Ein junges Paar mit Hula Hoop Reifen in einem Park
Sportarten

Hula Hoop: Wie effektiv ist das Training wirklich?

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Redaktion:

Barmer

Qualitätssicherung:

Robin Becker (BSc Sportwissenschaft, MA Sportmanagement, BARMER)

Ein Reifen, ein bisschen Platz und schon kann das Workout starten. Hula Hoop erlebt ein Comeback. Immer mehr Menschen nutzen den Fitnessreifen für ihr Training zu Hause oder draußen im Park. Der Grund: Das Training ist einfach, macht Spaß und braucht kaum Equipment. Aber bringt Hula Hoop wirklich etwas für Fitness und Bauchmuskeln? Und wie lange sollte man trainieren, um einen Effekt zu merken?

Was ist Hula-Hoop-Training?

Beim Hula-Hoop-Training wird ein Reifen um die Hüften geschwungen. Durch die kreisenden Bewegungen arbeitet vor allem die Körpermitte.

Dabei werden besonders aktiviert:

  • Bauchmuskeln
  • Rückenmuskulatur
  • Rumpfmuskulatur

Das Training kann außerdem den Kreislauf in Schwung bringen und ist damit auch eine Form von Ausdauertraining.

Wie effektiv ist Hula Hoop als Workout?

Hula Hoop kann ein effektives Training sein, besonders für Bauch, Rücken und die Körpermitte.

Wer regelmäßig trainiert, kommt dabei schnell ins Schwitzen. Das Training kann ähnlich anstrengend sein wie ein leichtes Tanztraining.

Damit Hula Hoop einen Effekt hat, ist vor allem Regelmäßigkeit wichtig.

Eine mögliche Trainingsroutine:

  • mehrmals pro Woche trainieren
  • mit etwa 15 Minuten starten
  • die Trainingszeit nach und nach auf etwa 30 Minuten steigern

So kann sich der Körper langsam an die Bewegung gewöhnen.

Für wen ist Hula Hoop geeignet?

Hula Hoop ist ein Training, mit dem viele Menschen gut starten können.

Der Einstieg ist einfach, weil:

  • kein Fitnessstudio nötig ist
  • wenig Platz gebraucht wird
  • keine Vorkenntnisse erforderlich sind

Der richtige Hula-Hoop-Reifen

Für Anfängerinnen und Anfänger kann ein größerer und etwas schwererer Reifen hilfreich sein.

Der Grund:
Solche Reifen lassen sich oft leichter kontrollieren und bleiben stabiler in der Bewegung.

Mit zunehmender Übung kann man später auch andere Reifen ausprobieren.

Hula-Hoop-Übungen für mehr Abwechslung

Wer nicht immer nur den Reifen kreisen lassen möchte, kann das Training variieren.

Ein paar Möglichkeiten aus dem Hula-Hoop-Training:

Richtungswechsel

Wechsle zwischendurch die Drehrichtung des Reifens.
So werden unterschiedliche Muskelgruppen angesprochen.

Hula-Squats

Während der Reifen kreist, gehst du in eine Kniebeuge und richtest dich wieder auf.

Das trainiert zusätzlich:

  • Beine
  • Gesäß
  • Körpermitte

Ausfallschritte mit Hula Hoop

Auch Ausfallschritte lassen sich mit dem Reifen kombinieren.

Dabei bleibt der Reifen in Bewegung, während du einen Schritt nach vorne machst.

So wird das Training abwechslungsreicher.

Tipps für den Einstieg ins Hula-Hoop-Training

Gerade am Anfang hilft es, das Training langsam zu steigern.

Diese Tipps können helfen:

  • mit kurzen Trainingseinheiten starten
  • regelmäßig trainieren
  • die Trainingsdauer schrittweise erhöhen
  • unterschiedliche Übungen ausprobieren

So kann sich der Körper an die Bewegung gewöhnen.

Hula Hoop ist ein einfaches Workout für zwischendurch

Hula Hoop ist ein unkompliziertes Training, das viele Menschen leicht in ihren Alltag einbauen können.

Das Training:

  • aktiviert Bauch- und Rückenmuskeln
  • bringt den Kreislauf in Schwung
  • kann schnell ins Schwitzen bringen

Wer regelmäßig trainiert und die Dauer langsam steigert, kann mit dem Fitnessreifen ein effektives Workout machen.

Häufige Fragen zu Hula Hoop

Hula Hoop kann ein effektives Training sein, vor allem für Bauch-, Rücken- und Rumpfmuskulatur. Wenn man mehrmals pro Woche trainiert und die Trainingszeit langsam steigert, kann das Training den Kreislauf anregen und den Körper fordern.
Zum Einstieg können etwa 15 Minuten Training ausreichen. Mit zunehmender Übung kann die Dauer schrittweise auf etwa 30 Minuten erhöht werden.

Beim Hula-Hoop-Training arbeiten vor allem:

  • Bauchmuskeln
  • Rückenmuskulatur
  • Rumpfmuskulatur

Die kreisenden Bewegungen stabilisieren die Körpermitte.

Für Trainingseffekte empfiehlt sich regelmäßiges Training, zum Beispiel mehrmals pro Woche.
Ein größerer und etwas schwererer Reifen kann für Anfängerinnen und Anfänger hilfreich sein, weil er sich leichter kontrollieren lässt.

Neben dem klassischen Kreisen lassen sich auch andere Übungen integrieren, zum Beispiel:

  • Richtungswechsel beim Kreisen
  • Kniebeugen mit Reifen
  • Ausfallschritte während der Bewegung

Das sorgt für mehr Abwechslung im Training.

Literatur und weiterführende Informationen

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