Härtefallregelung bei Zahnersatz

Günstiger Zahnersatz im Härtefall: Bei niedrigem Einkommen oder bei bestimmten Personengruppen wie zum Beispiel Studenten, die Leistungen nach dem BaFöG bekommen, hilft die Barmer.

Wenn Mitglieder mit einem geringen Einkommen Zahnersatz benötigen, dann unterstützt die Barmer sie mit einem zusätzlichen Festzuschuss. Auf diese Weise erhalten sie die Regelversorgung komplett kostenfrei.

Ihre Barmer-Vorteile für Härtefallregelung bei Zahnersatz

  • Übernahme der Kosten in Höhe des doppelten Festzuschusses für die Regelversorgung.
  • Bedingung: Das Einkommen liegt unterhalb einer bestimmten Grenze.
  • Bei geringfügiger Überschreitung des angegebenen Grenzwertes: evtl. erhöhter Festzuschuss möglich (individuelle Härtefallregelung).
  • Bei reiner Regelversorgung: volle Kostenübernahme durch die Barmer in Härtefällen.

Unsere Leistung Härtefallregelung bei Zahnersatz in Anspruch nehmen

  • Für die Versorgung mit Zahnersatz ist stets eine gesonderte Antragstellung und Prüfung erforderlich.
  • Sind Sie der Auffassung, dass bei Ihnen die Voraussetzungen vorliegen, wenden Sie sich bitte an Ihre Geschäftsstelle.
Die Barmer beteiligt sich an den Kosten für anerkannten Zahnersatz wie Kronen, Brücken Prothesen und Suprakonstruktionen mit einem befundorientierten Festzuschuss. Dieser beträgt rund 50 Prozent der durchschnittlichen zahnärztlichen und zahntechnischen Kosten für eine Regelversorgung. Für welchen Befund in welcher Höhe Festzuschüsse gewährt werden, ist gesetzlich festgelegt. 

Eine unzumutbare Belastung wegen geringer Einnahmen zum Lebensunterhalt liegt vor, wenn die monatlichen Bruttoeinnahmen zum Lebensunterhalt einschließlich der Einnahmen der im gemeinsamen Haushalt lebenden Angehörigen (Ehegatte, Lebenspartner i. S. des LPartG, minderjährige sowie volljährige aber familienversicherte Kinder) bestimmte Einkommensgrenzen nicht überschreiten.
Eine unzumutbare Belastung liegt vor, wenn Ihr monatliches (Familien-) Bruttoeinkommen unter einer bestimmten Grenze liegt.

Für das Jahr 2017 gilt:

  • Alleinstehende 1.190 Euro
  • mit einem Angehörigen 1.636,25 Euro
  • jeder weitere Angehörige zusätzliche 297,50 Euro.

Wichtig:

Wer von den Zuzahlungen zu Arznei- und Heilmitteln befreit ist, fällt nicht automatisch unter die Härtefallregelung bei Zahnersatz. Für die Versorgung mit Zahnersatz ist stets eine gesonderte Antragstellung und Prüfung erforderlich. Sind Sie der Auffassung, dass bei Ihnen die Voraussetzungen vorliegen, wenden Sie sich bitte an Ihre Geschäftsstelle.

Liegt Ihr Einkommen nur geringfügig über den angegebenen Grenzwerten, so ist ein erhöhter Festzuschuss durch die Barmer möglich. Hier gilt die sogenannte gleitende Härtefallregelung. Die Höhe dieser zusätzlichen Beteiligung richtet sich nach Ihrer individuellen Belastungsgrenze. Versicherte mit einem Einkommen oberhalb der für die vollständige Kostenübernahme der Regelversorgung festgelegten Grenze erhalten von der Barmer den Betrag, um den die Festzuschüsse (einfacher Festzuschuss) das Dreifache der Differenz zwischen den monatlichen Bruttoeinnahmen zum Lebensunterhalt und der zur Erbringung eines zweifachen Festzuschusses maßgebenden Einnahmegrenze übersteigen. Die Kostenübernahme insgesamt umfasst höchstens einen Betrag in Höhe der zweifachen Festzuschüsse, jedoch nicht mehr als die tatsächlich entstandenen Kosten. Übernommen werden die tatsächlich entstandenen Kosten bis maximal zum doppelten Festzuschuss.

Ob im Rahmen der individuellen Härtefallregelung ein über den Festzuschuss hinausgehender Betrag zur Verfügung zu stellen ist, kann erst anhand der endgültigen Zahnarztrechnung ermittelt werden. Sind Sie der Auffassung, dass die Voraussetzungen vorliegen, bedarf es zunächst einer weitergehenden Prüfung. Setzen Sie sich bitte in diesem Fall persönlich beraten.

Webcode dieser Seite: a000054 Autor: Barmer Erstellt am: 03.06.2014 Letzte Aktualisierung am: 03.01.2017
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