Viele Menschen suchen nach dem einen Trick gegen das Altern.
Bislang gibt es dafür keine einfache Lösung.
Zwar zeigen Tierstudien, dass bestimmte Maßnahmen die Lebensspanne verlängern können. Beim Menschen steckt die Forschung jedoch noch in einem vergleichsweise frühen Stadium.
Trotzdem gibt es einige Faktoren, die mit messbaren Veränderungen biologischer Prozesse in Verbindung gebracht werden.
Schlaf hält den Körper in Schuss
Schlaf spielt für zahlreiche Reparatur- und Regenerationsprozesse eine wichtige Rolle.
Chronischer Schlafmangel kann unter anderem die DNA-Reparatur beeinträchtigen und wichtige Erholungsprozesse stören.
Eine stabile Schlafroutine zählt deshalb zu den wichtigsten Stellschrauben.
Bewegung ist eine der wirksamsten Stellschrauben
Regelmäßige Bewegung steht mit zahlreichen positiven Effekten in Verbindung.
Dazu gehören unter anderem:
- positive Veränderungen bestimmter biologischer Marker
- entzündungshemmende Effekte
- Erhalt körperlicher Leistungsfähigkeit
Ob Spaziergang, Tanzen, Krafttraining oder Ausdauersport: Jede Form von Bewegung zählt.
Ernährung beeinflusst biologische Prozesse
Auch die Ernährung steht mit dem biologischen Alter in Zusammenhang.
Als besonders gesund gilt die Mittelmeerdiät mit:
- viel Gemüse
- Obst
- Nüssen
- Fisch
- Olivenöl
- wenig Fleisch
Studien zeigen Zusammenhänge mit günstigeren Entzündungswerten und verschiedenen biologischen Prozessen, die für das Altern relevant sind.
Kalorienrestriktion: Ein spannender Forschungsansatz
Unter Kalorienrestriktion versteht man eine moderate Reduzierung der täglichen Kalorienzufuhr ohne Mangelernährung.
In Tierstudien verlängerte dieser Ansatz die Lebensspanne deutlich.
Auch beim Menschen zeigten sich Hinweise darauf, dass eine reduzierte Kalorienaufnahme bestimmte Alterungsprozesse beeinflussen könnte.
Alterungsbeschleuniger vermeiden
Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum und anhaltender Stress gelten als Faktoren, die verschiedene Alterungsprozesse fördern können.
Sie möglichst zu reduzieren, ist daher ein sinnvoller Ansatz.