Zwei Ärzte mit Stethoskop
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Stationäre Reha – Medizinische Rehabilitation in einer Rehaklinik

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Ziel einer stationären Rehabilitation ist es, Beschwerden und Beeinträchtigungen zu reduzieren, die mit einer Erkrankung einhergehen oder Folge eines Unfalls sind. Die stationäre Reha kommt dann in Betracht, wenn eine ambulante Reha nicht möglich oder ausreichend ist. Die Patienten sollen danach wieder am gesellschaftlichen Leben teilnehmen und in den familiären und beruflichen Alltag zurückzukehren können. 

Eine ständige ärztliche Betreuung sowie die Unterbringung und Verpflegung in einer Rehaklinik sind die wesentlichen Merkmale einer stationären Reha.

Was ist eine stationäre Reha?

Bei einer stationären Reha wohnen die Patienten während der gesamten Zeit in einer Rehaklinik und erhalten eine umfangreiche Versorgung. Abseits vom Alltag können sie sich vollständig auf ihre Genesung fokussieren. Auf Basis eines definierten Therapieziels wird gemeinsam mit den Ärzten und Therapeuten der Reha-Einrichtung ein Therapieplan festgelegt. Teil der Behandlung können zum Beispiel Krankengymnastik, Massagen oder auch psychologische Beratung sein. Die Patienten erhalten zudem Hilfestellung zum Umgang mit der Erkrankung.

Die verschiedenen Behandlungen können sowohl einzeln als auch in der Gruppe stattfinden. Dabei ist die tägliche Therapiezeit auf etwa 4 bis 6 Stunden ausgelegt. Die Dauer einer stationären Reha beträgt zumeist etwa drei Wochen.

Welche Voraussetzungen gelten für eine stationäre Reha?

  • Die Behandlung in einer Reha-Einrichtung ist medizinisch notwendig.
  • Eine kontinuierliche ärztliche und pflegerische Überwachung ist nötig.
  • Grundsätzlich gilt: „ambulant vor stationär“. Das heißt, eine stationäre Reha kommt erst in Betracht, wenn eine ambulante Reha nicht ausreicht.
  • Es ist ein Abstand zum häuslichen, familiären und beruflichen Umfeld erforderlich ist.

Wie wird eine stationäre Reha beantragt?

Die Antragstellung für eine stationäre Reha, ob für sich selbst oder für Angehörige, sollten Sie mit dem behandelnden Haus- oder Facharzt besprechen. Gemeinsam füllen Sie den Antrag auf eine Rehabilitationsmaßnahme aus und reichen diesen bei der Barmer ein. Wir prüfen Ihren Antrag und informieren Sie über die Entscheidung.

Die Barmer arbeitet mit ausgewählten Rehakliniken, auch für bestimmte Fachrichtungen, zusammen. Lassen Sie sich gern im Detail persönlich beraten.

Werden die Kosten für eine stationäre Reha von der Barmer übernommen?

Die Barmer übernimmt die Kosten für die stationäre Reha, wenn kein anderer Rehabilitationsträger zuständig ist. Ein anderer Rehabilitationsträger kann beispielsweise die Unfallversicherung sein, wenn es sich um einen Arbeitsunfall oder eine Berufskrankheit handelt. Soll bei Beschäftigten die Erwerbsfähigkeit erhalten oder wiederhergestellt werden, ist wiederum die Deutsche Rentenversicherung der zuständige Rehabilitationsträger. Die Barmer kann in diesem Fall keine Kosten übernehmen, hilft aber gerne, wenn es um den Antrag geht. Antragsvordrucke erhalten Sie in einer unserer Geschäftsstellen oder über die Internetseite der Deutschen Rentenversicherung. Der Antrag kann dort auch direkt online gestellt werden.

Ist die Barmer der zuständige Rehabilitationsträger, übernehmen wir alle Kosten, die in Zusammenhang mit der stationären Reha entstehen. Sie leisten lediglich die gesetzlich festgelegte Zuzahlung in Höhe von 10 Euro je Kalendertag (Versicherte ab 18 Jahren).

Neben den Kosten für die Therapie und den Klinikaufenthalt übernehmen wir bei einer stationären Reha auch die notwendigen Reisekosten. Dies umfasst die medizinisch notwendigen Fahrkosten.

Rehabilitationsleistungen können grundsätzlich nur alle vier Jahre in Anspruch genommen werden.

Ihre Barmer-Vorteile bei der stationären Rehabilitation

  • Umfassende Leistungen: Die Barmer übernimmt die Kosten für die ärztliche und therapeutische Behandlung, Unterkunft, Verpflegung und Fahrkosten. Sie leisten nur die gesetzliche Zuzahlung.
  • Qualitätsgesichertes Angebot: Die Barmer arbeitet mit ausgewählten Kooperations-/Rehakliniken zusammen, um ein innovatives und qualitätsgesichertes Rehabilitationsangebot zu gewährleisten.
  • Fokus auf die Genesung: Bei einer stationären Reha erhalten betroffene Patienten eine „Rundum“-Versorgung und können sich, herausgelöst aus dem Alltag, vollständig auf ihre Genesung konzentrieren.
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