Eine schwangere Frau steht in der Küche am Fenster und hält sich ein Smartphone ans Ohr.
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NIPT-Test in der Schwangerschaft: Ablauf und Kostenübernahme

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Redaktion:
Barmer

Ein positiver Schwangerschaftstest verändert jede Menge und die nächsten Monate werfen viele Fragen auf. Zum Beispiel: Entwickelt sich mein Kind gesund? Der nicht-invasive Pränataltest (NIPT) kann dann helfen, das Risiko für bestimmte genetische Auffälligkeiten einzuschätzen, ohne Eingriff.

Der NIPT ist ein Bluttest für Schwangere, der Hinweise auf verschiedene Trisomien beim ungeborenen Kind geben kann. Solche genetischen Veränderungen können die körperliche und geistige Entwicklung des Babys unterschiedlich stark beeinflussen.

Wichtig zu wissen: Der Test ermöglicht nur eine Risikoeinschätzung, keine verlässliche Diagnose.

Ihre Barmer Vorteile beim NIPT-Test:

  • Schonende Untersuchung: Der Bluttest kommt ohne körperlichen Eingriff aus. Oft ist er so aussagekräftig, dass auf eine risikoreichere Fruchtwasseruntersuchung verzichtet werden kann.
  • Beratung inklusive: Vor dem Test und auch im Fall eines auffälligen Ergebnisses werden Sie von Ihrem Behandlungsteam ausführlich informiert.
  • 100 % Kostenübernahme: Die Barmer übernimmt die Kosten, wenn Sie gemeinsam mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt entscheiden, dass der Test in Ihrer Situation sinnvoll ist – ganz ohne gesetzliche Zuzahlung.

Was ist ein nicht-invasiver Pränataltest (NIPT)?

Der NIPT-Test untersucht über das Blut der Schwangeren kindliches Erbgut auf die Trisomien 13, 18 und 21. Weil dafür anders als bei der Fruchtwasseruntersuchung kein Eingriff in die Gebärmutter nötig ist, ist der Test nicht invasiv (nicht eingreifend). Dadurch besteht auch kein Risiko für eine Fehlgeburt.

Der Bluttest ist keine Routineuntersuchung und kommt nur unter bestimmten Voraussetzungen zum Einsatz:

  • Wenn sich aus anderen Untersuchungen der Schwangerschaftsvorsorge ein Hinweis auf eine mögliche Trisomie ergeben hat
  • Wenn Sie gemeinsam mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt zu der Überzeugung kommen, dass Sie die Ungewissheit über eine mögliche Trisomie zu stark belastet

Was ermittelt der NIPT-Test?

Bei dem Bluttest untersuchen Ärztinnen und Ärzte einzelne genetische Veränderungen. Ob das ungeborene Kind insgesamt gesund ist, kann der Test nicht erkennen.

Bezahlt Ihre Krankenkasse einen NIPT-Test?

Die Barmer übernimmt die Kosten für den NIPT-Test, wenn

  • die Vorsorgeuntersuchungen während der Schwangerschaft Hinweise darauf geben, dass ein Risiko für eine Trisomie bestehen könnte.
  • Sie gemeinsam mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt zu dem Ergebnis kommen, dass der Bluttest in Ihrer persönlichen Situation sinnvoll ist.

Wie können Sie einen NIPT-Test in Anspruch nehmen?

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Häufige Fragen und Antworten zum NIPT-Test

Der Bluttest kommt infrage, wenn frühere Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft Anzeichen für eine mögliche Trisomie gezeigt haben. Auch wenn die Ungewissheit über eine eventuelle chromosomale Veränderung die Eltern psychisch stark belastet, kann der Test nach ärztlicher Abwägung durchgeführt werden.

Die Entscheidung treffen Schwangere gemeinsam mit ihrer Gynäkologin oder ihrem Gynäkologen. Der Test ermöglicht eine Risikoeinschätzung bezüglich bestimmter Trisomien ohne körperlichen Eingriff.

Die Barmer übernimmt die Kosten vollständig, wenn die Schwangerschaftsvorsorgen auf ein mögliches Trisomie-Risiko hindeuten und die Ärztin oder der Arzt gemeinsam mit der Schwangeren feststellt, dass der Test in ihrer Situation medizinisch notwendig ist.
Die Blutentnahme für den Test ist frühestens ab der zehnten Schwangerschaftswoche möglich. Das Testergebnis liegt dann etwa eine Woche später vor.
Ein positives Ergebnis bedeutet, dass Hinweise auf eine der drei untersuchten Trisomien vorliegen. Dann folgt ein ausführliches Gespräch mit der Ärztin oder dem Arzt, in dem auch besprochen wird, ob weitere Untersuchungen zur Klärung sinnvoll sind.