Ernst schauende Frau im Auto

Fahrkosten

Wir übernehmen Ihre Fahrkosten zu einer Behandlung beim Arzt oder im Krankenhaus, wenn diese Fahrt aus medizinischen Gründen zwingend notwendig ist, also von Ihrem Arzt verordnet wird.

Neben einer Verordnung vom Arzt ist es erforderlich, dass die Fahrkosten im Zusammenhang mit einer Leistung der Barmer anfallen und der Behandlungsort (z.B. ein Krankenhaus) die nächsterreichbare Behandlungsmöglichkeit für Sie darstellt. Müssen Sie zu einer ambulanten Behandlung, ist die Übernahme der Fahrkosten an weitere Bedingungen geknüpft und Sie benötigen vor der Fahrt eine Genehmigung von uns.

Ihre Barmer-Vorteile bei Fahrkosten

  • Ihre Kosten für medizinisch notwendige Fahrten ins Krankenhaus, für Krankentransporte mit einem KTW und Rettungsfahrten übernehmen wir.
  • Auch bei Fahrten zur ambulanten Behandlung können wir Sie in besonderen Ausnahmefällen und nach vorheriger Genehmigung unterstützen.
  • Die Kosten werden direkt zwischen dem Transportunternehmen und uns abgerechnet.

Unsere Leistung Fahrkosten in Anspruch nehmen

  • Ihr Arzt stellt Ihnen eine Verordnung über die medizinische Notwendigkeit der Fahrt aus.
  • Diese Verordnung benötigt das Transportunternehmen für die Direktabrechnung mit uns.
  • Bei Fahrten zur ambulanten Behandlung ist vor der ersten Fahrt zudem eine Genehmigung durch uns erforderlich.
  • Wenn Sie die medizinisch notwendige Fahrt mit einem öffentlichen Verkehrsmittel oder einem Pkw zurücklegen, nutzen Sie bitte den Antrag auf Erstattung von Fahrkosten. In diesem bestätigt Ihr Arzt die medizinische Notwendigkeit, sodass eine Verordnung hier nicht erforderlich ist.
  • Anträge zur Erstattung von Fahrkosten finden Sie im Bereich Meine Barmer.

Weitere Informationen über unsere Leistung Fahrkosten

Das ist möglich, wenn

  • wir die Hauptleistung bezahlen,
  • der Behandlungsort die nächst erreichbare Möglichkeit ist, und
  • die Fahrt medizinisch zwingend notwendig ist, also vom Arzt verordnet wurde.

Sogenannte "vor- und nachstationäre Behandlungen", also Termine, die im Zusammenhang mit einer Krankenhausbehandlung stehen, z. B. um deren Notwendigkeit zu prüfen, können sowohl im Krankenhaus als auch beim niedergelassenen Arzt erfolgen. Wir übernehmen die Fahrkosten dorthin innerhalb vorgegebener Fristen. Ein Anspruch besteht für maximal 3 Behandlungstermine innerhalb von 5 Tagen vor Beginn und für maximal 7 Termine innerhalb von 14 Tagen nach Beendigung der Krankenhausbehandlung. Bei einer Stammzellen- oder Organtransplantation verlängert sich der Anspruchszeitraum auf 3 Monate nach Beendigung der Krankenhausbehandlung für alle in dieser Frist erforderlichen nachstationären Behandlungstermine.

Außer bei ambulanten Operationen können Sie Fahrkosten zur ambulanten Behandlung auch erhalten, wenn:

  • wir die Hauptleistung, d.h. die ärztliche Behandlung oder Untersuchung bezahlen,
  • der Behandlungsort die nächsterreichbare Behandlungsmöglichkeit darstellt,
  • die Fahrt medizinisch zwingend notwendig ist, also vom Arzt verordnet wurde,
  • darüber hinaus vor der ersten Fahrt eine Genehmigung von uns erteilt wurde
  • und eine dauerhafte Mobilitätseinschränkung vorliegt oder Sie eine hochfrequente Behandlung aufgrund einer schwerwiegenden Erkrankung bekommen.
Eine hochfrequente Behandlung einer schwerwiegenden Erkrankung ist z.B. gegeben bei Dialyse, onkologischer Strahlenbehandlung und onkologischer Chemotherapie

Eine dauerhafte Mobilitätseinschränkung ist gegeben, wenn Sie einen Schwerbehindertenausweis mit einem der Merkzeichen außergewöhnlich gehbehindert (AG), blind (BL) oder hilflos (H) haben oder z.B. in den Pflegegrad 4 oder 5 eingestuft sind. Ist eine Einstufung in Pflegegrad 3 erfolgt und zusätzlich das Merkzeichen gehbehindert (G) im Schwerbehindertenausweis eingetragen, zählt dies ebenfalls als dauerhafte Mobilitätseinschränkung.

Wir erstatten Ihnen die Kosten für Ihr Ticket. Fahren Sie mit der Deutschen Bahn, erstatten wir Ihnen grundsätzlich den Preis für die 2. Klasse. Fahren Sie mit einem PKW, erstatten wir Ihnen 20 Cent je gefahrenem Kilometer.
Die Zuzahlung beträgt grundsätzlich 10 Prozent der Fahrkosten, jedoch mindestens 5 Euro und maximal 10 Euro. Sie zahlen jedoch niemals mehr als die tatsächlichen Kosten. Auch Kinder unter 18 Jahren sind an Fahrkosten zu beteiligen. Ausnahme: Bei bestimmten Serienfahrten wie z.B. zur onkologischen Strahlenbehandlung oder onkologischen Chemotherapie zahlen Sie bei uns nur für die erste und letzte Fahrt der Behandlungsserie eine Zuzahlung.

Bei Fragen beraten Sie gern unsere Mitarbeiter des Telefonservice oder in Ihrer Geschäftsstelle.

Webcode dieser Seite: a000046 Autor: Barmer Erstellt am: 03.06.2014 Letzte Aktualisierung am: 17.05.2018
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