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Der erste Schritt zählt! So besiegen Sie Ihren inneren Schweinehund

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Regelmäßige Bewegung stärkt die Psyche. Doch oft stehen Stress, Müdigkeit und fehlende Motivation dem Ansporn im Weg. Doch mit den richtigen Strategien lässt sich der innere Schweinehund überwinden. Erfahren Sie in unseren Ratgeber, wie Sport Schritt für Schritt zur festen Gewohnheit werden. 

Regelmäßige Bewegung hält unseren Körper mobil, unterstützt unsere Gesundheit und wirkt sich positiv auf unser Wohlbefinden und Selbstbewusstsein aus. Langfristig fördert es den Muskelaufbau und stärkt nicht nur die Knochen, sondern auch das Herz-Kreislauf-System. Dabei können schon kleine Veränderungen im Alltag viel bewirken. Dennoch reichen oft Schlafmangel und Stress schon aus, dass wir Bewegung prokrastinieren und die Motivation verlieren. Dabei ist genau in diesen Situationen Sport als Ausgleich wichtig. „Je besser die körperliche Ausdauer ist, desto fitter wird der Körper und umso mehr besser kann er psychische und körperliche Belastungen aushalten“, sagt Andrea Jakob-Pannier, Psychologin bei der BARMER.  Auch die Schlafqualität und die Stressregulation verbessern sich, was wiederum auch der psychischen Gesundheit zugutekommt. Doch wie kann der innere Schweinehund überwunden werden, sodass Sport Teil der alltäglichen Routine wird?

Der erste Schritt ist immer der schwerste

Zu Beginn gibt es viele Herausforderungen und Unsicherheiten. Jedoch sind auch schnell erste Resultate spürbar. „Zunächst ist es wichtig, einen Plan zu erstellen und sich selbst realistische, klare und messbare Ziele zu setzen. Den Ausreden gibt es viele und der gute Wille verschwindet schnell“, weiß die Expertin. Hinzu kommt, dass neue Gewohnheiten nicht von heute auf morgen entstehen. Forschungen zeigen, dass es meist mehrere Wochen bis Monate dauern kann, bis ein neues Verhalten zur Routine wird. Umso wichtiger ist es, geduldig zu bleiben und Rückschläge nicht als Scheitern zu bewerten. Am besten ist es daher, langsam zu starten und auf den eigenen Körper zu hören.

Selbstüberlistung statt Selbstdisziplin

Disziplin im Sport bedeutet nicht nur, intensiv zu trainieren. Häufig sind es kleine Formen der Selbstüberlistung, die den Unterschied machen. So kann es bereits einen Unterschied machen, das Auto stehen zu lassen und Wege zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückzulegen. Gartenarbeit, Putzen oder auch Treppensteigen fördern ebenfalls die körperliche Aktivität und können zum Muskelaufbau beitragen. „Auch kleine „Sport-Snacks“ im Sitzen und Liegen bieten sich an. Übungen wie Schulterkreisen oder Beinstrecken können in kurzen Intervallen einfach in den Tag eingebracht werden und eignen sich auch für Personen mit körperlichen oder psychischen Einschränkungen“, sagt Jakob-Pannier.

Spaß am Sport entdecken

Mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren und motiviert zu bleiben, ist ein Prozess, der Geduld erfordert. Die Motivation kann dabei schwanken, was völlig normal ist. Umso wichtiger ist es, sich das persönliche „Warum“ bewusst zu machen und sich nicht von einzelnen Rückschlägen entmutigen zu lassen. „Dauerhafte Veränderungen entstehen meist nicht durch perfekte Disziplin, sondern durch viele kleine, sich wiederholende Schritte“, sagt die Psychologin. Das Ausprobieren neuer Sportarten oder das Setzen neuer Herausforderungen kann zusätzlich für Abwechslung sorgen und die Freude an Bewegung fördern. Denn selbst die effektivste Sportart bringt wenig, wenn sie keinen Spaß macht. Entscheidend ist nicht, sofort einen Marathon zu laufen oder Höchstleistungen zu erreichen. Viel wichtiger ist es, überhaupt in Bewegung zu kommen. Ob ein Spaziergang in der Mittagspause, eine Fahrradtour oder ein kurzes Training zu Hause, jede Form von Bewegung ist besser als keine und ein wertvoller Schritt für die eigene körperliche und psychische Gesundheit.
 

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