Eine Zahnärztin erklärt ihrem Patienten ein Röntgenbild.
Transparenzbericht

Zahnersatz

Lesedauer unter 4 Minuten

Redaktion

  • Barmer Internetredaktion

Qualitätssicherung

  • Christoph Loose (Barmer Ambulante Versorgung)

Zahnersatz ist teuer – und der Heil- und Kostenplan für Versicherte oft undurchsichtig. Ein neues digitales Angebot der Barmer schafft Transparenz.

Eine Zahnlücke macht Probleme beim Kauen oder Sprechen. Sie beeinträchtigt oft aber auch die Gesundheit verbliebener Zähne. Um deren Erhalt geht es beim Zahnersatz: Kronen, Brücken oder Prothesen. An den Kosten dafür beteiligt sich die Barmer mit einem Festzuschuss für die Regelversorgung. Diese orientiert sich am Zahnbefund und ist exakt definiert. Die Barmer übernimmt davon 60, in finanziellen Härtefällen sogar 100 Prozent. Versicherte, die ihre regelmäßige Vorsorge im Zahnbonusheft dokumentieren, erhalten dazu einen Bonus. Natürlich steht es ihnen frei, eine aufwendigere Versorgung zu wählen. Der Festzuschuss geht dann nicht verloren. Eine kostenfreie Zweitberatung dazu bietet der Barmer Teledoktor. Die Kosten, die im Heil- und Kostenplan (HKP) mit Kürzeln dargestellt sind, lassen sich aber auch mit dem Barmer Kompass (siehe Kasten) aufschlüsseln. Vom Eingang des HKP über die Selbstbeteiligung bis zur Entscheidung über die Leistung macht dieser jeden Schritt transparent.

Tortendiagramm zeigt 779.573 genehmigte und 22.866 abgelehnte (2,8%) Anträge für Zahnersatz im Jahr 2021.
Eine Grafik zeigt den Wert 2 - 2,5 Tage für die Bearbeitungsdauer für die Anträge für Zahnersatz.

Auf Versicherte eingehen
Der Barmer Kompass führt durch den Leistungsprozess Zahnersatz. Bei der Entwicklung der Anwendung wurden die Wünsche und Sorgen der Versicherten einbezogen. Befragungen zufolge empfinden diese zum Beispiel die durchschnittlich fünf bis sechs Tage Bearbeitungszeit des Heil- und Kostenplans (HKP) als lang. Wird dieser postalisch eingereicht, beträgt jedoch allein der Postweg bis zu zwei Tage – die Bearbeitung selbst ist meist in zwei Tagen erledigt. Im Kompass ist deshalb klar ersichtlich, welcher Schritt wie viel Zeit in Anspruch nimmt. Auch Eltern, deren Kinder kieferorthopädische Behandlungen – Stichwort: Zahnspange – benötigen, werden vom Kompass profitieren. Mit wenigen Klicks haben sie alle relevanten Aspekte der Behandlung im Blick. 

Zwei Frauen füllen einen Antrag aus

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