Zwei Frauen füllen einen Antrag aus
Transparenzbericht

Hilfsmittel

Lesedauer unter 3 Minuten

Redaktion

  • Barmer Internetredaktion

Qualitätssicherung

  • Sabine Schober (Barmer Hilfsmittelversorgung)

Wenn eine Krankheit oder Behinderung das Leben beeinträchtigt, unterstützt die Barmer mit Hilfsmitteln – von der Schuheinlage bis zum Blindenführhund.

Bandagen, Badewannenlifter und Rollstühle haben etwas gemeinsam: Sie helfen Menschen, die mit einer Krankheit oder Behinderung leben, ihren Alltag besser zu bewältigen. In 2022 wurden über 60 % der Versorgungen direkt, also ohne vorherigen Antrag, bei den Leistungserbringern bezogen – zum Beispiel im Sanitätshaus. Diese schnelle und unbürokratische Versorgung ist möglich, weil die Barmer entsprechende Verträge mit 50.000 Anbietern geschlossen hat (siehe Infobox).

Nur bei teuren und komplexen Hilfsmitteln ist ein Antrag nötig. Jeder Antrag wird individuell geprüft und entschieden. Eine Ablehnung bedeutet in vielen Fällen bloß, dass der Sachbearbeiter oder die Sachbearbeiterin im Gespräch mit den Versicherten oder der Ärztin bzw. dem Arzt eine Alternative gefunden hat. Zum Beispiel, wenn ein Versicherter einen elektrisch betriebenen Rollstuhl beantragt, obwohl er nicht selbst fahren möchte. Seine Partnerin benötigt jedoch Unterstützung beim Schieben. Die Lösung: eine elektrische Schiebehilfe für den vorhandenen Rollstuhl, die dann auch bewilligt wird.

Tortendiagramm zeigt 12.778.418 (98,9 Prozent) genehmigte und 135.868 (1,1 Prozent) abgelehnte Anträge für Hilfsmittel im Jahr 2022.

12.778.418 Hilfsmittelversorgungen, in denen das beantragte Hilfsmittel oder ein anderes als das beantragte Hilfsmittel im Berichtsjahr abgerechnet wurden sowie nicht genehmigungspflichtige Versorgungen, die direkt mit den Krankenkassen abgerechnet wurden.
135.868 (1,1 %) im Berichtsjahr vollständig abgelehnte Anträge auf Hilfsmittelversorgungen.
12.914.286 (98,9 %) im Berichtsjahr entschiedene Fälle der Hilfsmittelversorgung (Erst- und Folgeversorgungen sowie Ersatzversorgungen).

Zitat Sabine Schober, Team Hilfsmittel: "Mit dem Barmer Kompass sehen Sie jederzeit den Bearbeitungsstand Ihres Hilfsmittelantrages."

Sie können jederzeit den Bearbeitungsstand Ihres Hilfsmittelantrages im Barmer Kompass einsehen.

Eine Grafik zeigt den Wert 0,8 Tage für die Bearbeitungsdauer für die Anträge für Hilfsmittel.

Versorgung zum Mitnehmen
Wer im Sanitätshaus die verordnete Bandage oder den passenden Rollator gefunden hat, möchte diese am liebsten auch gleich mitnehmen – und bei etlichen Hilfsmitteln geht das auch. Denn die Vertragspartner wie Orthopädieschuhmacher, Sanitätshäuser oder Apotheker rechnen direkt mit der Barmer ab. Die Versicherten brauchen keine vorherige Genehmigung und werden schnell und bestmöglich versorgt.

Unser Service für Sie:
Sie suchen einen passenden Lieferanten für Ihr Hilfsmittel? Auf unserer Homepage finden Sie unsere Vertragspartnersuche.

Lesen Sie mehr Informationen zu den Barmer Leistungen rund um hochwertige und individuelle Versorgung mit Hilfsmitteln.

Im Hilfsmittelreport der Barmer finden Sie zudem eine detaillierte Auswertung der Genehmigungsquoten und Bearbeitungszeiten für einzelne Produktgruppen und einen Überblick, wie häufig verschiedene Hilfsmittel in den vergangenen Jahren in Deutschland verordnet wurden.

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