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Bluthochdruck: Ursachen, Symptome und Behandlung

Lesedauer weniger als 12 Min
Redaktion:
Alexandra Zimmer (Medical Writer, Content Fleet GmbH)
Qualitätssicherung:
Dr. med. Carla Knobloch (Ärztin, Content Fleet GmbH)

Bluthochdruck (Hypertonie) liegt vor, wenn der Blutdruck dauerhaft erhöht ist. Viele Betroffene bemerken lange keine Beschwerden. Unbehandelt kann Bluthochdruck Herz, Gehirn und Nieren schädigen. Welche Ursachen dahinterstecken, welche Symptome auftreten können und wie sich die Erkrankung behandeln lässt.

Definition: Was ist Bluthochdruck?

Bluthochdruck, medizinisch auch arterielle Hypertonie genannt, ist eine Erkrankung des Herz-Kreislauf-Systems. Dabei ist der Druck des Blutes in den Arterien dauerhaft erhöht.

Ab wann spricht man von Bluthochdruck?

  • Normaler Blutdruck bei Erwachsenen: um 120/80 mmHg
  • Bluthochdruck (Hypertonie):
    • Systolischer Wert: ab 140 mmHg
    • Diastolischer Wert: ab 90 mmHg

Beide Werte können auch gleichzeitig erhöht sein.

Eine Frau liegt mit Kopfschmerzen auf dem Sofa. Mögliche Ursache: Bluthochdruck.

Fällt der Blutdruck sehr hoch aus, können Betroffene unter anderem unter Kopfschmerzen leiden.

Was bedeuten systolisch und diastolisch?

Der Blutdruck wird in der Einheit Millimeter Quecksilbersäule (mmHg) angegeben und besteht aus zwei Werten:

  • Systolischer Blutdruck (oberer Wert): Er zeigt den Druck in den Gefäßen an, wenn sich das Herz zusammenzieht und Blut in den Kreislauf pumpt (Systole).
  • Diastolischer Blutdruck (unterer Wert): Er misst den Druck in den Gefäßen, während sich der Herzmuskel entspannt und das Herz sich erneut mit Blut füllt (Diastole).

Wie werden Blutdruckwerte eingeteilt?

Die folgende Tabelle zeigt, wie Blutdruckwerte nach der Nationalen VersorgungsLeitlinie Hypertonie von 2023 eingeordnet werden.

Kategorie Systolisch (mmHg) Diastolisch (mmHg)
Normal120 – 129und80 – 84
Leicht erhöht (hochnormal)130 – 139und/oder85 – 89
Bluthochdruck Grad I140 – 159und/oder90 – 99
Bluthochdruck Grad II160 – 179 und/oder100 – 109
Bluthochdruck Grad III≥ 180und/oder≥ 110

Symptome: Wie kann sich Bluthochdruck äußern?

Bluthochdruck verursacht häufig lange keine Beschwerden. Treten Symptome auf, sind diese meist unspezifisch. Dadurch bleibt die Erkrankung oft lange unerkannt.

Erhöhter Blutdruck kann unter anderem folgende Beschwerden verursachen:

Symptome wie ein Druckgefühl in der Brust (Angina pectoris) oder erektile Dysfunktionen können ebenso auftreten und auf Folgeerkrankungen hinweisen.

Bei Verdacht auf Bluthochdruck ist die Hausarztpraxis die erste Anlaufstelle. Dort lässt sich abklären, ob die Blutdruckwerte dauerhaft erhöht sind.

Ursachen: Wie entsteht Bluthochdruck?

Die meisten Fälle von Bluthochdruck entstehen durch das Zusammenspiel verschiedener Faktoren. Seltener ist eine andere Erkrankung oder eine nachweisbare Ursache der Auslöser.

Ärztinnen und Ärzte unterscheiden zwei Formen:

  • Primäre Hypertonie: keine einzelne Ursache nachweisbar
  • Sekundäre Hypertonie: Folge einer nachweisbaren Ursache
    Welche Form vorliegt, ist entscheidend für die passende Behandlung.

Primäre Hypertonie: Wenn mehrere Faktoren zusammenspielen

Bei der primären oder essentiellen Hypertonie lässt sich keine einzelne Ursache feststellen. Meist wirken mehrere Faktoren wie familiäre Veranlagung, Lebensgewohnheiten und Umweltfaktoren zusammen.

Sekundäre Hypertonie: Bluthochdruck mit nachweisbarer Ursache

Eine sekundäre Hypertonie entsteht durch eine nachweisbare Ursache wie eine andere Erkrankung oder bestimmte Medikamente.

Zu den möglichen Grunderkrankungen zählen:

  • Schlafapnoe-Syndrom
  • Chronische Nierenerkrankungen
  • Schilddrüsenerkrankungen
  • Phäochromozytom, ein Nebennierentumor, der Stresshormone wie Noradrenalin und Adrenalin bildet
  • Cushing-Syndrom, eine Erkrankung durch beispielsweise längerfristige Anwendung von kortisonhaltigen Medikamenten oder eine körpereigene Überproduktion des Stresshormons Kortisol

Risikofaktoren: Was begünstigt Bluthochdruck und seine Folgen?

Zu den nicht beeinflussbaren Risikofaktoren für Bluthochdruck gehören unter anderem die: 

  • familiäre Veranlagung und ein
  • höheres Lebensalter. 

Andere Risikofaktoren hängen mit den Lebensgewohnheiten zusammen, zum Beispiel:

Häufigkeit: Wie verbreitet ist Bluthochdruck?

Etwa jeder dritte erwachsene Mensch in Deutschland hat Bluthochdruck. 

Das Risiko ist für Menschen unter 30 geringer, aber auch sie können betroffen sein. Bei ungefähr neun von zehn Betroffenen liegt eine primäre Hypertonie vor. Rund jede zehnte betroffene Person hat eine sekundäre Hypertonie.

Verlauf: Welche Folgen kann Bluthochdruck haben?

Der Verlauf von Bluthochdruck ist individuell. Ob Folgeerkrankungen auftreten, hängt neben den Blutdruckwerten auch von zusätzlichen Faktoren wie den Cholesterinwerten und möglichen Begleiterkrankungen ab.

Welche Folgeerkrankungen können auftreten?

Unbehandelter oder dauerhaft schlecht eingestellter Bluthochdruck kann Blutgefäße und verschiedene Organe schädigen. 

Er begünstigt beispielsweise arteriosklerotische Veränderungen der Gefäße, bei denen sich die Gefäßwände verdicken und verhärten. Außerdem fördert er Atherosklerose, eine Unterform der Arteriosklerose, bei der sich unter anderem Blutfette in der inneren Gefäßwand ablagern.

Mögliche Folgen sind:

Wer hat ein hohes Risiko für Folgeerkrankungen?

Besonders gefährdet sind Menschen mit Bluthochdruck, bei denen weitere Risikofaktoren wie 

Auch die familiäre Vorgeschichte spielt eine Rolle: Hatten Eltern oder Geschwister bereits in jungen Jahren eine Herz-Kreislauf-Erkrankung, kann dies auf ein erhöhtes persönliches Risiko hinweisen.

Wichtig zu wissen: Eine konsequente Behandlung des Bluthochdrucks und eine gesunde Lebensweise helfen, das Risiko für Folgeerkrankungen und Komplikationen zu senken.
 

Diagnose: Wie lässt sich Bluthochdruck feststellen?

Bluthochdruck wird festgestellt, indem der Blutdruck wiederholt gemessen und ärztlich beurteilt wird.

Da einzelne Messungen nur bedingt aussagekräftig sind, braucht es für eine zuverlässige Diagnose in der Regel mehrere Messungen.

Weil Bluthochdruck oft lange keine Beschwerden verursacht, wird er häufig zufällig bei einer Routineuntersuchung entdeckt.

Warum sind mehrere Messungen erforderlich?

Ein einzelner erhöhter Messwert bedeutet nicht automatisch, dass eine Hypertonie vorliegt.

Tageszeit, Aufregung und körperliche Anstrengung können den Blutdruck beeinflussen.

Zur Sicherung der Diagnose sind deshalb mehrere Untersuchungen wichtig. 

Möglichkeiten, die Diagnose zu sichern, sind

  • eine Blutdruckmessung zu Hause an mehreren Tagen oder
  • eine 24-Stunden-Blutdruckmessung, die den Blutdruck auch nachts aufzeichnet und stark schwankende Werte gut erfassen kann.

Welche weiteren Untersuchungen sind notwendig?

Neben der Blutdruckmessung erfassen Ärztinnen und Ärzte die 

  • Krankengeschichte, führen eine
  • körperliche Untersuchung durch und veranlassen
  • Laboruntersuchungen.

Für die Einschätzung des Gesundheitszustands und des Risikos für Folgeerkrankungen sind beispielsweise Alter, Cholesterinwerte und mögliche Begleiterkrankungen wichtig.

Zusätzlich können weitere Untersuchungen notwendig werden, wenn der Verdacht auf Organschäden besteht oder eine sekundäre Hypertonie vermutet wird.

Wie hilft der Check-up bei Bluthochdruck?

Gesetzlich Krankenversicherte ab 35 Jahren haben alle drei Jahre Anspruch auf einen kostenlosen Gesundheits-Check-up. Dabei wird unter anderem der Blutdruck gemessen. Gesetzlich Versicherte zwischen 18 und 34 können den Check-up einmalig in Anspruch nehmen.

Viele Apotheken bieten ebenso Blutdruckmessungen an. Diese können einen ersten Anhaltspunkt liefern, ersetzen jedoch keine ärztliche Abklärung.

Therapie: Wie lässt sich Bluthochdruck behandeln?

Die Behandlung von Bluthochdruck richtet sich unter anderem nach Alter und gesundheitlicher Situation. Der passende Zielbereich des Blutdrucks wird gemeinsam mit den behandelnden Ärztinnen und Ärzten festgelegt.

Bei einer sekundären Hypertonie wird nach Möglichkeit auch die Grunderkrankung behandelt.

Ein Mann mit Übergewicht schneidet frisches Gemüse auf einem Schneidebrett in der Küche. Symbolbild für gesunde Ernährung bei Bluthochdruck.

Frisch kochen und viel Gemüse essen: Eine ausgewogene Ernährung kann helfen, Bluthochdruck zu senken.

Was können Betroffene selbst zur Blutdrucksenkung beitragen?

Bei nur leicht erhöhtem Blutdruck kann es ausreichen, die Lebensgewohnheiten zu ändern:

Eine gesunde Lebensweise ist ein wichtiger Bestandteil der Behandlung von Bluthochdruck. Sie unterstützt die Blutdrucksenkung und kann das Risiko für Folgeerkrankungen senken.

Wann sind Medikamente gegen Bluthochdruck sinnvoll?

Reichen Änderungen der Lebensgewohnheiten nicht aus, können Blutdrucksenker helfen.

Sie gehören zu den am häufigsten verschriebenen Arzneimitteln in Deutschland. Die gängigen, meist gut verträglichen Präparate senken nachweislich das Risiko für Folgeerkrankungen.

Zu den wichtigsten Medikamentengruppen gehören:

  • ACE-Hemmer
  • Kalziumkanalblocker
  • Sartane (Angiotensin-II-Rezeptorblocker)
  • Diuretika
  • Betablocker (bei bestimmten Voraussetzungen)

Manche Menschen erreichen mit einem Medikament bereits eine gute Blutdruckkontrolle. Heute erhalten aber viele Betroffene von Anfang an eine Kombination aus zwei Medikamenten. So lässt sich der Blutdruck oft zuverlässiger einstellen. Bei Bedarf können weitere Wirkstoffe ergänzt werden.

Blutdruckmedikamente nicht eigenständig absetzen

Normalisierte Werte bedeuten meist nicht, dass die Medikamente nicht mehr nötig sind. Nach dem Absetzen kann der Blutdruck wieder steigen. Betroffene sollten die Einnahme deshalb nicht eigenständig verändern oder beenden, sondern zunächst ärztlichen Rat einholen. Das gilt auch bei Nebenwirkungen.

Prävention: Wie lässt sich Bluthochdruck vorbeugen?

Ein gesunder Lebensstil hilft, den Blutdruck im Gleichgewicht zu halten und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen. Regelmäßige Bewegung, eine ausgewogene, salzarme Ernährung und ein gesundes Körpergewicht tragen dazu bei. Auch wenig Alkohol, der Verzicht auf Rauchen, ausreichend Erholung und ein guter Umgang mit Stress wirken sich positiv auf den Blutdruck aus.

Kommt Bluthochdruck familiär gehäuft vor, sind regelmäßige Blutdruckkontrollen besonders sinnvoll.

Fazit: Bluthochdruck auf einen Blick

  • Symptome: Bluthochdruck ist meistens nicht zu spüren. Stark erhöhte Werte können zum Beispiel Kopfschmerzen und Schwindel verursachen.
  • Ursachen: Übergewicht, Bewegungsmangel, salzreiche Ernährung, Stress, Rauchen, Alkoholkonsum und familiäre Veranlagung können Bluthochdruck begünstigen. Bei etwa einem von zehn Menschen mit Bluthochdruck ist eine konkrete Ursache bekannt, etwa eine Nierenerkrankung, eine Schilddrüsenüberfunktion oder bestimmte Medikamente.
  • Verlauf: Dauerhafter Bluthochdruck kann Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Organschäden begünstigen. Eine gute Behandlung kann das Risiko senken.
  • Diagnose: Wiederholte Blutdruckmessungen zeigen, ob die Werte dauerhaft erhöht sind. Die Krankengeschichte, eine körperliche Untersuchung, Labortests und Tests wie ein EKG oder ein Herz-Ultraschall sind wichtig für die Gesamtbeurteilung.
  • Therapie: Maßnahmen wie bei Übergewicht abzunehmen, sich regelmäßig zu bewegen und weniger Salz zu essen können den Blutdruck senken. Reicht das nicht aus, helfen blutdrucksenkende Medikamente.
  • Vorsorge und Früherkennung: Gesetzlich Krankenversicherte haben ab 18 einmalig und ab 35 Jahren alle drei Jahre Anspruch auf einen Gesundheits-Check-up. Dabei wird auch der Blutdruck gemessen.

Häufige Fragen und Antworten zu Bluthochdruck

Von Bluthochdruck wird gesprochen, wenn die Blutdruckwerte dauerhaft bei mindestens 140/90 mmHg liegen.
Der systolische Wert (die obere Zahl) zeigt den Druck in den Blutgefäßen, während das Herz Blut in den Kreislauf pumpt. Der diastolische Wert (die untere Zahl) misst hingegen den Gefäßdruck in der Entspannungsphase des Herzens. Beide Zahlen zusammen ergeben das vollständige Bild des Blutdrucks. Zur medizinischen Beurteilung werden stets beide Werte benötigt. Ab 140/90 mmHg sprechen Medizinerinnen und Mediziner von Hypertonie.
Mehrere Faktoren können die Entwicklung von Bluthochdruck fördern. Zu den unveränderlichen Einflüssen zählen familiäre Vorbelastung und zunehmendes Alter. Hingegen lassen sich Lebensstilfaktoren wie Übergewicht, zu wenig körperliche Aktivität, erhöhter Salzkonsum, Rauchen, Alkoholkonsum und dauerhafter Stress beeinflussen. Diese veränderbaren Faktoren spielen bei der Entstehung eine wichtige Rolle.
Die Diagnose basiert auf mehrfachen Messungen, da einzelne Werte durch Faktoren wie Tageszeit, Aufregung oder Anstrengung schwanken können. Dabei kommen verschiedene Messmöglichkeiten zum Einsatz: Hinweise auf Bluthochdruck liefern häufig Messungen in der Arztpraxis. Weitere Messungen zur Bestätigung werden je nach Möglichkeiten entweder zu Hause als Einzel- oder Langzeitmessung empfohlen, alternativ sind weitere Messungen in der ärztlichen Praxis möglich. Zusätzlich erfasst das medizinische Team die Krankengeschichte, führt körperliche Untersuchungen durch und veranlasst Labortests und weitere Untersuchungen wie ein EKG. Auch Alter, Cholesterinwerte und mögliche Begleiterkrankungen fließen in die Bewertung ein. Bei Verdacht auf Folgeschäden an Organen oder eine sekundäre Ursache können weitere Untersuchungen notwendig werden.
Die Langzeitmessung über einen ganzen Tag unterstützt bei der Diagnosestellung. Sie erfasst auch starke Blutdruckschwankungen und zeigt, wie sich der Blutdruck während der Nacht entwickelt. Das kann bei Zweifeln an den Praxismessungen helfen und es lässt sich ein verlässliches Bild des Blutdruckverlaufs über 24 Stunden gewinnen.
Bei leichter Erhöhung des Blutdrucks können Anpassungen des Lebensstils bereits ausreichen. Gewichtsabnahme bei Übergewicht, regelmäßige Bewegung, Verzicht auf Rauchen, salzarme und mediterrane Ernährung sowie Alkoholverzicht oder -reduktion wirken positiv. Auch Stressabbau trägt zur Senkung bei. Diese Maßnahmen bilden die Basis in jedem Stadium. Das Behandlungsteam wählt gemeinsam mit Betroffenen passende Schritte aus.
Die Entscheidung hängt von mehreren Faktoren ab: neben den Blutdruckwerten auch vom Lebensstil, eventuellen Begleiterkrankungen wie Diabetes und dem individuellen Risiko für Folgeschäden. Falls Lebensstiländerungen nicht ausreichen, kommen Blutdrucksenker zum Einsatz. Diese Medikamente reduzieren nachweislich das Risiko für Folgeerkrankungen. Nutzen und mögliche Nachteile sollten im ärztlichen Gespräch besprochen werden.
Blutdrucksenker können Nebenwirkungen wie Schwindel, Müdigkeit oder Kreislaufprobleme verursachen. Welche Beschwerden auftreten, hängt vom Wirkstoff und der individuellen Verträglichkeit ab. Bei manchen Medikamenten können beispielsweise auch Reizhusten oder geschwollene Knöchel auftreten. Bei anhaltenden Beschwerden sollte ärztlicher Rat eingeholt werden, bevor die Dosis verändert oder das Medikament abgesetzt wird.
Normalisierte Blutdruckwerte bedeuten meistens nicht, dass die Medikamente überflüssig werden. Nach dem Absetzen steigen die Werte häufig wieder an. Betroffene sollten die Einnahme daher nicht eigenständig beenden oder verändern, sondern zunächst ärztliche Rücksprache halten. Bei Bedarf lässt sich die Behandlung gemeinsam anpassen. Bestimmte Wirkstoffe müssen schrittweise reduziert werden, um starke Blutdruckschwankungen zu vermeiden.
Bei einer hypertensiven Krise schnellt der Blutdruck plötzlich auf Werte über 180/110 mmHg. Mögliche Beschwerden sind Kopfschmerzen, Schwindel oder Nasenbluten. Eine ärztliche Abklärung ist dringend erforderlich. Kommt es durch den starken Blutdruckanstieg zu akuten Organschäden an Herz oder Gehirn, spricht man von einem hypertensiven Notfall. Bei Brustschmerzen, Atemnot, Sehstörungen, Krampfanfällen, Lähmungen oder Sprachstörungen muss sofort der Rettungsdienst unter 112 alarmiert werden.

Weiterführende Informationen

Literatur

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