Erstgespräch
Wenden Sie sich zuerst an eine allgemeinmedizinische oder internistische Praxis, die am Screening teilnimmt. Dort wird gemeinsam geklärt, ob die Voraussetzungen für Ihre Teilnahme erfüllt sind. Die Ärztin oder der Arzt nimmt sich Zeit, die persönlichen Rauchgewohnheiten und die individuelle Situation einzuordnen und erklärt verständlich, welche Vorteile und möglichen Risiken die Untersuchung mit sich bringt.
Abschließend erhalten Sie eine offizielle Versicherteninformation, die alle wichtigen Punkte übersichtlich zusammenfasst und Ihnen hilft, gut informiert eine Entscheidung zu treffen.
Untersuchung
Von Ihrer Arztpraxis erhalten Sie eine Überweisung für das Lungenkrebs-Screening. Danach wählen Sie selber eine radiologische Praxis aus.
Wichtig dabei: Das Screening darf nur in Praxen stattfinden, die dafür eine besondere Zulassung durch die Kassenärztliche Vereinigung haben. Ein kurzer Anruf in der Praxis, bei der jeweiligen KV oder unter 116117 reicht aus, um das zu klären. So ist gesichert, dass die Untersuchung nach festen Qualitätsstandards erfolgt und von geschultem Personal durchgeführt wird.
Ergebnis und Vorsorge
Wenn die erste Auswertung Auffälligkeiten zeigt, erfolgt automatisch ein zweiter Befund durch spezialisierte Fachkräfte. Diese zusätzliche Prüfung ist ein fester Bestandteil des Programms. Sie sorgt für mehr Sicherheit, eine zweite fachliche Einschätzung und eine klarere Entscheidungsgrundlage für das weitere Vorgehen.
Die NDCT-Untersuchung findet einmal jährlich statt. So bleibt Ihr Lungenstatus regelmäßig im Blick. Die weiterhin wirksamste Methode, um das Lungenkrebsrisiko zu senken, ist jedoch ein Rauchstopp. Eine entsprechende Beratung gehört automatisch zum Screening-Gespräch in der hausärztlichen Praxis.