Diese Studie der Barmer mit der FOM Hochschule beschäftigt sich mit Herausforderungen, Entwicklungen und Potenzialen in der deutschen Arbeitswelt und der Frage, wie es in Deutschland in der Zeit nach der Coronapandemie um das Betriebliche Gesundheitsmanagement steht, wie Betriebe die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden fördern und wo es noch Nachholbedarf gibt.
Studiensteckbrief
Themen der Befragung:
- BGF-Angebote
- Pandemieeffekte
- Stellenwert von BGF aus Sicht von Führungskräften
- Nutzen und Erwartungen aus Sicht von Mitarbeitenden
- Home-Office
Zielgruppe und Stichprobe:
- Stichprobe: repräsentativ für die deutsche Erwerbsbevölkerung
- Grundgesamtheit:
- 1.717 Beschäftigte aus verschiedenen Branchen und Unternehmensgrößen im Alter von 15-74 Jahren, 33% davon Führungskräfte
- 269 von der Grundgesamtheit waren Mitarbeitende und Führungskräfte aus dem Bereich BGF/BGM
Erhebungszeitraum:
- Herbst 2024
Erhebungsmethode:
- Online-Fragebogen
Zentrale Erkenntnisse
Nur 40% der Unternehmen betreiben ein systematisches BGM. Große Betriebe mit mehr Ressourcen bieten BGM an, während kleine und mittelständische Unternehmen noch viel nachholen müssen.
Nur ein Teil der Mitarbeitenden nimmt eine gesundheitsorientierte Führung wahr und viele erwarten mehr sinnvolle Angebote für den Arbeitsalltag. Vorgesetze sind entscheidend, wenn es darum geht, Arbeit gesundheitsfördernd zu gestalten.
Betriebe berücksichtigen die psychische Gesundheit kaum.
Ältere Mitarbeitende stehen dem BGM kritischer gegenüber als jüngere.
Hier lesen Sie den ausführlichen Artikel zur Studie BGM in Krisenzeiten.
Autoren:
Prof. Dr. Gerald Lux,
Prof. Dr. Thomas Olbrecht,
Prof. Dr. Natalie Pomorin,
Prof. Dr. Mustapha Sayed
Prof. Dr. Arnd Schaff