Jetlag: Was steckt dahinter?
Der „Taktgeber“ hinter deinem Jetlag ist die Zirbeldrüse im Gehirn. Sie steuert, wie viel Melatonin dein Körper bildet, je nachdem, wie hell oder dunkel es ist. Wird der Tag‑Nacht‑Rhythmus plötzlich verändert, braucht sie etwas Zeit, um sich neu einzupendeln.
Besonders bei Zeitverschiebungen ab fünf Stunden kommt es häufig zu Jetlag. Kürzere Verschiebungen verkraften viele Menschen ganz gut.
Symptome im Check: Ist das Jetlag?
Jeder reagiert ein bisschen anders auf den schnellen Zeitzonenwechsel. Diese Anzeichen tauchen besonders häufig auf:
- Ein- und Durchschlafstörungen
- Tagesmüdigkeit und weniger Konzentration
- Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden oder Kreislaufprobleme
- Gereiztheit oder Stimmungsschwankungen
Meist verschwinden die Beschwerden von selbst, sobald sich deine innere Uhr nach ein paar Tagen auf die neue Zeitzone eingependelt hat.
Wenn der Jetlag nicht weggeht: Was kannst du tun?
Pro Zeitzone brauchst du etwa einen Tag, um dich an die Umstellung des Tag-Nacht-Rhythmus zu gewöhnen. Bei Reisen Richtung Osten kann das auch mal länger dauern.
Du tust alles für einen gesunden Schlafrhythmus, aber deine Beschwerden haben sich nach zehn bis 14 Tagen immer noch nicht gebessert? Dann ist es Zeit, dir in deiner hausärztlichen Praxis Unterstützung zu holen. Tipps zur Schlafhygiene können ebenfalls helfen.