Älterer Mann und Ärztin im Behandlungszimmer im Gespräch
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Lungenkrebs-Screening: Früherkennung mit Niedrigdosis-CT

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Redaktion:

Fachbereich (Barmer)

Qualitätssicherung:

Internetredaktion Barmer

Ihre Barmer-Vorteile beim Lungenkrebs-Screening

Übernahme Ihrer Kosten

Das Lungenkrebs-Screening ist für ehemalige oder aktive Raucherinnen und Raucher zwischen 50 und 75 Jahren kostenfrei.

Unkomplizierte Abrechnung

Sie erhalten die Vorsorgeuntersuchung mit Ihrer Gesundheitskarte. Für das Screening wenden Sie sich einfach an Ihre Hausarztpraxis.

Vorsorge beim Spezialisten

Nach dem Erstgespräch stellt die Hausarztpraxis eine Überweisung an eine zertifizierte, radiologische Praxis aus. Hier vereinbaren Sie einen Termin.

Viele Menschen haben über Jahre hinweg geraucht – aus Gewohnheit, wegen Stress oder einfach weil es "dazugehörte". Wer mit dem Rauchen aufgehört hat oder immer noch raucht, trägt jedoch ein erhöhtes Risiko für Lungenkrebs. Ehemalige oder aktive Raucherinnen und Raucher können jetzt einmal jährlich eine spezielle Untersuchung zur Früherkennung nutzen.

Was ist das Lungenkrebs-Screening?

Das Lungenkrebs-Screening ist eine neue Früherkennungsuntersuchung für Menschen, die langjährig stark geraucht haben oder noch immer rauchen und deswegen eine erhöhtes Risiko besitzen. Ziel ist es, Lungenkrebs möglichst frühzeitig zu entdecken.

Die Vorsorgeuntersuchung beinhaltet eine Niedrigdosis-Computertomographie (NDCT). Diese ermöglicht es, Veränderungen im Lungengewebe früh zu erkennen, oft lange bevor Beschwerden auftreten.

Wie läuft das Lungenkrebs-Screening ab?

Bezahlt die Krankenkasse das Lungenkrebs-Screening?

Die Barmer übernimmt das Lungenkrebs-Screening für Versicherte mit einem erhöhten Lungenkrebsrisiko, die entweder langjährig stark geraucht haben oder noch rauchen. Sie können das Screening nutzen, wenn Sie:

  • zwischen 50 und 75 Jahre alt sind
  • aktuell rauchen oder früher geraucht haben (mit Rauchstopp vor weniger als 10 Jahren)
  • mindestens 25 Jahre lang stark geraucht haben
  • mindestens 15 Packungsjahre erreichen

Hinweis: Ein Packungsjahr entspricht dem Konsum von 20 Zigaretten pro Tag über ein Jahr.

So können Sie das Lungenkrebs-Screening nutzen

Häufige Fragen zum Lungenkrebs-Screening

Das Lungenkrebsscreening ist eine neue Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung und damit für Versicherte kostenlos, wenn sie die Anspruchsvoraussetzungen erfüllen.
Einmal im Jahr.
Nein. Das Screening richtet sich an aktive oder ehemalige starke Raucherinnen und Raucher. Bei ehemaligen Rauchern muss der Konsum vor weniger als 10 Jahren beendet worden sein.

Ein Packungsjahr ergibt sich aus der Menge der täglich gerauchten Zigaretten über die Anzahl der Jahre.

Beispiel: 20 Zigaretten pro Tag über 1 Jahr = 1 Packungsjahr.

Für die Teilnahme am Lungenkrebs-Screening müssen mindestens 15 Packungsjahre erreicht werden.
Ihre Arztpraxis hilft Ihnen dabei, Ihre Rauchhistorie korrekt zu berechnen.

Ja, die Anspruchsprüfung ist verpflichtend.
Nein. Nur Praxen mit spezieller Genehmigung. Ein kurzer Anruf schafft Klarheit.
Ja, wie bei jeder CT-Untersuchung gibt es eine geringe Strahlenbelastung. Deshalb erfolgt immer eine ausführliche ärztliche Aufklärung.

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