Babyhaut ist deutlich dünner als Erwachsenenhaut und verliert schneller Feuchtigkeit. Deshalb reagiert sie sensibel auf Hitze, Kälte, Reibung, Urin, Stuhlgang und ungeeignete Pflegeprodukte.
Welche Pflege notwendig ist
Für die Hautpflege bei Babys ist weniger oft mehr: Waschen mit warmem Wasser, einige Male pro Woche Baden und sparsames Eincremen reichen aus. Dafür braucht es nur wenige Pflegeprodukte.
Pflege nach Alter und Wetter
Die Babyhaut wird mit zunehmendem Alter robuster. Die Pflege sollte sich deshalb am Zustand der Haut orientieren und zusätzlich an die Jahreszeit und äußere Einflüsse angepasst werden.
Viele Eltern sind hinsichtlich der Hautpflege ihres Babys unsicher: Wie oft sollte gebadet werden? Ist Eincremen wirklich nötig oder kann man die Haut auch „überpflegen“? Welche Produkte sind sinnvoll – und welche eher nicht? Was die Haut von Babys und Kleinkindern so besonders macht, welche Hautpflege sie im Alltag braucht und wann ärztlicher Rat eingeholt werden sollte.
Babyhaut und Kinderhaut: Warum sie besonders empfindlich ist
Die Haut von Babys unterscheidet sich deutlich von der Haut Erwachsener. Sie ist dünner, lockerer strukturiert und verliert schneller Wasser. Gleichzeitig ist die natürliche Barrierefunktion der Haut noch nicht vollständig ausgereift. Es fehlen schützende Hautlipide, der Fettfilm ist nur schwach ausgeprägt und Schadstoffe können leichter eindringen.
Das bedeutet: Die Haut von Babys kann Feuchtigkeit schlechter binden und reagiert empfindlicher auf äußere Reize wie Reibung, Mikroorganismen, Kälte oder Hitze. Etwa zwei von drei Babys haben zeitweise trockene Haut – auch ohne eine Hauterkrankung. Das ist kein Zeichen falscher Pflege, sondern gehört zum normalen Reifeprozess der Haut dazu. Die Haut lernt in den ersten Lebensjahren erst allmählich, Feuchtigkeit besser zu speichern und sich gegen äußere Einflüsse zu schützen. Deshalb reagiert Babyhaut schneller mit Trockenheit oder Rötungen, auch wenn sie gesund ist. Ziel der Hautpflege bei Babys ist es nicht, diesen Reifeprozess zu beschleunigen, sondern die Haut behutsam zu begleiten, bis ihre Schutzfunktion stabiler geworden ist.
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Nach der Geburt muss sich die Haut an eine neue Umgebung anpassen. Sie ist besonders dünn, verliert schnell an Feuchtigkeit und die Hautbarriere ist noch unreif. Der schützende Fettfilm bildet sich erst nach und nach. In den ersten vier Wochen nach der Geburt sind vorübergehende Hautveränderungen häufig, etwa trockene oder schuppende Haut, Rötungen, Neugeborenenakne oder Milien (kleine, weiße Papeln, auch Hautgrieß genannt). Diese Veränderungen sind in der Regel harmlos und bilden sich von selbst zurück.
Gerade in den ersten Lebenswochen sind Eltern häufig verunsichert, wenn sich das Hautbild des Neugeborenen beinahe täglich verändert. Diese Anpassungsreaktionen der Babyhaut sind oft unproblematisch und benötigen keine intensive Pflege. In der Regel reicht es aus, die Haut sanft mit Wasser zu reinigen und sie sehr zurückhaltend einzucremen. Nur wenn Hautveränderungen stark ausgeprägt sind, nässen oder sich entzünden, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.
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Nach den ersten vier Wochen entwickelt sich die Hautbarriere stetig weiter, die Haut bleibt aber im ersten Lebensjahr insgesamt noch sehr empfindlich. Trockene Haut ist bei Babys häufig, zudem können sich Rötungen, raue Hautstellen oder vorübergehender Juckreiz entwickeln – meist als Reaktion auf Pflegeprodukte, Speichel, Schwitzen, Kälte oder Reibung durch Kleidung. Hautveränderungen wie Milchschorf oder eine Windeldermatitis sind nicht unüblich.
Dazu kommt: Mit einigen Monaten beginnen Babys, ihre Umgebung aktiver wahrzunehmen und auch ihre Haut kommt häufiger mit neuen Reizen in Kontakt. Speichel beim Zahnen, erste feste Nahrung oder Reibung der Kleidung durch stärkere Bewegungen können die Haut beanspruchen. Wenn die Haut ab und an gerötet oder trocken ist, sollten die auslösenden Reize minimiert werden. Wichtig ist außerdem, bei der Hautpflege des Babys zurückhaltend vorzugehen. Das bedeutet, Pflegeprodukte nur sparsam einzusetzen und neue Produkte schrittweise auszuprobieren. Treten nach dem Eincremen oder Waschen Rötungen oder raue Stellen auf, ist das Waschprodukt oder die Creme für die empfindliche Babyhaut eventuell nicht optimal geeignet.
Schon stabiler: Die Haut von Kleinkindern
Ein- bis fünfjährige Kleinkinder haben schon eine robustere Haut als Babys, aber sie ist noch nicht so widerstandsfähig wie die Haut Erwachsener. Durch mehr Bewegung, Kontakt mit Schmutz oder Nahrungsresten sowie wechselnder Witterung wird die Kinderhaut häufig stärker belastet als die von Babys.
Im Alltag von Kleinkindern spielen jetzt zudem Hygienegewohnheiten eine größere Rolle, etwa Händewaschen vor dem Essen oder nach dem Gang auf die Toilette. Das kann die Haut austrocknen, vor allem, wenn die verwendete Seife belastende Reinigungssubstanzen oder Zusätze enthält. Für die richtige Hautpflege bei Kleinkindern gilt deshalb: die Haut regelmäßig und zurückhaltend mit milden Waschsubstanzen reinigen sowie beanspruchte Hautstellen gezielt pflegen, etwa Hände und Gesicht mit einer milden, rückfettenden wirkstofffreien Feuchtigkeitscreme.
Gesunde Haut bei Kindern: Wie sie im Alltag schonend gepflegt wird
Bei Babys und Kleinkindern mit normaler Haut gilt: Weniger ist mehr. Viele Eltern befürchten, die Babyhaut zu beeinträchtigen, wenn sie nur wenige oder selten Pflegeprodukte verwenden. Tatsächlich ist es jedoch genau diese Zurückhaltung, die der Haut hilft, ihre natürliche Schutzfunktion zu entwickeln. Zu häufiges Waschen oder Eincremen, besonders mit ungeeigneten Produkten, kann die Hautbarriere sogar schwächen. Eine gute Orientierung bietet die Haut des Kindes: Fühlt sie sich weich an und zeigt keine Rötungen, ist in der Regel keine zusätzliche Pflege nötig.
Hautpflege bei Babys und Kleinkindern: Waschen und Baden
Für die tägliche Reinigung reicht bei gesunder Babyhaut meist klares, lauwarmes Wasser aus. Klassische Seifen sind ungeeignet, da sie den natürlichen Säureschutzmantel der Haut angreifen. Dieser liegt im leicht sauren Bereich und hemmt das Wachstum krankmachender Keime.
Bei der Hautpflege von Babys werden kaum Pflegeprodukte benötigt – zu viele Cremes und Duftstoffe können sie reizen.
Beim Baden genießen viele Babys und Kleinkinder den Kontakt mit dem warmen Wasser. Ein tägliches Bad ist nicht notwendig. Zwei bis drei Bäder in der Woche sind für die meisten Kinder ein guter Richtwert. An den übrigen Tagen genügt es, Gesicht, Hände und den Windelbereich gezielt zu reinigen. Wichtig ist, die Haut nach dem Baden nicht trocken zu rubbeln, sondern sanft abzutupfen, weil Rubbeln die Hautbarriere angreifen kann. So bleibt mehr Feuchtigkeit in der Haut erhalten.
Statt Seife eignen sich milde, seifenfreie Waschsubstanzen (Syndets), die auf den pH-Wert der Haut abgestimmt sind. Pflegeprodukte mit aggressiven Tensiden wie Natriumlaurylsulfat sollten vermieden werden.
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Wie häufig sollte Babyhaut mit Creme gepflegt werden? Hier können sich Eltern vor allem am Hautzustand orientieren. Fühlt sich die Haut des Babys weich an, braucht sie nicht täglich eingecremt zu werden, das gilt auch für Kleinkinder. Bei trockener Haut, nach dem Baden oder bei Kälte ist Pflege generell sinnvoll.
Grundsätzlich gilt:
Gesunde Babyhaut sollte zumindest ein- bis zweimal pro Woche eingecremt werden.
Ob ein tägliches Eincremen eventuell noch vorteilhafter ist, wird von Fachleuten noch diskutiert, doch regelmäßig gepflegte Haut baut nachweislich eine stabilere Barrierefunktion und eine bessere Wasserbindungsfähigkeit auf. Vor allem Kinder mit familiärer Veranlagung zu Neurodermitis können von einer konsequenten Basispflege profitieren.
Besonders nach dem Baden oder bei kalter, trockener Luft kann Eincremen sinnvoll sein, um den Feuchtigkeitsverlust der Haut auszugleichen. Dabei genügt eine dünne Schicht. Glänzt die Haut stark oder fühlt sie sich lange fettig an, wurde vermutlich zu viel Creme verwendet. Ideal ist, wenn sich die Haut nach dem Eincremen weich und angenehm anfühlt – nicht fettig oder klebrig. Denn es ist wichtig, dass das Kind nicht unter der Cremeschicht schwitzt.
Auch Kleinkinder müssen in der Regel nicht täglich eingecremt werden. Hände, Gesicht und der Genitalbereich können besonders beansprucht sein und von einer pflegenden Creme profitieren, wenn die Haut dort trocken oder gereizt erscheint.
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Pflegeprodukte für Babys: Welche Inhaltsstoffe problematisch sein können
Bei Babypflegeprodukten gilt: Sie sollten – möglichst wenige – gut verträgliche Inhaltsstoffe enthalten. Ein Blick auf die Zusammensetzung eines Pflegeprodukts kann Eltern die Auswahl erleichtern: Je weniger Inhaltsstoffe ein Produkt enthält, desto geringer ist voraussichtlich das Risiko, dass die Babyhaut auf einzelne Bestandteile reagiert. Zudem sollte möglichst auf bestimmte Inhaltsstoffe verzichtet werden. Dazu zählen unter anderem:
Duftstoffe und ätherische Öle
Aggressive Tenside (zum Beispiel Natriumlaurylsulfat)
Stark reizende Konservierungsstoffe
Gute Optionen sind Produkte auf pflanzlicher Lipidbasis, etwa mit Sonnenblumenöl oder Sheabutter. Speiseöle wie Olivenöl eignen sich für die regelmäßige Kinderhautpflege hingegen nicht, da sie die Hautbarriere beeinträchtigen können.
Wichtig: Produktbeschreibungen wie „für sensible Haut geeignet“, „sensitiv“ oder „dermatologisch getestet“ können zwar Hinweise auf eine gute Verträglichkeit geben, die Pflegeprodukte können aber trotzdem individuell unverträglich sein. Zeigen sich nach der Anwendung Rötungen oder Juckreiz, sollte das Produkt lieber gewechselt werden.
Hautpflege von Babys: Was rund ums Jahr wichtig ist
Ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter: Jahreszeitliche Veränderungen wirken sich spürbar auf die Haut von Babys und Kleinkindern aus. Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Sonneneinstrahlung stellen unterschiedliche Anforderungen an die Babyhaut. Eine Anpassung der Pflege an diese äußeren Bedingungen hilft, die Haut gesund zu halten und typische Probleme wie Trockenheit oder Rötungen zu vermeiden.
Baby- und Kinderhaut bei Sonne und Hitze
Babys und Kleinkinder können ihre Körpertemperatur noch nicht so gut regulieren wie Erwachsene. Bei Hitze und Schweißbildung kann luftige Kleidung aus Naturmaterialien die Haut dabei unterstützen, trocken zu bleiben. Auch ausreichend Flüssigkeit ist wichtig, um den Feuchtigkeitshaushalt des Körpers insgesamt zu stabilisieren.
Babyhaut ist besonders empfindlich gegenüber UV-Strahlung. Direkte Sonneneinstrahlung sollte deshalb vermieden werden. Der beste Schutz – sowohl für Babys als auch bei Kleinkindern – sind Schatten, luftige Kleidung und eine Kopfbedeckung. Sonnencremes können zusätzlich Schutz bieten, sollten aber nicht im ersten Lebensjahr verwendet werden. Wenn Sonnencreme zum Einsatz kommt, sollte sie gezielt auf unbedeckte Hautstellen aufgetragen werden, einen hohen Lichtschutzfaktor haben und vor UVA- und UVB-Strahlung schützen. Wichtig ist außerdem, auf möglichst reizfreie Produkte ohne Parfum und Alkohol zu achten und mineralische Sonnencremes zu bevorzugen, weil sie nicht von der Haut aufgenommen werden.
Baby- und Kinderhaut bei Kälte, Wind und trockener Heizungsluft
Kälte, Wind und trockene Heizungsluft entziehen der Haut Feuchtigkeit. In den Wintermonaten sind daher fettreichere Cremes sinnvoll. Hautstellen wie Gesicht und Hände, die besonders der kalten Luft ausgesetzt sind, sollten daher besonders geschützt werden.
Pflege bei Babys mit Hautproblemen: Wann ärztlicher Rat sinnvoll ist
Veränderungen der Babyhaut verunsichern viele Eltern, da sie oft plötzlich auftreten und unterschiedlich aussehen können. Nicht immer ist sofort erkennbar, ob es sich um eine harmlose Anpassungsreaktion oder um eine behandlungsbedürftige Hautveränderung handelt. Generell gilt: Viele Hautveränderungen im Säuglingsalter sind harmlos und vorübergehend.
Mögliche Situationen, in denen Unterstützung in der kinderärztlichen Praxis gesucht werden sollte, sind:
Rötungen nehmen zu oder nässen
Es bilden sich Krusten, offene oder schmerzhafte Stellen
Fieber oder ein deutlich beeinträchtigter Allgemeinzustand kommen hinzu
Das Hautbild bessert sich trotz angepasster Pflege nicht
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Häufige Fragen und Antworten zur Hautpflege für Babys und Kleinkinder
Die Haut von Säuglingen ist dünner und lockerer aufgebaut als bei Erwachsenen. Ihre natürliche Schutzbarriere ist noch nicht vollständig entwickelt, wodurch sie Feuchtigkeit schlechter speichern kann. Schädliche Stoffe können leichter eindringen, während wichtige Hautlipide und der schützende Fettfilm nur schwach vorhanden sind. Deshalb reagiert Babyhaut sensibler auf Umwelteinflüsse wie Temperaturschwankungen, Reibung oder Mikroorganismen. Etwa zwei Drittel aller Säuglinge können zeitweise Hauttrockenheit zeigen – ein normaler Teil des Reifungsprozesses der Haut.
Möglichst verzichtet werden sollte auf Duftstoffe und ätherische Öle, aggressive Reinigungssubstanzen wie Natriumlaurylsulfat sowie stark reizende Konservierungsstoffe. Auch klassische Seifen sind ungeeignet, da sie den natürlichen Säureschutzmantel der Haut angreifen. Speiseöle wie Olivenöl sollten nicht regelmäßig verwendet werden, da sie die Hautbarriere beeinträchtigen können. Besser geeignet sind Produkte auf pflanzlicher Lipidbasis, beispielsweise mit Sonnenblumenöl oder Sheabutter.
Für die alltägliche Pflege gesunder Säuglingshaut sind nur sehr wenige Pflegemittel erforderlich. Lauwarmes Wasser reicht für die tägliche Reinigung meist völlig aus. Milde, seifenfreie Waschsubstanzen (Syndets) mit an die Haut angepasstem pH-Wert können bei Bedarf verwendet werden. Eine einfache, gut verträgliche Feuchtigkeitscreme für gelegentliches Eincremen sowie eventuell Feuchttücher für unterwegs sind ausreichend. Weniger ist bei der Säuglingshautpflege tatsächlich mehr.
Trockene Hautstellen sollten regelmäßig mit einer gut verträglichen Creme eingecremt werden. Nach dem Baden oder bei kalter, trockener Luft kann häufigeres Eincremen notwendig sein. Die Haut sollte nach dem Baden nicht gerubbelt, sondern sanft abgetupft werden. Zu dickes oder zu häufiges Eincremen kann die Haut jedoch eher belasten.
Trockene Hautstellen sollten regelmäßig mit einer gut verträglichen Creme eingecremt werden. Nach dem Baden oder bei kalter, trockener Luft kann häufigeres Eincremen notwendig sein. Die Haut sollte nach dem Baden nicht gerubbelt, sondern sanft abgetupft werden. Zu dickes oder zu häufiges Eincremen kann die Haut jedoch eher belasten.
Ärztliche Unterstützung sollte gesucht werden, wenn gerötete Hautstellen zunehmen oder nässen. Auch bei Krustenbildung, offenen oder schmerzhaften Stellen ist ein Arztbesuch ratsam. Kommen Fieber oder ein deutlich beeinträchtigter Allgemeinzustand hinzu, sollte ebenfalls die kinderärztliche Praxis aufgesucht werden.
Neugeborenenakne gehört zu den häufigen, vorübergehenden Hautveränderungen in den ersten vier Lebenswochen. Diese Anpassungsreaktion der Säuglingshaut ist in der Regel harmlos und bildet sich von selbst zurück. Nur wenn die Hautveränderungen stark ausgeprägt sind, nässen oder sich entzünden, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.
In den ersten Lebenswochen reicht eine sehr zurückhaltende Pflege völlig aus. Sanftes Reinigen mit Wasser und sehr sparsames Eincremen sind ausreichend. Vorübergehende Hautveränderungen wie Schuppung, Rötungen oder kleine weiße Papeln sind häufig und meist harmlos. Diese Anpassungsreaktionen benötigen keine intensive Pflege und verschwinden üblicherweise von selbst. Nur bei starker Ausprägung, Nässen oder Entzündungen ist ärztlicher Rat erforderlich.
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