehalten werden.

Daneben gibt es noch weitere Möglichkeiten der Migräne-Prophylaxe wie beispielsweise die Biofeedback-Therapie.

Literatur und weiterführende Informationen

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