Das Bild zeigt eine Person beim Paddle-Tennis.
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Trendsport Padel-Tennis: Workout mit hohem Spaßfaktor

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Was sich hierzulande langsam als Trend durchsetzt, ist in Ländern wie Spanien und Argentinien bereits Nationalsport. Die Rede ist von Padel-Tennis. Das Spiel sieht aus wie ein Mix aus Tennis und Squash, fördert die geistige sowie körperliche Gesundheit und erlebt derzeit einen regelrechten Hype.

Ein Spielfeld, vier Spielerinnen und Spieler, ein Ball und jede Menge Spaß. Padel-Tennis ist die faszinierende Kombination aus Tennis und Squash. Es wird gewöhnlich im Doppel, also zwei gegen zwei, gespielt. Dabei wird wie beim Tennis versucht, einen Ball über das Netz auf die gegnerische Seite zu bringen. Gespielt wird auf einem Feld, das von Glaswänden umgeben ist, die ins Spiel miteinbezogen werden können. Punkte werden beim Padel-Tennis durch einen doppelten Ball-Bodenkontakt erzielt. Trotz vieler Gemeinsamkeiten gibt es auch Unterschiede zum Tennis oder Squash. „Die Schläger beim Padel-Tennis sind deutlich kleiner als klassische Tennisschläger und sind nicht bespannt, sondern mit Löchern ausgestattet. Diese reduzieren den Luftwiderstand, sodass der sehr leichte Padel-Ball bestens geschlagen werden kann“, erklärt Katharina Steinbach, Sportwissenschaftlerin bei der Barmer. 

Padel-Tennis fördert Gesundheit

Padel-Tennis ist ein effektives sportliches Training, das leicht erlernt werden kann und einen hohen Spaßfaktor bietet. „Durch das rasante Spieltempo müssen Aktive ihren gesamten Körper einsetzen, um den Ball richtig zu treffen. Regelmäßiges Üben verbessert daher nicht nur die Koordination und Reaktionsfähigkeit. Zusätzlich wird das Herz-Kreislauf-System gefördert und man beugt Erkrankungen vor“, so Steinbach. Nicht zu unterschätzen ist auch der soziale Effekt. Durch das Agieren im Team wird das Gemeinschaftsgefühl sowie das eigene Wohlbefinden gefördert.

Ursprung in Südamerika

Der Ursprung des Padel-Tennis ist in Mexiko zu finden. Dort entstand im Jahre 1965 durch Zufall das erste Feld aus einem deutlich zu kleinen Tennisplatz. Die dort angrenzenden Mauern entwickelten sich im Laufe der Zeit zum festen Teil des Spiels. Padel-Tennis wurde vor allem in Spanien und Argentinien mit ersten Padel-Plätzen in den 1970er Jahren professionalisiert. Dort ist das rasante Spiel längst Nationalsport und ähnlich beliebt wie Fußball. Über die Jahre ist der Sport auch in Deutschland angekommen. Knapp 30 Standorte gibt es hierzulande bereits, und es werden kontinuierlich mehr. 

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