Pressearchiv Thüringen 2017

Wichtige Informationen für Sie zum Nachlesen.

Die Barmer hat gemeinsam mit der Johanniter-Unfall-Hilfe eine Kindernotfall-App mit den wichtigsten Hinweisen für Ersthelfer entwickelt. So muss niemand Angst haben, etwas falsch zu machen, und kann beherzt helfen.

Pflegebedürftigkeit ist nicht nur ein Thema der Alten und Hochbetagten. Die Zahl der „jüngeren“ Pflegebedürftigen im Alter von 15- bis 60 Jahren ist in Thüringen seit der Jahrtausendwende um fast 20 Prozent auf 9700 Personen angestiegen. Das ist jeder zehnte von insgesamt rund 94.000 Pflegebedürftigen im Freistaat

Rotaviren verursachen Magen-Darm-Infektionen, die vor allem für Kleinkinder gefährlich werden können. Eine Impfung ist möglich, doch nur 71 Prozent der Thüringer Kinder sind geschützt.

ADHS ist keine Kinderkrankheit: Die Zahl der Erwachsenen, die wegen einer Aufmerksamkeitsstörung therapiert werden, ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen, ergab eine Auswertung der Barmer. Vor allem in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt.

Krebs ist eine der größten Herausforderungen für das Gesundheitssystem in Thüringen der nächsten Jahrzehnte. Was muss getan werden? ...

Nur zehn Diagnosen verursachen ein Drittel aller Krankentage in Thüringen. Das Ranking wird von drei Befunden angeführt: Grippe/Erkältungen, Rückenschmerzen sowie depressive Episoden. Der Krankenstand in Thüringen erreicht einen neuen Höchststand.

Nachgezogene Sozialwahl in Thüringen: Alle Mitglieder der Barmer erhalten in den kommenden Tagen Post. Enthalten sind die Briefwahlunterlagen für die Sozialwahl.

Eine bestmögliche Versorgung von Patienten darf im deutschen Gesundheitswesen nicht länger an starren Sektorengrenzen scheitern. Das forderte Prof. Dr. Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender der Barmer, heute vor rund 70 Teilnehmern aus Politik, Wirtschaft und Gesundheitswesen im Erfurter Augustinerkloster.

Die Thüringer sind mehrheitlich zufrieden mit der Zusammenarbeit der Ärzte in der ambulanten und stationären Gesundheitsversorgung – jeder Fünfte sieht jedoch Defizite. Dies ergab eine repräsentative Befragung von INSA Consulere im Auftrag der Barmer.

Immer mehr Thüringer gehen wegen einer Depression zum Arzt, darunter zunehmend Männer. Demnach waren im Jahr 2015 in Thüringen 49.300 Männer im Alter zwischen 40 und 64 Jahren wegen einer depressiven Episode beim Arzt – 17 Prozent mehr als 2012.

In Thüringen würden 82 Prozent der befragten Mütter die Klinik, in der sie ihr Kind geboren haben, weiterempfehlen. Insgesamt fast 13.000 Mütter im Freistaat wurden 2015 befragt.

Die Thüringer gehen überdurchschnittlich oft zum Zahnarzt: Nach einer repräsentativen Auswertung der Barmer sind vier von fünf Thüringern mindestens einmal im Jahr beim Zahnarzt. Damit liegt der Freistaat bundesweit an der Spitze.

Möhren schälen, Gurken schneiden, Kartoffeln stampfen: Die bundesweit größte Initiative für praktische Ernährungsbildung Ich kann kochen! möchte Kindern im Kita- und Grundschulalter vermitteln, wie gut eine ausgewogene Ernährung schmeckt.

Jeder dritte Versicherte der Barmer in Thüringen bekommt fünf oder mehr Arzneimittel pro Jahr verordnet. Experten sprechen von Polypharmazie. Unerwünschte Nebenwirkungen sind eine der häufigsten Ursachen für Krankenhausaufenthalte.

Die Thüringer haben sich im vergangenen Jahr über eine Million Mal impfen lassen. Der Trend ist jedoch leicht rückläufig – gegenüber 2014 ist ein Minus von 70.000 Impfleistungen zu verzeichnen.

Jeder zehnte Thüringer lässt sich wegen akuter Kopfschmerzen ärztlich behandeln.  Nur in Berlin waren prozentual mehr Menschen in Behandlung.

Am Waldkrankenhaus Eisenberg und in Ilmenau wird ein neuartiger Trainingsroboter entwickelt und getestet. Das Roger getaufte Projekt soll Patienten nach einer orthopädischen Operation an Fuß, Knie oder Hüfte dabei helfen, schneller als bisher wieder richtig gehen zu können.

Unter dem Leitmotiv "Patientenkonformes Gesundheitssystem oder systemkonformer Patient?" plädierte die Barmer Landesvertretung auf einer Fachtagung in Erfurt für eine abgestimmte Versorgungsplanung in Thüringen.

Thüringen wird zur Modellregion für eine bessere betriebliche Gesundheitsförderung und Prävention. Die Barmer und die Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e. V. (DGAUM) haben dazu das Leuchtturm-Projekt "Gesund arbeiten in Thüringen" auf den Weg gebracht.

In Thüringen bekommen Pflegebedürftige möglicherweise nicht immer die Versorgung, die sie sich wünschen oder benötigen. Entscheidend ist vielmehr, welche Pflegeangebote vor Ort vorherrschen, wie ein Ländervergleich im neuen Pflegereport der Barmer feststellt. Während in Thüringen die Pflege durch Angehörige überwiegt, spielen in den meisten anderen Ländern stationäre und ambulante Angebote eine deutlich größere Rolle.

Der milde Winter und erste sonnige Tage lassen den Frühling erahnen. Doch für viele Menschen beginnt damit wieder die Heuschnupfensaison. Die ersten Pollen von Haselnuss und Erle sind bereits unterwegs und bescheren Atemprobleme. Die BARMER rät deshalb jetzt zu einer Immuntherapie, der Hyposensibilisierung.

Die Initiative „Verrückt? Na und!“ erhält von der Barmer in diesem Jahr eine Förderung über 10.000 Euro. Das Projekt sensibilisiert Schüler und Lehrer in Thüringen für psychische Erkrankungen und knüpft Netzwerke mit lokalen Hilfsangeboten. „Wir dürfen Schüler und Lehrer nicht allein lassen, wenn es zu einer seelischen Krise kommt. Schon im Vorfeld sollten alle Schulen wissen, an wen sie sich wenden können und was mögliche Alarmsignale sind.

In Thüringen ist das Risiko an Herz-Kreislaufversagen zu sterben doppelt so hoch wie in Berlin. Überraschend ist vor allem, dass mit 56,4 Prozent mehr Frauen betroffen sind als Männer. Dies geht aus dem aktuellen Bericht der Deutschen Herzstiftung und Zahlen des Landesamtes für Statistik Thüringen hervor.

In vielen Arztpraxen gehören sie bereits zum Standardprogramm: individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL), die privat abgerechnet werden. Dabei ist der medizinische Nutzen der Behandlungen in den allermeisten Fällen äußerst fragwürdig. Andernfalls wäre es nämlich eine Kassenleistung.

In Thüringen werden immer mehr Kinder und Jugendliche wegen einer gestörten Sprachentwicklung behandelt. Laut einer repräsentativen Auswertung der Barmer wurden im vergangenen Jahr (2015) bei rund elf Prozent der Kinder im Alter von fünf bis 14 Jahren entsprechende Defizite diagnostiziert.

Deutschlands Kinder und Jugendliche sind Weltmeister im Zahnspange tragen. Medizinisch ist das oft jedoch gar nicht notwendig. Auch in Thüringen gibt es mehr Jugendliche mit als ohne: Im Schnitt 65 Prozent eines Jahrgangs bekommen eine kieferorthopädische Behandlung, ergab eine Auswertung der BARMER.

 

Webcode dieser Seite: p007357 Autor: Barmer Erstellt am: 17.03.2017 Letzte Aktualisierung am: 27.12.2017
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