Ob beim 15-Uhr-Tief im Büro, dem Durchhänger zwischen zwei Vorlesungen oder nach dem Kindergarten: Snacks besänftigen den knurrenden Magen und können schlechter Laune und Konzentrationsschwäche vorbeugen. Doch nicht jede Knabberei ist auch gesund und hält lange satt. Was steckt im perfekten Happen für zwischendurch? Ein Blick darauf, was einen guten Snack ausmacht und welche gesunden Snacks besonders für Kinder geeignet sind.
Gesunde Snacks: Das steckt drin
Manchmal meldet sich der kleine Hunger in den unpassendsten Momenten. Ist nicht viel Zeit, wandert die Hand schon einmal reflexartig in die Chipstüte oder zum Schokoriegel. Zwar putschen diese Lebensmittel kurzfristig auf, jedoch folgt darauf schnell das nächste Zuckerloch.
Ausgewogen kombinierte, gesunde Snacks bieten eine deutlich nachhaltigere Unterstützung im Alltag. Sie sättigen länger, halten den Blutzuckerspiegel stabil und helfen, bis zur nächsten Mahlzeit konzentriert und energiegeladen zu bleiben – im Büro, bei den Hausaufgaben oder unterwegs.
Gesunde Snacks können weit mehr, als nur den Hunger zwischendurch zu stillen: Sie liefern wertvolle Nährstoffe und fördern eine langanhaltende Sättigung. Das ist besonders für Kinder wichtig.
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Gesunde und ungesunde Snacks unterscheiden sich vor allem in ihrer Nährstoffdichte. Sie gibt an, wie viele Vitamine, Mineralstoffe und andere wichtige Nährstoffe ein Lebensmittel im Verhältnis zu seinem Energiegehalt liefert. Obst und Gemüse zeichnen sich durch eine besonders hohe Nährstoffdichte aus: Sie haben wenige Kalorien, enthalten aber gleichzeitig viele Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe und Ballaststoffe.
Snacks wie Kekse, Chips, Schokoriegel und andere stark verarbeitete Produkte liefern ebenfalls Nährstoffe – dazu gehören auch Zucker oder gesättigte Fettsäuren –, doch sie sind arm an Mikronährstoffen. Der Großteil ihrer Energie stammt aus genau diesen Komponenten, weshalb man hier von „leeren Kalorien“ spricht: Sie sättigen kurzfristig, tragen aber kaum zu einer nachhaltigen Versorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen bei.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt für eine gute Snackbasis natürliche, unverarbeitete Lebensmittel:
frisches Obst
knackiges Gemüse
vollwertige Getreideprodukte
Nüsse
Milchprodukte
Sie sind prall gefüllt mit Mikronährstoffen (Vitaminen, Mineralstoffen wie Kalzium und Eisen sowie Spurenelementen), die besonders für Kinder im Wachstum wichtig sind.
Das richtige Nährstoffgleichgewicht
Ein Snack sollte idealerweise diese drei wichtigen Komponenten enthalten:
Proteine: Sie sind echte Sattmacher und unterstützen den Muskelaufbau.
Ballaststoffe: Sie stabilisieren den Blutzuckerspiegel, fördern eine regelmäßige Verdauung und eine gesunde Darmflora.
Gesunde Fette mit ungesättigten Fettsäuren: Sie liefern nachhaltige Energie und sind unter anderem wichtig für die Produktion von Hormonen, Botenstoffen sowie die Aufnahme fettlöslicher Vitamine.
Ein praktisches Beispiel für einen ausgewogenen Snack: Gemüsesticks mit Hummus. Die Gemüsesticks (etwa aus Paprika, Möhren, Gurke) liefern Ballaststoffe und Vitamine, der Hummus steuert Eiweiß und gesunde Fette aus Kichererbsen, Tahini (Sesammus) und Olivenöl bei. Diese Kombination sättigt oft lange und kann dadurch Heißhunger zwischen Mahlzeiten reduzieren.
Natürlich statt verarbeitet
Gesundes Snacken beginnt schon mit dem Einkauf im Supermarkt: Je weniger ein Lebensmittel verarbeitet wurde, desto besser ist es als Snack geeignet. Warum? Kaum verarbeitete Snacks punkten oft mit weniger Zucker, Salz und Zusatzstoffen. Hochverarbeitete Produkte sind dagegen häufig Kalorienbomben mit geringerem Nährwert.
Besonders bei Snacks für Kinder ist Vorsicht geboten. Viele speziell an Kinder gerichtete Produkte wie Fruchtjoghurts, Müsliriegel und Kinderkekse haben überraschend viel Zucker, teilweise bis zu 25 Prozent. Frucht-Quetschies (in kleinen Plastikbeuteln abgepacktes Fruchtmus) enthalten hoch konzentrierten Fruchtzucker, und ein Fruchtjoghurt erreicht fast das Zuckerniveau eines Schokoriegels. Die Verbraucherzentrale rät deshalb besonders bei Produkten mit kinderfreundlichem Design dazu, ganz genau hinzuschauen.
Auch deshalb gilt: Selbst machen lohnt sich! Fertige Müsliriegel enthalten oft 20–30 Gramm Zucker pro 100 Gramm, Zusatzstoffe und gehärtete Fette – zu einem Preis von 2 bis 3 Euro pro 100 Gramm. Selbst gemachte Varianten mit Haferflocken, Datteln oder Bananen kommen ohne Zusatzstoffe aus und sind häufig günstiger. Sie halten im Kühlschrank einige Tage bis zu zwei Wochen.
Ein Blick auf die Zutatenliste bringt zusätzliche Klarheit. Alle Begriffe, die auf „-ose“ enden (Glukose, Fruktose, Dextrose etc.) sowie Agavendicksaft und Apfelsaftkonzentrat sind Zucker. Faustregel: Je kürzer die Zutatenliste und je verständlicher die Zutaten eines Lebensmittels sind, desto besser.
Gesunde Snacks: Regeln für den richtigen Zeitpunkt
Es kommt nicht nur darauf an, was gesnackt wird, sondern auch wann. Die richtigen Snacks zur passenden Zeit sind der Schlüssel zu einer optimalen Energieversorgung über den Tag. Ein gleichmäßiger Essrhythmus hilft dabei, den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren, Heißhungerattacken zu vermeiden und die Konzentration aufrechtzuerhalten.
Mahlzeiten über den Tag verteilen
Frühstück, Mittagessen und Abendessen: Viele Menschen kommen mit diesen drei Mahlzeiten pro Tag gut zurecht. Bei Bedarf können sie durch ein bis zwei Zwischenmahlzeiten ergänzt werden.
Die Anzahl und die Größe der Zwischenmahlzeiten hängen unter anderem vom individuellen Aktivitätslevel, Alltag und individuellem Hunger ab. Wer sich viel bewegt, Sport treibt oder körperlich arbeitet, benötigt daher mitunter mehr und gehaltvollere Snacks als Menschen mit überwiegend sitzender Tätigkeit.
Manche Menschen verzichten lieber ganz auf Zwischenmahlzeiten, andere kommen mit mehreren kleinen Mahlzeiten über den Tag verteilt besser zurecht. Beides ist in Ordnung. Die sogenannte Snackification ist ein Essverhalten, bei dem über den Tag verteilt mehrere Mini-Mahlzeiten anstelle von wenigen Hauptmahlzeiten konsumiert werden.
Wichtig zu wissen: Für Kinder sind regelmäßige Zwischenmahlzeiten wichtig. Die DGE empfiehlt für Kinder insgesamt fünf Mahlzeiten am Tag – drei Hauptmahlzeiten (Frühstück, Mittagessen, Abendessen) sowie zwei Zwischenmahlzeiten (eine am Vor- und eine am Nachmittag). Diese zusätzlichen Snacks können sinnvoll sein, weil Kinder nicht nur einen kleineren Magen als Erwachsene haben, sondern auch einen hohen Energiebedarf durch Wachstum und Bewegung.
Erwachsene profitieren ebenso von gut geplanten Zwischenmahlzeiten: Die Snacks verhindern, dass die Hauptmahlzeiten zu üppig ausfallen, und halten außerdem das Energielevel konstant.
Gesunde Snacks: Wer nur ein paar einfache Regeln beachtet, snackt gesünder muss keinen Heißhunger aushalten.
Snacks kurz vor dem Essen vermeiden
Snacks kurz vor den Hauptmahlzeiten sind keine gute Idee. Nur ein, zwei Kekse oder Stückchen Schokolade direkt vor dem Mittagessen – und schon ist der Appetit auf die warme Mahlzeit wie weggeblasen.
Das bringt gleich zwei Probleme mit sich:
Der Magen füllt sich und das Völlegefühl ist da, auch wenn der Körper kaum gesunde Nährstoffe bekommt.
Der Blutzucker steigt durch zuckerreiche Snacks schnell an. Das unterdrückt kurzfristig das Hungergefühl. Der Körper denkt fälschlicherweise, er wäre versorgt, obwohl ihm wichtige Nährstoffe fehlen.
Das Ergebnis: Die eigentliche, nährstoffreiche Hauptmahlzeit wird übersprungen oder fällt deutlich kleiner aus. Doch die vermeintliche Sättigung hält nicht lange an. Sobald der Blutzucker wieder abfällt, meldet sich der Heißhunger zurück.
Bei Kindern zeigt sich dieser Effekt besonders deutlich, denn ihr kleiner Magen füllt sich schnell. Eine Handvoll Chips, ein paar Kekse oder ein Smoothie reichen schon aus, damit kein Platz mehr für eine gesunde Hauptmahlzeit mit Gemüse, Vollkorn oder Eiweiß bleibt. Die wertvollen Nährstoffe, die Kinder für ihr Wachstum und ihre Entwicklung brauchen, können so leicht auf der Strecke bleiben.
Die Verbraucherzentrale empfiehlt daher, vor den Hauptmahlzeiten auf Snacks zu verzichten, damit der Appetit auf die vollwertige Mahlzeit erhalten bleibt. Bei ausreichend langen Pausen zwischen den Mahlzeiten hat der Körper außerdem genügend Zeit, Nahrung zu verarbeiten und echten Hunger zu entwickeln.
Den richtigen Moment abpassen
Nicht jedes Bedürfnis nach einem Snack entsteht aus echtem Hunger. Häufig essen Kinder und Erwachsene einfach aus Langeweile, Stress oder Gewohnheit. In solchen Fällen spricht man von emotionalem Essen, das sich zu einer dauerhaften Angewohnheit entwickeln kann. Ein Snack ist dann sinnvoll, wenn echter Hunger spürbar ist, der Körper also Energie benötigt – nicht bei Langeweile oder Kummer. Da bewirken gemeinsame Aktivitäten und liebevolle Zuwendung weit mehr als Essen.
Gesunde Snacks für Kinder: Besonderheiten beachten
Kinder sind keine kleinen Erwachsenen, und das gilt auch für ihre Ernährung. Ihre Körper haben spezifische Bedürfnisse und ihre Geschmacksvorlieben sind oft ebenso begrenzt wie die Geduld beim Essen. Deshalb benötigen die Kleinen für sie maßgeschneiderte Zwischenmahlzeiten.
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Ein Kinderalltag ist ein einziges Abenteuer: klettern, rennen, die Welt entdecken und nebenbei auch noch wachsen. Kein Wunder, dass kleine Körper ständig Energie brauchen. Diese bekommen sie durch ausreichend Schlaf, Ruhepausen und vor allem durch regelmäßiges, gesundes Essen.
Aber warum funktionieren bei Kindern mehrere kleine Mahlzeiten besser als drei große? Das ist einfach erklärt: Dadurch verteilt sich die Energiezufuhr gleichmäßig über den Tag. So bleiben Kinder fit, konzentriert und leistungsfähig, statt nach großen Mahlzeiten müde zu werden.
Gerade in der Schule oder Kita sind Aufmerksamkeit und Reaktionsvermögen gefordert. Gesunde Zwischenmahlzeiten halten den Blutzuckerspiegel konstant und verhindern Leistungstiefs. Außerdem wird der kleine Kindermagen nicht überfordert. Große Portionen liegen schwer im Bauch, kleine Snacks sind leichter zu verdauen.
Dazu kommt: Kinder befinden sich konstant im Wachstum. Der Körper baut Knochen, Muskeln und Gehirnzellen auf, das Immunsystem entwickelt sich. Für all das braucht er die richtigen Nährstoffe – und zwar jeden Tag, über den ganzen Tag verteilt.
Welche Portionsgrößen angemessen sind
Wie groß sollte eine Snackportion sein? Eine bewährte Faustregel besagt: Für Kinder entspricht eine Portion einer Kinderhand. Gemäß dem Motto „Kleine Hände, kleine Portionen – große Hände, große Portionen“ können Sie sich einfach an der Handgröße orientieren.
Süßigkeiten und Knabberzeug sollten maximal eine Kinderhandportion pro Tag ausmachen. Wichtiger sind die gesunden Zwischenmahlzeiten, die hauptsächlich aus Obst, Gemüse, Brot, Getreideflocken und Milchprodukten wie Joghurt und Quark bestehen sollten.
Welche Snacks sich für Kita, Schule und unterwegs eignen
Was kommt denn heute in die Brotdose? Diese Frage beschäftigt Eltern täglich. Glücklicherweise ist das gar nicht so kompliziert: Gesunde Snacks für Kinder bestehen größtenteils aus pflanzlichen Zutaten und jede Mahlzeit sollte auch Obst oder Gemüse (gern als Rohkost) enthalten. Außerdem gehört zu jeder Mahlzeit auch ein Getränk – am besten Wasser oder ungesüßter Tee.
Hier ein paar ideale Snack-Kombinationen zur Inspiration:
Vollkornbrot mit Frischkäse und Gurkenscheiben
Naturjoghurt mit Beeren und Haferflocken
Gemüsesticks (Paprika, Möhren, Gurke) mit Kräuterquark oder Hummus
Apfelscheiben mit einer kleinen Portion Nüsse (für ältere Kinder)
Kleines Vollkornbrötchen mit Käse und Tomatenscheiben
Hauptsache praktisch: Snacks für Kinder sollten sich gut vorbereiten, einfach transportieren und ohne große Umstände verzehren lassen. Das ist besonders wichtig bei Snacks für unterwegs.
Dabei darf nicht vergessen werden, dass Kinder vor allem mit den Augen und den Händen essen. Je bunter und handlicher ein Snack präsentiert wird, desto größer auch die Begeisterung. Obstspieße sind spannender als der ganze Apfel, Gemüse-Gesichter aus Gurken, Tomaten und Paprika bringen Kreativität auf den Teller. Mini-Vollkornmuffins mit Apfelmus und Banane schmecken auch ohne zusätzlichen Zucker angenehm süß. Und Frozen Bananas am Stiel – in Joghurt getauchte und dann eingefrorene Bananen – sind ein erfrischender und auch noch gesunder Snack, der mit gewöhnlichem Eis locker mithält.
Familienküche: Gesunde Snacks für unterwegs
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Gesunde Snacks für unterwegs? Die Masterclass Familienküche zeigt, wie es geht.
Gesunde Snacks: Für jeden Anlass gerüstet
Ob im Büro, zu Hause auf der Couch oder unterwegs: Für jede Situation gibt es den passenden gesunden Snack. Die Kunst besteht darin, immer ein paar gute Optionen parat zu haben.
Für zwischendurch
Und immer wieder grüßt das Nachmittagstief: Gegen 15 Uhr meldet sich der Magen und die Konzentration schwindet. Mit der richtigen Vorbereitung kein Problem – egal ob im Büro, im Homeoffice oder unterwegs.
Flott zur Hand: Wenn der Hunger plötzlich kommt, dann sind unkomplizierte Snacks ohne viel Aufwand gefragt. Zum Beispiel diese:
Eine Handvoll Nüsse – Mandeln, Walnüsse oder Cashewkerne – liefert gesunde Fette und Proteine. Besonders gut funktioniert die Kombination mit ungesüßten Trockenfrüchten wie Aprikosen, Datteln oder Cranberrys.
Frisches Obst wie Äpfel, Bananen, Mandarinen oder Weintrauben verschaffen einen Vitaminkick.
Vollkorncracker (am besten salzarm) mit Frischkäse oder einem Gemüseaufstrich sorgen für gesunden Knabberspaß.
Gut vorbereitet: Droht nachmittags regelmäßig ein Energietief? Dann lässt sich mit etwas Vorbereitung bequem gegensteuern. Hier ein paar Ideen:
Gemüsesticks mit Hummus oder Gurkenscheiben mit Kräuterquark einfach schon morgens zubereiten und in Dosen portionieren. Diese gesunden Snacks eignen sich perfekt fürs Büro oder unterwegs.
Griechischer Joghurt mit Knuspermüsli im Glas oder Hüttenkäse mit Beeren – einmal vorbereitet und im Kühlschrank gelagert – sättigt nachhaltig.
Apfelscheiben oder Bananenscheiben mit Erdnussbutter oder Mandelmus sind in Minuten aufgetischt und halten lange vor.
Mini-Vollkornbrötchen mit Käse und Gurke oder Reiswaffeln mit zerdrückter Avocado funktionieren super als Snacks für die Kita-Tasche, die Arbeit oder den Ausflug.
Für den Abend
Am Abend auf der Couch überkommt viele die Lust aufs Knabbern. Auch für Chips und Schokolade gibt’s gesündere Alternativen:
Geröstete Kichererbsen: Knusprig, würzig, eiweißreich und mit Suchtpotenzial.
Magerquark mit Kräutern: Der leichte Eiweißdip passt perfekt zu Gemüsesticks.
Frozen Yoghurt Bites: Joghurt einfach mit Beeren mischen und einfrieren – das ist ein erfrischender Snack, besonders im Sommer.
Vor und nach dem Sport
Mit den richtigen Snacks lässt sich beim regelmäßigen Training noch mehr aus dem Workout herausholen: Etwa 30 bis 60 Minuten vor dem Sport liefern leicht verdauliche Kohlenhydrate schnelle Energie – beispielsweise eine Banane mit etwas Erdnussbutter oder Mandelmus, Datteln oder Trockenfrüchte.
Nach dem Training helfen proteinreiche Snacks dabei, die Muskeln zu regenerieren und aufzubauen. Dafür sind Naturjoghurt mit Nüssen, Quark mit Beeren oder hartgekochte Eier gut geeignet.
Gesunde Snacks: Einfach selbst gemacht
Das ist das Beste an selbst gemachten Snacks: Sie wissen genau, was drin steckt. Und mit etwas Vorbereitung sind sie schnell zur Hand. Meal Prep, also die Zubereitung von Mahlzeiten im Voraus, funktioniert auch für gesunde Snacks. Nur ein bis zwei Stunden Vorbereitung am Wochenende sorgen die ganze Woche über für gesunde Optionen, zum Beispiel Energy Balls aus Datteln, Nüssen und Haferflocken oder Hummus, zu dem es dann nur noch frische Gemüsesticks braucht.
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Gesunde Snacks sind Zwischenmahlzeiten, die den Hunger zwischen den Hauptmahlzeiten stillen und gleichzeitig wertvolle Nährstoffe liefern. Sie halten den Blutzuckerspiegel stabil, sättigen nachhaltig und können Konzentrationsschwäche sowie schlechter Laune vorbeugen. Im Gegensatz zu Chips oder Schokoriegeln versorgen sie den Körper mit Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen statt nur mit „leeren Kalorien“. Besonders für Kinder können regelmäßige nährstoffreiche Zwischenmahlzeiten sinnvoll sein , da sie aufgrund ihres kleinen Magens und des hohen Energiebedarfs durch das Wachstum besonders viele Nährstoffe benötigen.
Ein wirklich gesunder Snack kombiniert idealerweise Proteine, Ballaststoffe und gesunde Fette mit ungesättigten Fettsäuren. Diese Mischung sorgt für langanhaltende Sättigung, stabilisiert den Blutzuckerspiegel und liefert nachhaltige Energie. Zudem sollte der Snack möglichst unverarbeitet sein und aus natürlichen Zutaten ohne versteckten Zucker oder Zusatzstoffe bestehen. Eine hohe Nährstoffdichte ist ebenfalls entscheidend – also, dass viele Vitamine und Mineralstoffe im Verhältnis zum Energiegehalt enthalten sind.
Für den schnellen Hunger zwischendurch eignen sich etwa eine Handvoll Nüsse in Kombination mit ungesüßten Trockenfrüchten, frisches Obst wie Äpfel oder Bananen sowie Vollkorncracker mit Frischkäse. Mit etwas Vorbereitung sind Gemüsesticks mit Hummus, griechischer Joghurt mit Knuspermüsli im Glas oder Apfelscheiben mit Erdnussbutter ideal. Diese Snacks lassen sich gut transportieren und sind sowohl für Kita, Schule und Büro als auch für unterwegs geeignet.
Ja, Snacks mit der richtigen Nährstoffkombination aus Proteinen, komplexen Kohlenhydraten und Ballaststoffen machen besonders lange satt. Ein gutes Beispiel sind Gemüsesticks mit Hummus: Die Sticks liefern Ballaststoffe und Vitamine, während der Hummus Eiweiß und gesunde Fette beisteuert. Diese Kombination verhindert Blutzuckerschwankungen und beugt Heißhunger vor. Auch Naturjoghurt mit Nüssen, Vollkornbrot mit Frischkäse sowie Gurke oder Hüttenkäse mit Beeren halten lange vor.
Für Kinder können zwei feste Zwischenmahlzeiten pro Tag, zusätzlich zu drei Hauptmahlzeiten sinnvoll sein. Erwachsene können dagegen je nach Aktivitätslevel auch ganz auf Zwischenmahlzeiten verzichten. Die Größe der Portionen orientiert sich bei Kindern an der Kinderhand – kleine Hände, kleine Portionen. Kinder haben aufgrund ihres kleineren Magens und des hohen Energiebedarfs durch Wachstum und Bewegung mitunter einen besonderen Bedarf an regelmäßigen nährstoffreichen Snacks. Für Kinder wie Erwachsene gilt: Jede Mahlzeit sollte idealerweise Obst oder Gemüse enthalten.
Selbst gemachte Müsliriegel aus Haferflocken, Datteln oder Bananen sind meist günstiger als gekaufte Varianten. Energy Balls aus Datteln, Nüssen und Haferflocken oder selbstgemachter Hummus lassen sich gut vorbereiten und halten im Kühlschrank einige Tage bis zu zwei Wochen. Gemüsechips aus Pastinake, Roter Bete oder Süßkartoffel sind eine preiswerte Alternative zu fertigen Chips. Mit ein bis zwei Stunden Vorbereitung am Wochenende haben Sie gesunde Snacks für die ganze Woche parat.
Fertige Müsliriegel enthalten häufig 20–30 Gramm Zucker pro 100 Gramm, zudem Zusatzstoffe und gehärtete Fette. Viele speziell für Kinder beworbene Produkte haben überraschend hohe Zuckergehalte von bis zu 25 Prozent. Ein Blick auf die Zutatenliste hilft: Bei Begriffen, die auf „-ose“ enden, wie etwa Fruktose, sowie Agavendicksaft und Apfelsaftkonzentrat handelt es sich jeweils um Zucker. Als Faustregel gilt: Je kürzer und verständlicher die Zutatenliste ist, desto besser ist das Nahrungsmittel.
Snacks sollten nur bei echtem Hunger gegessen werden, nicht aus Langeweile oder Stress. Direkt vor den Hauptmahlzeiten sind Snacks ungünstig, da sie den Appetit auf die nährstoffreiche Hauptmahlzeit verderben können. Ausreichend lange Pausen zwischen den Mahlzeiten geben dem Körper Zeit, die Nahrung zu verarbeiten und echten Hunger zu entwickeln. Bei Kindern empfiehlt sich je eine Zwischenmahlzeit am Vor- und am Nachmittag, eingebettet in einen regelmäßigen Essrhythmus mit drei Hauptmahlzeiten.
Praktische Snacks für unterwegs sollten sich gut vorbereiten, einfach transportieren und ohne große Umstände verzehren lassen. Vollkornbrot mit Frischkäse und Gurkenscheiben, Naturjoghurt mit Beeren und Haferflocken sowie Gemüsesticks mit Kräuterquark oder Hummus sind ideal. Apfelscheiben mit einer kleinen Portion Nüssen (für ältere Kinder) oder ein kleines Vollkornbrötchen mit Käse und Tomatenscheiben eignen sich ebenfalls gut. Wichtig ist, zu jedem Snack auch ein Getränk – am besten Wasser oder ungesüßten Tee – einzupacken.
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