Laktoseintoleranz: Schleswig-Holstein bleibt unter Bundesdurchschnitt
- 16 Prozent unter Bundesschnitt: Mit 60 Betroffenen je 10.000 Menschen liegt Schleswig-Holstein deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt.
- Auffällige Geschlechterdifferenz: Frauen in Schleswig-Holstein sind mit 86 Diagnosen je 10.000 2,5-mal häufiger betroffen als Männer mit 34 je 10.000.
- Neumünster führt: Mit 87 Diagnosen je 10.000 Menschen registriert Neumünster die meisten Fälle im Land; Männer liegen 52 Prozent, Frauen neun Prozent über dem Bundesschnitt.
- Dr. Anneke Riehl, Landesgeschäftsführerin der BARMER in Schleswig-Holstein: „Ärztliche Diagnostik und Beratung sind entscheidend, um Beschwerden früh zu erkennen und individuell angepasste Ernährungsstrategien zu entwickeln.“
Kiel, 3. März 2026 – In Schleswig-Holstein liegt die Laktoseintoleranz-Diagnoserate mit 60 Fällen pro 10.000 Einwohner um 16 Prozent unter dem Bundesschnitt. Nur Mecklenburg-Vorpommern (52), Sachsen (54) und Brandenburg (58) verzeichnen noch niedrigere Werte. Auffällig ist der Geschlechterunterschied: Frauen sind zweieinhalbmal häufiger betroffen als Männer. Neumünster führt mit 87 Diagnosen pro 10.000 Menschen. „Milchunverträglichkeit kann den Alltag erheblich beeinträchtigen. Deshalb sollten Betroffene ärztlichen Rat suchen und sich über ihre Ernährungsbedürfnisse informieren“, rät Dr. Anneke Riehl, Landesgeschäftsführerin der Barmer in Schleswig-Holstein. Der Umstieg auf laktosefreie Produkte oder ein einfacher Atemtest könne helfen, Beschwerden zu lindern oder zu erkennen.
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