Das Bild zeigt eine Frau, die auf ihre Zähne zeigt.
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Vorteile bei Zahnersatz: Regelmäßige Vorsorge lohnt sich auch für den Geldbeutel

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Ob Krone, Brücke oder Implantat – wenn Menschen auf Zahnersatz angewiesen sind, leidet meist auch das Portemonnaie. Dabei können Betroffene enorm sparen, wenn sie regelmäßig Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen. 

Der Gang zur Zahnärztin oder zum Zahnarzt wird oft als unangenehm bezeichnet, dabei ist der Besuch häufig ziemlich kurzweilig und alles andere als schmerzhaft. Ein Vorteil von regelmäßigen Untersuchungen ist die doppelte Belohnung. Zum einen ist dies die Aussicht auf gesunde Zähne durch kontinuierliche Checks und zum anderen der finanzielle Bonus. Denn die Barmer stockt den Kostenzuschuss für Zahnersatz auf, wenn die Vorsorgeuntersuchungen regelmäßig wahrgenommen wurden.

Beim Zahnersatz mit dem digitalen Bonusheft Kosten sparen

Die Barmer beteiligt sich an den Kosten für Zahnersatz mit einem befundorientierten Festzuschuss. Seit dem 1. Oktober 2020 beträgt dieser laut Gesetz 60 Prozent der jeweiligen Regelversorgung. „Wer zusätzlich eine regelmäßige Zahnvorsorge nachweist, erhält einen Bonus. Nach fünf Jahren jährlicher Kontrolluntersuchungen vor Beginn der Behandlung liegt dieser bei 70 Prozent, nach zehn Jahren sogar bei 75 Prozent“, erklärt Julia Booke, Barmer-Expertin für die ambulante zahnärztliche Versorgung. Eine Übersicht der jährlichen Vorsorgeuntersuchungen bietet das Zahnbonusheft, welches in der Zahnarztpraxis erhältlich ist. Nach jeder Behandlung wird diese dort eingetragen. Noch einfacher und moderner ist die digitale Variante. Denn alternativ zur Papierform können Barmer-Versicherte auch das digitale Zahnbonusheft verwenden. Dieses ist Teil des Gesundheitsmanagers unter Meine Barmer oder der Barmer-App.

Sobald die Zahnärztin oder der Zahnarzt die Abrechnungsdaten der Zahnarztbesuche der oder des Versicherten an die Barmer übermittelt, werden sie im digitalen Zahnbonusheft automatisch angezeigt. Falls einmal eine Zahnersatzbehandlung notwendig wird, kann die Zuschusshöhe automatisch berechnet werden. In der Barmer-App werden immer die letzten zehn zurückliegenden Kalenderjahre angezeigt, da diese maßgeblich für die Berechnung des Zuschusses sind. Regelmäßige Vorsorge zahlt sich beim Zahnersatz in barer Münze aus.

Warum ist Vorsorge so wichtig?

Auch ohne akute Beschwerden sollten Erwachsene mindestens einmal jährlich zum Zahnarzt gehen. Bei der regelmäßigen Vorsorgeuntersuchung lassen sich eventuelle Zahn- oder Zahnfleischschäden wie Parodontitis bereits im Frühstadium erkennen. Kinder und Jugendliche sollten sich im Alter von sechs bis 18 Jahren einmal pro Kalenderhalbjahr zahnärztlich untersuchen lassen. „Das Milchgebiss ist bereits im Alter von zwei Jahren komplett und ist somit anfällig für Karies und Zahnfäule. Wie Untersuchungen belegen, können sich die bleibenden Zähne nur dann optimal entwickeln, wenn sie aus einem gesunden Umfeld entstehen. So verringert sich auch das Risiko von Zahnfehlstellungen, die später nur aufwendig und teuer korrigiert werden können“, so Booke.

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