Barrierefreiheit

Erklärung zur Barrierefreiheit Barmer eCare

Lesedauer unter 4 Minuten

Diese Erklärung zur Barrierefreiheit gilt für die mobile Anwendung Barmer eCare-App Version 2.0 und die eCare-PC-Anwendung Version 2.0 der Barmer. Als öffentliche Stelle im Sinne der Richtlinie (EU) 2016/2102 sind wir bemüht, unsere Websites, mobilen Anwendungen und PC-Anwendungen im Einklang mit den Bestimmungen des Behindertengleichstellungsgesetzes des Bundes (BGG) sowie der Barrierefreien-Informationstechnik-Verordnung (BITV 2.0) zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2016/2102 barrierefrei zugänglich zu machen.

Stand der Vereinbarkeit mit den Anforderungen

Die Anforderungen der Barrierefreiheit ergeben sich aus §§ 3 Absätze 1 bis 4 und 4 der BITV 2.0, die auf der Grundlage von § 12d BGG erlassen wurde.

Die Barmer eCare-App ist noch nicht vollständig barrierefrei. Wir werden unser mobiles Angebot für unsere Nutzerinnen und Nutzer weiter prüfen und selbstverständlich optimieren. Wir bitten um Verständnis, dass die mobile Anwendung noch nicht die optimale Barrierefreiheit aufweist.

Stand der Vereinbarkeit mit den Anforderungen

Die Anforderungen der Barrierefreiheit ergeben sich aus §§ 3 Absätze 1 bis 4 und 4 der BITV 2.0, die auf der Grundlage von § 12d BGG erlassen wurde. Die Überprüfung der Einhaltung der Anforderungen beruht auf einer im November 2021 durchgeführten Selbstbewertung.

Aufgrund der Überprüfung ist die Webanwendung mit den zuvor genannten Anforderungen nicht vereinbar.

Die nachstehend aufgeführten Inhalte sind aus folgenden Gründen nicht barrierefrei:

  • In der Webanwendung fehlen die Erläuterungen in deutscher Gebärdensprache und leichter Sprache.
  • Einige grafische Bedienelemente (z.B. Links der Hauptnavigation in der mobilen Ansicht) verfügen nicht über Alternativtexte und erfüllen damit nicht das WCAG Erfolgskriterium 1.1.1.
  • Einige informationsorientierte Grafiken (z.B. in Tabellen) sind nicht mit Alternativtexten versehen und erfüllen damit nicht das WCAG Erfolgskriterium 1.1.1.
  • Die Auszeichnung vieler Überschriften ist nicht hierarchisch nachvollziehbar abgebildet und erfüllt damit nicht das WCAG Erfolgskriterium 1.3.1.
  • Es gibt gegliederte Inhalte; für die Auszeichnung der Überschriften werden keine HTML-Elemente für Überschriften verwendet. Somit wird das WCAG Erfolgskriterium 1.3.1 nicht erfüllt.
  • Nicht alle Listen sind mit den dafür vorgesehenen HTML-Strukturelementen für Listen ausgezeichnet. Somit wird das WCAG Erfolgskriterium 1.3.1 nicht erfüllt.
  • Nicht alle Textabsätze sind mit geeigneten Strukturelementen ausgezeichnet und erfüllen damit nicht das WCAG Erfolgskriterium 1.3.1.
  • Daten, die visuell eine Tabelle darstellen, sind teilweise nicht als Datentabelle ausgezeichnet. Somit wird das WCAG Erfolgskriterium 1.3.1 nicht erfüllt.
  • Beschriftungen von Formularfeldern sind teilweise nicht programmatisch den Feldern zugeordnet. Somit wird das WCAG Erfolgskriterium 1.3.1 nicht erfüllt.
  • Einige Inhalte werden von Screenreadern nicht ausgegeben. Somit wird das WCAG Erfolgskriterium 1.3.2 nicht erfüllt.
  • Einige Eingabefelder, die sich auf den Nutzer selbst beziehen (z.B. „Benutzername“), ermöglichen keine semantisch eindeutige, sprachunabhängige Bestimmung ihres Zweckes. Sie erfüllen damit nicht das WCAG Erfolgskriterium 1.3.5.
  • Nicht alle Inhalte sind bei einer Browserfenster-Breite von 320px ohne horizontales Scrollen vollständig erreichbar und erfüllen damit nicht das WCAG Erfolgskriterium 1.4.10.
  • In einigen Fällen ist die Wahrnehmung grafischer Bedienelemente bzw. derer Zustände aufgrund zu niedriger Kontraste nicht möglich. Somit wird das WCAG Erfolgskriterium 1.4.11 nicht erfüllt.
  • Einige Inhalte und Funktionen (u.a. Elemente der Hauptnavigation) sind mit der Tastatur nicht erreichbar und bedienbar. Sie erfüllen damit nicht das WCAG Erfolgskriterium 2.1.1.
  • Es gibt keinen funktionierenden Mechanismus, um Inhaltsbereiche wie Seiteninhalte zu umgehen. Somit wird das WCAG Erfolgskriterium 2.4.1 nicht erfüllt.
  • Einige Links zu Dateien (z.B. „AGB“) informieren Nutzer nicht über das Dateiformat des Zieldokuments. Sie erfüllen damit nicht das WCAG Erfolgskriterium 2.4.4.
  • Bei einigen interaktiven Elementen ist der Tastaturfokus nicht deutlich hervorgehoben bzw.erkennbar. Somit wird das WCAG Erfolgskriterium 2.4.7 nicht erfüllt.
  • Englischsprachige Inhalte unter „Open-Source-Lizenzen“ sind nicht als solche mit einem entsprechenden HTML-Attribut für die Sprache ausgezeichnet und erfüllen damit nicht das WCAG Erfolgskriterium 3.1.2.
  • Nicht alle Komponenten (u.a. modale Dialoge, Buttons und Checkboxen) sind so umgesetzt, dass die semantischen Informationen (Name, Rolle, Eigenschaften) vorhanden sind. Sie erfüllen damit nicht das WCAG Erfolgskriterium 4.1.2.

Barrieren melden

Sie möchten uns bestehende Barrieren mitteilen oder Informationen zur Umsetzung der Barrierefreiheit erfragen? Bitte nutzen Sie hierfür das Formular Barriere melden.

Schlichtungsverfahren

Wenn auch nach Ihrem Feedback an den oben genannten Kontakt keine zufriedenstellende Lösung gefunden wurde, können Sie sich an die Schlichtungsstelle nach § 16 BGG wenden. Die Schlichtungsstelle BGG hat die Aufgabe, bei Konflikten zum Thema Barrierefreiheit zwischen Menschen mit Behinderungen und öffentlichen Stellen des Bundes eine außergerichtliche Streitbeilegung zu unterstützen. Das Schlichtungsverfahren ist kostenlos. Es muss kein Rechtsbeistand eingeschaltet werden. Weitere Informationen zum Schlichtungsverfahren und den Möglichkeiten der Antragstellung erhalten Sie unter: www.schlichtungsstelle-bgg.de.

Direkt kontaktieren können Sie die Schlichtungsstelle BGG unter: info@schlichtungsstelle-bgg.de.

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