- Wie unterstützt das DMP der Barmer die Behandlung von Brustkrebs?
- Was sind die Voraussetzungen für die Teilnahme am DMP Brustkrebs?
- Wie können Sie am DMP Brustkrebs teilnehmen?
- Welche Leistungen sind mit dem DMP Brustkrebs bei der Barmer verbunden?
- Leistungen und Beratung im Besser-Leben-Programm
- Bewertung des DMP Brustkrebs
- Dokumentationen
Das Disease Management Programm (DMP) Brustkrebs der Barmer unterstützt an Brustkrebs Erkrankte mit einer individuellen Betreuung und Behandlung. Unser Besser-Leben-Programm bietet allen Teilnehmenden zahlreiche Vorteile und unterstützt sie dabei, das tägliche Leben mit Brustkrebs frei und selbstständig zu gestalten.
Brustkrebs zählt in Deutschland zu den häufigsten Krebserkrankungen bei Frauen. Männer erkranken dagegen deutlich seltener an Brustkrebs. Es gibt verschiedene Arten von Brustkrebs und die Krankheit kann unterschiedlich weit fortgeschritten sein, wenn sie entdeckt wird.
Wie unterstützt das DMP der Barmer die Behandlung von Brustkrebs?
Das DMP Brustkrebs bietet betroffenen Frauen die bestmögliche Betreuung und eine individuell gestaltete Behandlung und Nachsorge. Dabei werden Sie aktiv in die Therapiekonzepte mit einbezogen, die stets auf den aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren. Ihre Behandlungstherapie wird gemeinsam mit Ihrem Hausarzt, hochqualifizierten Fachärzten, Krankenhäusern und weiteren Leistungserbringern festgelegt. Die Teilnahme am DMP Brustkrebs ist für 10 Jahre möglich.
Was sind die Voraussetzungen für die Teilnahme am DMP Brustkrebs?
- Eine Teilnahme ist möglich, wenn Brustkrebs eindeutig diagnostiziert und durch Ihren Arzt oder Ihre Ärztin bestätigt wurde. Dabei liegt die Diagnose nicht länger als 10 Jahre zurück.
- Ihr gewählter Arzt oder Ihre Ärztin unterstützen das Disease Management Programm der Barmer.
- Sie erklären Ihre Teilnahme am DMP Brustkrebs und schreiben sich in der gewählten Arztpraxis ein.
Wie können Sie am DMP Brustkrebs teilnehmen?
- Sie erfüllen die genannten Voraussetzungen? Dann gehen Sie auf Ihren Arzt oder Ihre Ärztin zu und sprechen das DMP Brustkrebs bei Ihrem nächsten Termin aktiv an.
- Sollte Ihre Arztpraxis nicht teilnehmen, dann setzen Sie sich direkt mit uns in Verbindung. Gemeinsam finden wir teilnehmende Ärzte in Ihrer Region. Das DMP Brustkrebs wird bundesweit angeboten.
- Die Teilnahme am Programm ist freiwillig und kostenfrei.
- Sie können Ihre Teilnahme jederzeit auf eigenen Wunsch beenden.
Welche Leistungen sind mit dem DMP Brustkrebs bei der Barmer verbunden?
Leistungen und Beratung im Besser-Leben-Programm
Die Nachsorge beginnt im Anschluss an die Behandlung des Brustkrebses. Die umfangreiche Untersuchung der Brust, der Brustkorbwand und sämtlicher Lymphabflusswege erfolgt viertel- bzw. halbjährlich. Auch eine häufigere ärztliche Betreuung ist jederzeit möglich
Ihre Ärztin oder Ihr Arzt prüft im Rahmen des Behandlungsprogramms, ob psychotherapeutische Hilfe und/oder eine psychiatrische Behandlung für Sie hilfreich sein können und nimmt sich ausreichend Zeit für eventuelle berufliche oder familiäre Sorgen, die sich im Zusammenhang mit der Erkrankung ergeben.
Körperliche Bewegung und regelmäßiger Sport kann sich positiv auf das Leistungsvermögen, das Immunsystem und die seelische Verfassung auswirken – besonders in der Phase nach der akuten Behandlung. Ihr behandelnder Arzt und die Geschäftsstellen der Barmer beraten Sie im Rahmen des Besser-Leben-Programms gern zu individuellen Sportarten und Bewegungsangeboten, angepasst an Ihren Gesundheitszustand und Ihre körperliche Belastbarkeit.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt zudem eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin, welche Lebensmittel Ihnen gut tun.
Langzeittherapien, wie endokrine Behandlungen oder Antikörpertherapien, erfolgen in der Regel für eine Dauer von fünf bis zehn Jahren. Während dieser Zeit steht Ihnen Ihr behandelnder Arzt oder Ihre behandelnde Ärztin bei Fragen, Zweifeln oder unerwünschten Nebenwirkungen zur Seite. Sprechen Sie dies daher ohne zu zögern an, um Folgestörungen vorzubeugen. Viele der auftretenden Symptome können behandelt werden.
Um die alltäglichen Einschränkungen im Leben durch die Krankheit so gering wie möglich zu halten, können Sie individuell aufeinander abgestimmte Rehabilitationsmaßnahmen in Anspruch nehmen, die sich speziell auf die Brustkrebserkrankung fokussieren. Eine solche Reha kann die Chancen verbessern, wieder Ihrem Beruf nachgehen zu können und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Die Maßnahmen können ambulant oder stationär durchgeführt werden. Die Notwendigkeit dafür überprüft Ihr Arzt jeweils individuell.
Um Ihnen während der schweren und langwierigen Therapie gegen Brustkrebs beizustehen und Ihnen die bestmögliche Behandlung zur Verfügung zu stellen, arbeiten alle im Rahmen des Besser-Leben-Programms involvierten Ärzte und Kliniken Hand in Hand zusammen.
Bewertung des DMP Brustkrebs
Dokumentationen
Um die Auswirkung einer Behandlung im DMP besser bewerten zu können, besteht der gesetzliche Auftrag, regelmäßige Evaluationsberichte zu erstellen. Die Ergebnisse für das DMP Brustkrebs finden Sie hier:
- Brustkrebs - Baden-Württemberg (PDF, 456 KB)
- Brustkrebs - Bayern (PDF, 454 KB)
- Brustkrebs - Berlin (PDF, 455 KB)
- Brustkrebs - Brandenburg (PDF, 456 KB)
- Brustkrebs - Bremen (PDF, 443 KB)
- Brustkrebs - Hamburg (PDF, 450 KB)
- Brustkrebs - Hessen (PDF, 457 KB)
- Brustkrebs - Mecklenburg-Vorpommern (PDF, 454 KB)
- Brustkrebs - Niedersachsen (PDF, 455 KB)
- Brustkrebs - Nordrhein (PDF, 457 KB)
- Brustkrebs - Rheinland-Pfalz (PDF, 456 KB)
- Brustkrebs - Saarland (PDF, 454 KB)
- Brustkrebs - Sachsen (PDF, 457 KB)
- Brustkrebs - Sachsen-Anhalt (PDF, 454 KB)
- Brustkrebs - Schleswig-Holstein (PDF, 455 KB)
- Brustkrebs - Thüringen (PDF, 453 KB)
- Bericht der strukturierten Behandlungsprogramme der gesetzlichen Krankenkassen – Indikation Brustkrebs